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Behörden: Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind in der Nacht zum Samstag mindestens vier Menschen getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk starben nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen. Sieben weitere Menschen seien bei den Drohnen- und Raketenangriffen verletzt worden, teilte der Chef der regionalen Militärverwaltung Wladyslaw Gaiwanenko im Onlinedienst Telegram mit. "Es brachen Brände aus", fügte er hinzu. Unter anderem seien Wohngebäude und ein Laden beschädigt worden.
Bei nächtlichen Angriffen in der Hauptstadt Kiew wurden mindestens zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram erklärte. Die Hauptstadt sei mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Klitschkos Angaben zufolge gab es Explosionen, mehrere Gebäude gerieten in Brand.
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland neun ballistische Raketen des Typs Iskander-M ab und setzte 62 Angriffsdrohnen gegen das Nachbarland ein. Vier ballistische Raketen und 50 Drohnen seien abgeschossen worden.
Zuletzt hatten die westlichen Verbündeten der Ukraine versucht, den Druck auf Russland zu erhöhen. Großbritanniens Premierminister Keir Starmer rief die Verbündeten am Freitag zur Lieferung von Waffen mit größerer Reichweite an die Ukraine auf. In dieser Woche kündigten die EU und die USA zudem neue Sanktionen gegen den russischen Energiesektor an, um die Kriegswirtschaft des Landes zu schwächen.
C.Kovalenko--BTB