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Bericht: Bundesregierung will mit Milliardenfonds kritische Infrastruktur schützen
Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge einen milliardenschweren "Resilienzfonds" zum Schutz kritischer Infrastruktur. Der "Fonds für Zivilschutz in der Wirtschaft" solle ein Volumen von "bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr" haben, zitierte das "Handelsblatt" am Dienstag aus einer internen Vorlage des Bundeswirtschaftsministeriums. Insgesamt wolle die Regierung über die nächsten vier Jahre zwei Milliarden Euro bereitstellen.
"Vor dem Hintergrund aktueller Vorkommnisse" sieht es das Wirtschaftsministerium demnach als notwendig an, Betriebe vor "kriegsbedingten Einwirkungen" zu schützen. "Insbesondere der Bereich der kritischen Energieinfrastruktur" müsse besser abgesichert werden, zitiert das "Handelsblatt" aus dem Papier.
Hintergrund sind offenbar Ereignisse wie die Sichtung von mutmaßlich russischen Drohnen im deutschen Luftraum sowie der großflächige Stromausfall in Berlin im Januar. Politisch gibt es in der Bundesregierung nach "Handelsblatt"-Informationen zwar eine Einigung auf die Einrichtung des "Resilienzfonds", aber noch nicht auf die finanzielle Ausstattung.
A.Gasser--BTB