-
Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch deutlich absenken
-
Opposition und DGB kritisieren Elterngeldpläne von Ministerin Prien deutlich
-
Was die Polizei vor einer Gefahr darf: Karlsruhe verhandelt über bayerische Regeln
-
Bereits 12.000 Menschen wegen Waldbrands in den Pyrenäen evakuiert
-
Sicherheitskreise: Bombenanschläge nahe Hotel von Macron in Damaskus
-
BUND fordert mehr ökologischen Hochwasserschutz als Konsequenz aus Ahrtal-Flut 2021
-
Anklage in Cold Case um brutalen Mord vor 41 Jahren in Baden-Württemberg erhoben
-
Nato-Gipfel in Ankara: Ischinger sieht Türkei als wichtigen Partner
-
Höchste Hitze-Alarmstufe in Teilen von drei spanischen Regionen
-
Linke kritisiert Pläne zu Elterngeldreform als "Bankrotterklärung"
-
Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag
-
Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen
-
Bundespolizei nimmt gesuchten Millionenbetrüger am Frankfurter Flughafen fest
-
Produktion von alkoholfreiem Bier 2025 erneut deutlich gestiegen
-
Bürgermeister: Moskau von mehr als 400 ukrainischen Drohnen ins Visier genommen
-
Wadephul betont vor Reise nach Israel historische Verantwortung Deutschlands
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: Balogun spielt - USA verlieren
-
Nato-Gipfel in Ankara beginnt im Zeichen transatlantischer Spannungen
-
Wegweisendes Urteil im Prozess gegen französische Rechtspopulistin Le Pen erwartet
-
Bundesaußenminister Wadephul reist nach Israel
-
EU-Parlament stimmt über Verfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD ab
-
EU-Parlament stimmt über Rechte für Fluggäste ab
-
Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA
-
Feuer auf Öltanker nahe Straße von Hormus nach Treffer mit "unbekannten Projektil"
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: US-Spieler Balogun läuft auf
-
Diskussion um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen nimmt an Fahrt auf
-
AM Technical Solutions übernimmt Sequence, Inc. und erweitert damit seine Kompetenzen in den Bereichen Life-Sciences-Engineering sowie Inbetriebnahme, Qualifizierung und Validierung (CQV)
-
Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé
-
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
-
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
-
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
-
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
-
Macron in Syrien - Erste Visite eines westeuropäischen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Kanada entscheidet sich für deutschen Hersteller TKMS für Bau neuer U-Boot-Flotte
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
-
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
Iran-Krieg verschlechtert Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im März deutlich verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 86,4 Punkte, nach revidiert 88,4 Zählern im Februar, wie das Münchener Institut am Mittwoch mitteilte. "Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Unsicherheit unter den Unternehmen habe "spürbar" zugenommen.
Der Rückgang beim Geschäftsklimaindex sei auf "deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen", erklärte Fuest. "Massiv verschlechtert" haben sich demnach im Dienstleistungssektor insbesondere die Aussichten im Tourismus und in der Logistik. Zudem trübten nach Ifo-Angaben "Inflationssorgen der Bürger" die Aussichten sowohl im Groß- als auch Einzelhandel ein. Mit den laufenden Geschäften seien die Händler hingegen etwas zufriedener gewesen.
Auch im Bauhauptgewerbe habe sich das Geschäftsklima "deutlich verschlechtert", führte Fuest aus. Während die aktuelle Lage hier ebenfalls positiver beurteilt worden sei, habe es bei den Erwartungen zur künftigen Entwicklung "den stärksten Rückgang seit März 2022" gegeben. Auch im Verarbeitenden Gewerbe sank der Index im März nach zuvor mehreren Anstiegen in den Vormonaten. "Energieintensive Industrien sind am stärksten betroffen", erläuterte der Ifo-Präsident.
"Der Aufschwung steckt in der Straße von Hormus fest", kommentierte Konjunkturexperte Sebastian Wanke von KfW Research das veränderte Geschäftsklima. "Die hohen Öl- und Gaspreise sowie potenzielle Lieferschwierigkeiten spiegeln sich in den stark gesunkenen Geschäftserwartungen wider", erklärte er. Zwar halte sich die Beurteilung der Unternehmen zur aktuellen Lage "noch gut". Doch mit jeder Woche, die der Iran-Krieg andauere, werde die Stimmung in der Wirtschaft "weiter gedrückt und die Konjunktur wieder ausgebremst".
Ähnlich wertete Konjunkturanalyst Christoph Swonke von der DZ Bank die Entwicklung. "Die zarten Konjunkturhoffnungen der deutschen Wirtschaft verpuffen aufgrund der Krise im Nahen Osten immer mehr", erklärte er. "Je länger der Krieg dauert, desto schwerwiegender dürften die Auswirkungen auf die deutsche und die globale Wirtschaft werden."
Swonke warnte zudem vor Lieferkettenproblemen: Die Straße von Hormus sei "für mehr als nur Öl und Gas von Bedeutung", erläuterte er. "Zahlreiche andere wichtige Grundstoffe, etwa für die Landwirtschaft oder die Halbleiterproduktion, passieren normalerweise die Meerenge."
O.Krause--BTB