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Kubicki setzt sich im FDP-Machtkampf durch - Tandem mit Höne geplant
Wolfgang Kubicki hat den Machtkampf in der FDP für sich entschieden und will die Partei künftig als Vorsitzender aus der Krise führen. Sein bisheriger Mitbewerber um den Parteivorsitz, NRW-Landeschef Henning Höne, zog sich aus dem Rennen zurück, wie ein Parteisprecher am Freitag bestätigte. In einem gemeinsamen Interview in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) gaben beide Politiker bekannt, dass sie "ihre Kräfte bündeln wollten".
Die Liberalen stecken in einer existentiellen Krise. Sie flogen im vergangenen Jahr aus dem Bundestag und im März aus den Landtagen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nach den Niederlagen bei den Landtagswahlen hatte Parteichef Christian Dürr seinen Rücktritt erklärt. Bei ihrem Parteitag Ende Mai wählen die Liberalen ihre neue Parteispitze.
"Wolfgang Kubicki kandidiert als Bundesvorsitzender und ich als erster stellvertretender Bundesvorsitzender", sagte Höne der "FAZ". Kubicki betonte: "Wir beide wollen uns darauf fokussieren, die FDP so schnell wie möglich wieder zu einem bedeutenden politischen Faktor in Deutschland zu machen." Dafür wollten sie wie schon 2013 ihre Kräfte bündeln. Damals habe das Team Christian Lindner und Wolfgang Kubicki geheißen, "jetzt heißt es Kubicki-Höne". Der Bundesparteitag biete die Chance, "dass wir uns geschlossen und schlagkräftig präsentieren".
Kubicki zufolge muss die FDP ihren Blick "jetzt geschlossen auf den Erfolg richten". Die Unzufriedenheit mit der im Bund regierenden schwarz-roten Koalition sei "historisch". "Wir können es uns nicht leisten, uns lange mit uns selbst zu beschäftigen. Wir müssen auf dem Parteitag jetzt zeigen: Wir sind eine kampfbereite Truppe, die man unterstützen kann, wenn dieses Land tatsächlich wieder auf einen 'gelben' Zweig kommen soll."
"Wir müssen alle zusammenführen, denen Freiheit wichtig ist", sagte Höne. "Und das muss schnell geschehen. Auch mit Blick auf die aktuelle Krise der Bundesregierung."
In der künftigen FDP-Führung solle Höne als Vorsitzender des größten Landesverbandes "und Fraktionsvorsitzender in einem der wenigen Landtage, in denen wir noch präsent sind", eine herausgehobene Rolle spielen, sagte Kubicki. Der 74-Jährige betonte: "Abgesehen davon sind wir sowieso keine One-Man-Show und werden es auch künftig nicht sein."
Diese Aufstellung ermögliche es ihm, einen noch stärkeren Fokus auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in knapp einem Jahr zu legen, sagte Höne. "Wolfgang kümmert sich schwerpunktmäßig um Berlin, mein Schwerpunkt ist die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen."
Mit Bekanntgabe seiner Kandidatur für den Parteivorsitz hat Kubicki wieder Leben in die vielfach schon totgesagte Partei gebracht. Im FDP-internen Spektrum steht der Altliberale für eine rechtsliberale Ausrichtung. Und anders als Höne verfügt er bundesweit über Wiedererkennungswert. Die Kunst der gezielten Provokation hat der 74-Jährige in den Jahrzehnten seiner Karriere perfektioniert, sein markiges Auftreten beschert ihm immer wieder Aufmerksamkeit.
Höne wurde im Januar 2023 zum FDP-Landeschef gewählt, nachdem die Partei nach einer herben Niederlage bei der Landtagswahl 2022 in der Opposition gelandet war. Die CDU unter Ministerpräsident Hendrik Wüst ging eine Koalition mit den Grünen ein. Die Wahl des heute 39-jährigen galt als Teil einer Neuausrichtung der Landespartei. Der Münsterländer ist seit Mai 2022 bereits Landtagsfraktionschef. Seit 2025 ist Höne außerdem stellvertretender Bundesvorsitzender der Liberalen.
O.Bulka--BTB