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Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker an
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will schärfer gegen überhöhte Preise auf dem Ticketzweitmarkt vorgehen. "Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen", sagte Hubig der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Konzerte, Fußballspiele und andere Veranstaltungen dürften nicht nur denjenigen offenstehen, die sich "die horrenden Preise auf dem Zweitmarkt leisten können".
Hintergrund ist ein offener Brief von Künstlern und Veranstaltungsfirmen, die strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker fordern. Hubig sagte der "Bild", ein möglicher Schritt sei, überzogene Preisaufschläge beim Weiterverkauf zu begrenzen. Zugleich müsse der private Weiterverkauf von Tickets möglich bleiben und dürfe nicht unnötig kompliziert werden, betonte die Ministerin. "Es geht darum, kommerzielle Geschäftemacherei einzudämmen - im Interesse von Fans, Künstlerinnen und Künstlern sowie Sportlerinnen und Sportlern."
Den offenen Brief hatte der Verband freier Musikschaffender Pro Musik kürzlich veröffentlicht - unterschrieben von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern wie den Toten Hosen oder Ikkimel. Zu den Initiatoren gehört auch der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft. Darin appellieren die Unterzeichner insbesondere an das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz, gegen "Wucher und Betrug" auf dem Ticketzweitmarkt zu handeln. Tickets dürften kein Spekulationsobjekt sein.
Gewerbliche Wiederverkäufer kaufen demnach Tickets in Massen auf, nicht selten mithilfe automatisierter Software (sogenannten Bots). Anschließend würden sie diese zu horrenden Preisen weiterverkaufen. Ein Ticket, das für 60 Euro angeboten wurde, werde auf Plattformen wie Viagogo oder Ebay für 100, 200 oder noch mehr Euro gehandelt. Aufschläge von 250 Prozent und mehr seien keine Seltenheit.
Das Geld fließe allerdings weder den Künstlerinnen und Künstlern noch der Veranstaltungswirtschaft zu, es fließe "nicht in die Produktion neuer Musik, in faire Löhne oder in die nächste Tour". Es lande in den Taschen von Zwischenhändlern, "die zur Kultur nichts beitragen als Abzocke".
In Frankreich sei der kommerzielle Weiterverkauf von Tickets "seit Jahrzehnten" gesetzlich eingeschränkt, erklärte Pro Musik. In Großbritannien müssten Originalpreis, Sitznummer und Verkäuferidentität klar ausgewiesen sein. In den USA verbiete der Better Online Ticket Sales-Act unter anderem den Einsatz automatisierter Kaufprogramme. In Belgien und Italien existierten vergleichbare Schutzregelungen.
Deutschland hingegen sei ein nahezu regulierungsfreier Raum für Ticketspekulanten. Das sei ein politisches Versäumnis. Pro Musik forderte die Bundesregierung auf, "zügig" einen Gesetzentwurf vorzulegen, und machte Vorschläge, wie Regelungen aussehen könnten.
F.Pavlenko--BTB