-
18 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiet
-
CDU-Außenexperte Hardt zuversichtlich bei deutschem Sitz im UN-Sicherheitsrat
-
Washington: Vierte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon
-
Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort
-
Urteil: Zwei Polizeiführer nach Vertuschung von Polizeigewalt aus Dienst entfernt
-
Merz sichert Ungarns neuem Regierungschef Magyar bei Besuch Unterstützung zu
-
57-Jähriger beschießt Polizeihubschrauber in Bayern mit Pyrotechnik
-
Verfassungsschutz registriert mehr Extremisten in Berlin
-
Um 14.28 Uhr: DFB-Team Richtung WM aufgebrochen
-
Bergwanderer bei Absturz aus rund hundert Meter Höhe in Bayern tödlich verletzt
-
Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon
-
Zahl der Ebola-Verdachtsfälle im Kongo stark gesunken
-
Trotz von Trump verkündeter Einigung: Israel und Hisbollah setzen Angriffe fort
-
Immer mehr Menschen leben in Armut - Opposition warnt vor sozialem Kahlschlag
-
Hotelwirt erdrosselt: Neun Jahre Haft wegen Totschlags in Bonn
-
Missbrauch an Schulen: Frankreich will Betreuer stärker kontrollieren
-
CDU-Innenpolitiker Krings fordert Änderung von Doppelpass-Gesetz
-
WM-Quali: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen
-
Behörden: Zahl der Toten bei russischen Angriffen in der Ukraine auf 18 gestiegen
-
29-Jähriger bei Streit in Hamburger Supermarkt mit Messer getötet
-
Maß Bier auf Münchner Oktoberfest kostet bis zu 15,90 Euro
-
Schwimmmeisterverband fordert Schwimmabzeichenpflicht für Kinder in Freibädern
-
Tram entgleist: 20 Verletzte bei Straßenbahnunfall in Berlin
-
Philologenverband fordert Sommerferienbeginn frühestens ab Anfang Juli
-
Armut in Deutschland: Linke und Grüne werfen Regierung Tatenlosigkeit vor
-
Moritz Müller hängt ein Jahr dran: "So, da bin ich wieder"
-
Eintritt für Besichtigung von Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro
-
Frohnmaier rechtfertigt Reise nach Russland - Spionageverdacht zurückgewiesen
-
Schwerer Schlag für ÖFB-Team: Baumgartner fällt für WM aus
-
Experten: Hohe Wahrscheinlichkeit für Wetterphänomen El Niño bis August
-
Eintritt für Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro
-
Steigende Armut: CDU-Sozialpolitiker Radtke warnt vor "Sparlogik" bei Reformen
-
Merz: Deutschland kann unabhängig von US-Rechenzentren werden
-
Wiederansiedlungsprojekt: Przewalski-Pferde aus Berlin kommen nach Kasachstan
-
Inflation im Euroraum steigt im Mai auf 3,2 Prozent
-
Stellantis investiert eine Milliarde Euro in Frankreich - auch in Mülhausen
-
Zahl von Asylanträgen fällt im Mai auf Tiefststand seit 14 Jahren
-
Axtangriff in ICE: 21-Jähriger in Regensburg vor Gericht
-
Sicherheitspolitiker warnen vor Spionagerisiken wegen AfD-Russlandreise
-
FC Bayern: "Persönlichkeit" Dante übernimmt die U23
-
Klüssendorf lehnt Rückgriff auf private Ersparnisse für Pflegekosten ab
-
13 Tote bei massiven russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte
-
Volleyball: Dachau zieht sich aus Bundesliga zurück
-
Überfüllte Rastanlagen: Digitaler Informationsdienst zeigt freie Lkw-Parkplätze
-
Rekord an Anfragen bei Antidiskriminierungstelle - vor allem wegen Rassismus
-
Schockanrufer bringen 88-Jährige um Gold in Wert von mindestens hunderttausend Euro
-
US-Schauspielerin Kate Hudson musste härter kämpfen als männliche Kollegen
-
Trockenheit, hohe Düngerpreise, Mäuse: Australien rechnet mit geringer Weizenernte
-
Mehr als jeder Zweite in Deutschland ist übergewichtig
-
15-Jähriger in Baden-Württemberg durch Stromschlag auf Güterwaggon schwer verletzt
Verfassungsschutz registriert mehr Extremisten in Berlin
In Berlin gibt es dem Landesverfassungsschutz zufolge mehr Extremisten. Sowohl in der rechten als auch in der linken und der islamistischen Szene wurde ein Anstieg des sogenannten Personenpotenzials registriert, wie aus dem am Dienstag von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) vorgestellten Verfassungsschutzbericht hervorgeht. Gleiches gilt für den sogenannten auslandsbezogenenen Extremismus, zu dem unter anderem israelfeindliche Akteure gezählt werden.
Am stärksten war dem Bericht zufolge der Zuwachs in der islamistischen Szene. Dieser wurden 2025 insgesamt 2590 Menschen zugerechnet, das waren 150 mehr als im Jahr zuvor. Zurückzuführen ist dies laut Verfassungsschutz vor allem darauf, dass sich salafistische Inhalte internationaler Organisationen und Prediger schneller und direkter verbreiteten. Soziale Medien hätten sich hier als "Radikalisierungstreiber" entwickelt, hieß es.
Auch die Zahl der Anhänger der linksextremen Szene stieg dem Bericht zufolge um 150 Menschen auf 3950 an. In "klandestin agierenden Gruppen" propagierten und verübten sie Gewalt gegen staatliche Einrichtungen, Unternehmen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur, hieß es in dem Bericht.
Der gravierendste Anschlag sei jener vom 9. September 2025 im Stadtteil Johannisthal gewesen, der einen tagelangen Stromausfall zur Folge hatte. "Vor allem die Anschläge auf unsere Energieinfrastruktur haben gezeigt, wie schnell und hart wir alle von der Gewalt, die von Extremistinnen und Extremisten ausgeht, betroffen sein können", erklärte Spranger.
Der rechtsextremen Szene rechnete der Verfassungsschutz im vergangenen Jahr 1480 Menschen zu, das waren 30 mehr als 2024. Ursächlich dafür sei das Entstehen einer neuen rechtsextremistischen Jugendkultur, die der Berliner Verfassungsschutz unter der Bezeichnung "gewaltorientierte rechtsextremistische Netzkulturen" im Bericht aufführt.
Vor allem die Aktivitäten dieser Szene seien dafür verantwortlich, dass die rechtsextremistische Szene spürbar aggressiver aufgetreten sei. Zu weiteren zentralen Akteueren zählten die Partei Der III. Weg und ihre Jugendorganisation Nationalrevolutionäre Jugend, die Partei Die Heimat und die Neue Rechte.
Der sogenannte auslandsbezogene Extremismus wuchs dem Bericht zufolge um 20 Menschen auf 1700 an. Auch wenn ein Großteil davon wie in den vergangenen Jahren der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugerechnet wurde, prägten laut Bericht vor allem israelfeindliche und antisemitische Akteure die Szene.
Diese verbreiteten israelfeindliche Propaganda und waren für eine Vielzahl von Veranstaltungen verantwortlich, auf denen das Existenzrecht Israels negiert und der Terror der Hamas gefeiert wurde. Zu den wichtigsten Akteuren dieser Szene zählten laut Verfassungsschutz das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee, BDS Berlin und die Gruppierung Young Struggle.
D.Schneider--BTB