-
Ermittler entdecken anderthalb Tonnen Crystal Meth im Hamburger Hafen
-
Linke unternimmt neuen Vorstoß für Mietendeckel - mit eigenem Rechtsgutachten
-
In neuem Sarg: Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburg feierlich beigesetzt
-
Schwarz Gruppe plant Rechenzentrum bei Rostock für bis zu 5,6 Milliarden Euro
-
US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz
-
Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro
-
Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur
-
Gericht: Katholische Kinder haben keinen Vorrang an jeder Bekenntnisschule
-
Verletzt: Weltrekordler Sawe sagt für Berlin-Marathon ab
-
Kompany bestätigt: Musiala fehlt auch zum Ligastart
-
Rente mit 63: Warken zeigt Kompromisslinien auf
-
Palast: Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand
-
Handys gegen Geld in Gefängnis geschmuggelt: BGH bestätigt Urteil aus Hannover
-
Eklat um Guendouzi: Chaos nach Feners Königsklassen-Coup
-
Bayern-Talent Mike wechselt nach Brügge
-
Tourismusbehörde: Mindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst
-
UN-Bericht: Mehr als die Hälfte der Böden weltweit befindet sich in schlechtem Zustand
-
RKI-Bericht: Bereits rund 15.800 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer
-
Ifo: Unternehmen streichen weniger Jobs - In Summe aber weiter Arbeitsplatzabbau
-
Warken schließt Kanzlertausch nach Ost-Wahlen aus
-
Kolumbiens Präsident will zwei Ex-Guerrillaanführer an die USA ausliefern
-
Reallöhne steigen im zweiten Quartal um 1,5 Prozent
-
Miersch verteidigt Abschaffung der "Rente mit 63" - Sonderregeln für Härtefälle
-
Verfolgungsjagd mit Polizei: Mit über 150 km/h durch Dortmunder Innenstadt
-
"Durchbruch": Tarifabschluss im Einzelhandel in NRW erzielt
-
Verbraucherstimmung deutlich verbessert
-
SPD-Fraktionschef Miersch vor Wahl in Sachsen-Anhalt: "Da ist noch Spiel"
-
US-Medien: CIA-Direktor Ratcliffe warnte in Moskau vor Angriff auf Nato-Staaten
-
US Open: Muchova/Mensik holen Mixed-Titel
-
Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst
-
Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste
-
NFL: Meister Seahawks werden für 10 Milliarden verkauft
-
Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz
-
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
-
"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr
-
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
-
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
-
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
-
Erste Debatte französischer Präsidentschaftskandidaten
-
Koalitionsfraktionen stecken bei Klausur weiteren Reformkurs ab
-
Gereimte Gedanken über Glauben und Glaubenskritik: Rudolfs von Ems „Barlaam und Josaphat“ neu betrachtet und interpretiert
-
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
-
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
-
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
-
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
-
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
-
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
-
"Ich labere nicht": Schulze und Siegmund liefern sich in Sachsen-Anhalt Rededuell
-
Sana Surselva kippt Schließung der Geburtshilfe in Ilanz
-
Lucid Gravity im Test: Luxus-ElektrosUV mit Frunk-Sitzbank
Linke unternimmt neuen Vorstoß für Mietendeckel - mit eigenem Rechtsgutachten
Die Linke unternimmt einen neuen Vorstoß zur Einführung eines bundesweiten Mietendeckels. In einem am Donnerstag vorgestellten Antrag fordert die Bundestagsfraktion die Verhängung eines sofortigen Mietenstopps, dem dann eine Regelung für einen dauerhaften Mietendeckel folgen soll. Bestärkt sieht sich die Linke von einem selbst in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten, das einen Mietendeckel für mit dem Grundgesetz vereinbar hält.
Bis zur Einführung des Deckels forderte die Fraktion die Bundesregierung auf, "einen Gesetzentwurf für einen sofortigen Mietenstopp vorzulegen". In angespannten Wohnungmärkten sollen Mieterhöhungen laut Antrag ausgeschlossen, in nicht angespannten auf maximal sechs Prozent in drei Jahren begrenzt werden.
Anschließend soll ein bundesweiter Mietendeckel greifen - dafür müsse die Bundesregierung diie Grundlagen schaffen, forderte die Linksfraktion. Sie schlägt dafür an der Durchschnittsmiete orientierte lokale Mietobergrenzen vor. Anhand dieser Grenzen sollen sowohl die Mieten aus bestehenden als auch neuen Mietverträgen gedeckelt und abgesenkt werden.
Die Linke hatte den Regensburger Verfassungsrechtler Thorsten Kingreen beauftragt, die Verfassungsmäßigkeit eines Mietendeckel zu prüfen. Dieser kommt in seinem am Donnerstag vorgestellten Gutachten zum Ergebnis, dass ein Mietendeckel grundsätzlich mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. Der Bund besäße demnach die Zuständigkeit für eine entsprechende Regulierung.
Auch seien Mietobergrenzen und die Absenkung überhöhter Mieten verfassungskonform. Voraussetzung für strenge Eingriffe sind laut Gutachten eine Angespanntheit auf dem Wohnungsmarkt. Neuvertragsmieten in nicht angespannten Wohnungsmärkten könnten deshalb nicht gedeckelt werden
"Überhöhte Mieten sind kein Naturgesetz, sondern die Folge von Profitgier und Politikversagen", erklärte die Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay. Mit dem entsprechenden politischen Willen sei "die Mietenkrise" überwindbar. Kingreen weise dabei nach, "dass ein bundesweiter Mietendeckel, der zunächst die Mieten einfriert und später bundesweit Obergrenzen festsetzt, auf dem Boden des Grundgesetzes eingeführt werden kann".
Auch die Absenkung überhöhter Mieten sei möglich und machbar, betonte Lay. Die Linke fordere die Regierungskoalition auf: "Stimmen Sie unserem Mietendeckel-Antrag zu. Beenden Sie jetzt die deutschlandweite Mietenkrise."
Einen Mietendeckel gab es bislang nur auf Landesebene: In Berlin traf 2014 ein entsprechendes Gesetz in Kraft, mit dem die Mieten für rund 1,5 Millionen Wohnungen eingefroren wurden. 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel jedoch für verfassungswidrig, weil es die Zuständigkeit für das Mietrecht beim Bund sah.
Die Linke fordert deshalb einen bundesweiten Mietendeckel und ging mit der Forderung auch in den letzten Bundestagswahlkampf.
Y.Bouchard--BTB