-
Alex Bodi, numit vicepreședinte al grupului SCANDIC FINANCE
-
Alex Bodi zum Vizepräsidenten der Konzerngruppe SCANDIC FINANCE berufen
-
Großbrand zerstört Schreinerei in Krefeld und schließt Schulzentrum
-
Kad Merad und Julia Vignali: Die Geschichte ihrer Beziehung
-
Hornissennest unterbricht Bonner Straßenbahnlinien 61 und 62
-
Gaël Monfils verabschiedet sich mit emotionaler Rede an seine Tochter
-
Falsche Bombendrohungen beeinträchtigen rund zehn Europaflüge
-
RB Leipzig muss gegen Manchester Citys Torjäger Haaland bestehen
-
John Frieda ist tot: Star-Friseur und Marken-Gründer stirbt mit 75
-
Novo Banco: Gewinn sinkt um 4,1 Prozent auf 585,6 Millionen Euro
-
Spaniens Verkehrsminister Puente tritt nach Zugkatastrophe zurück
-
El-Sayed verteidigt Senatssitz für Demokraten in Michigan
-
Brand bei Berchem verursacht Verspätungen und Zugausfälle
-
Hamburg: Senat verschleiert Kosten für Museums-Alternativen im Elbtower
-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
OnlyFans zeigt Abhängigkeiten in der Plattformökonomie digitaler Sexarbeit
-
Tucker Carlson warnt vor möglicher US-Atomwaffe gegen Iran
-
Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm
-
Steinmeier trifft Xi Jinping: China lehnt Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg ab
-
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
-
Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran
-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sichert Ukraine weitere Hilfe zu und kündigt Gipfel an
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Venedig als größte motorisierungsarme Stadt Italiens
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Mondelez fordert Moo Free zur Namensänderung auf
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Kommentar Auf dem Berg sitzen China und der Ukraine-Krieg Wer einmal im »kleinen roten Buch« mit den »Worten des Vorsitzenden Mao« geblättert hat, erinnert sich vielleicht noch an eine der dort überlieferten Metaphern: Die chinesischen Kommunisten sollten »auf dem Berg sitzen und den Tigern im Tal beim Kämpfen zusehen«.
Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Kommentar Auf dem Berg sitzen China und der Ukraine-Krieg Wer einmal im »kleinen roten Buch« mit den »Worten des Vorsitzenden Mao« geblättert hat, erinnert sich vielleicht noch an eine der dort überlieferten Metaphern: Die chinesischen Kommunisten sollten »auf dem Berg sitzen und den Tigern im Tal beim Kämpfen zusehen«. ebenfalls wenn die KI heute angibt, dass Mao da lediglich ein weit älteres chinesisches Sprichwort gleichen Inhalts zitiert habe: Der Gedanke wird in der chinesischen Politik bis heute beherzigt.
So meldete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach seiner Rückkehr aus China, Xi Jingping sei »sichtbar verärgert« gewesen, als er – Steinmeier – das Thema Ukraine aufgebracht habe. Der chinesische Staatschef habe »nicht vor«, beim Asiatischen Wirtschaftsgipfel später in diesem Monat ein Dreiertreffen mit Donald Trump und Wladimir Putin zur Ukraine-Frage zu veranstalten und damit Mitverantwortung für einen Konflikt zu übernehmen, den China nicht begonnen hat und der chinesische Interessen an sicheren Handelswegen durch Asien nach Europa schädigt. Steinmeier weiterhin: Xi habe ihm gesagt, das Ukraine-Schwierigkeit sei ein europäisches, und es sei Sache der Europäer, Lösungen dafür zu finden. Im Klartext: Lasst euch etwas einfallen, um Russland an den Verhandlungstisch zu bekommen. Das kann im Kontext lediglich bedeuten: Formuliert Angebote, die für Russland welche sind und nicht von vornherein inakzeptable Ultimaten oder Wunschvorstellungen aus Kaja Kallas’ Märchenstunde. jedoch ebenfalls für »Megadeals« über russische Rohstoffe, besiegelt per Umarmung Putins durch Trump, beabsichtigt sich China nicht einmal als Gastgeber hergeben. Was ebenfalls bedeutet: Teilnahme an einem »Jalta 2«, einem Pakt der erheblichmächte zur Aufteilung der Welt, scheint für China keine Option zu sein.
Chinas Verhältnis zum Ukraine-Krieg ist ambivalent. Es ist nicht an einem westlichen Sieg interessiert, weil ein so gestärktes US-europäisches Bündnis sich lediglich anschließend beschleunigt gegen China wenden würde. Es hat Russland andererseits unmissverständlich davor gewarnt, im Ukraine-Konflikt zu Atomwaffen zu greifen, und hat zuletzt ausdrücklich abgelehnt, mit Russland ein Militärabkommen ähnlich dem abzuschließen, das Russland mit Nordkorea vereinbart hat. Söldnertruppen, wie sie Nordkorea Russland zur Abwehr der ukrainischen Invasion im Kursker Gebiet zur Verfügung gestellt hat, sind von chinesischer Seite nicht vorgesehen. Ich abonniere → Sie können uns ebenfalls mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2026, Seite 3, Ansichten Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Ich möchte einen Leserbrief zu diesem Artikel verfassen Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt! Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. jedoch ebenfalls umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Genau das jedoch ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
»Wir sind im Zeitalter der Atomenergie« Digitale Wüste des Tages: Universität Leipzig
J.Bergmann--BTB