-
Trump: Referendum über Neuzuschnitt von Wahlkreisen in Virginia war "manipuliert"
-
Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten
-
US-Finanzminister Bessent verteidigt Lockerung von Sanktionen für russisches Öl
-
Dank Haaland: City zieht an Arsenal vorbei
-
Triple-Traum lebt: Bayern zurück in Berlin
-
Umfrage: SPD und CDU anderthalb Jahre vor Landtagswahl in Niedersachsen gleichauf
-
Umfrage sieht CDU ein Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen klar vorn
-
Erdogan: Krieg in Golfregion schwächt zunehmend auch Europa
-
Völler bedauert WM-Aus von Gnabry: "Was sagt man da?"
-
Double perfekt: Suhl gewinnt erste Meisterschaft
-
Halbfinal-Kracher in Leverkusen: Musiala startet bei Bayern
-
Gwinn trifft spät: Bayern macht Meistertitel klar
-
Regierung: Über 50.000 Häuser und Wohnungen im Libanon bei Angriffen zerstört oder beschädigt
-
Iran beschlagnahmt nach Verlängerung der Waffenruhe zwei Schiffe in Straße von Hormus
-
Libanon will Waffenruhe mit Israel verlängern - Drei Tote nach israelischen Angriffen
-
Drama um Buckelwal vor Poel: Rettungskonzept muss womöglich verändert werden
-
Keine vier Monate im Amt: Chelsea trennt sich von Rosenior
-
"Leider vorbei": WM-Traum von Gnabry geplatzt
-
Bericht: Bundestagspräsidentin Klöckner von Signal-Hack betroffen
-
Gewalttaten in Aachener Rotlichtbezirk: Strafe für Hooligan wird neu verhandelt
-
Regierung: 62.000 Häuser und Wohnungen im Libanon bei Angriffen zerstört oder beschädigt
-
Bayerische Polizei durchsucht Banken und Firma wegen Geldwäscheverdachts
-
EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei
-
Russland stoppt ab Mai Durchleitung von kasachischem Öl nach Deutschland
-
Mord in Berliner Park nach Beleidigungen auf Tiktok: Lebenslange Haft
-
Nations League: DFB-Team spielt in Augsburg, München und Berlin
-
Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt
-
Werder: Job-Garantie für Thioune bei Klassenerhalt
-
Prozess um Panama Papers in Köln: Bewährungsstrafe für 57-Jährigen
-
Gericht lehnt Zwangsgeld gegen Bund wegen Nitratbelastung ab
-
Nachweise für Darlehen in Millionenwert gefälscht: Bewährungsstrafen für Bankmitarbeiter
-
Atubolu vor dem Absprung? Schuster blickt lieber auf den VfB
-
Totenzahl nach Betriebsunfall in Lederfabrik in Hessen auf vier gestiegen
-
ADAC: Dieselpreis im Wochenvergleich nochmals stark gesunken
-
Autorennen mit zwei Toten: Mehrjährige Jugendstrafen für junge Männer in Köln
-
Erfolgserlebnis für Struff in Madrid
-
Ukrainischer Außenminister: Lage an der Front so gut wie seit einem Jahr nicht
-
Merz bekennt sich zu Klimaschutz - Akzent aber auf Wettbewerbsfähigkeit
-
Umweltminister Schneider lehnt Stromnetzpläne von Wirtschaftsministerin Reiche ab
-
Frankfurter Flughafen weiht neues Terminal ein - Terminal 2 wird saniert
-
Missbrauch in Kinderheim: Knapp zweieinhalb Jahre Haft für Mann in Schweinfurt
-
Regierungskreise: Libanon will von Israel einmonatige Verlängerung der Waffenruhe fordern
-
Schah-Sohn wird bei Berlin-Besuch nicht von Bundesregierung empfangen
-
Weniger Schadstoffe im Urin: Verzicht auf Kosmetik wirkt schon nach wenigen Tagen
-
Militärstrategie: Bundeswehr soll stärkste konventionelle Armee Europas werden
-
Iran-Krieg: Bundesregierung halbiert Wachstumsprognose für 2026
-
Rutte versichert der Türkei Beistand der Nato nach Raketen aus dem Iran
-
Tödlicher Streit an Berliner Humboldtforum: Anklage gegen elf Tatverdächtige
-
Drama um Buckelwal vor Poel: Retter planen weiterhin mit Abtransport
-
Bessere Ersteinschätzung: Neue Notfallversorgung soll Rettungsstellen entlasten
"Gwinn-Schock" verdaut: DFB-Frauen winkt Viertelfinale
Spiel gedreht, Viertelfinale winkt: Trotz eines erneuten Stotterstarts haben die deutschen Fußballerinnen den "Gwinn-Schock" halbwegs verdaut und stehen dank ihrer Comeback-Qualitäten mit einem Bein in der K.o-Runde der EM. Der Rekordeuropameister gewann sein zweites Gruppenspiel auch ohne Anführerin Giulia Gwinn 2:1 (0:1) gegen Dänemark. Der achtmalige Titelträger kompensierte den Ausfall der verletzten Kapitänin beim "Heimspiel in Basel" mit viel Moral in der zweiten Halbzeit.
Sjoeke Nüsken (56.) per Foulelfmeter und Lea Schüller (66.) trafen für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die nach zwei Partien die optimale Ausbeute von sechs Zählern vorweisen kann. Amalie Vangsgaard hatte Dänemark in Führung gebracht (26.). Sollte Schweden am Abend (21.00 Uhr/ARD und DAZN) gegen Polen punkten, wäre das Weiterkommen des Teams von Bundestrainer Christian Wück bereits vor dem letzten Gruppenspiel am Samstag gegen die Schwedinnen perfekt.
Gwinn hatte beim deutschen Endrunden-Auftakt gegen Polen (2:0) eine Knieverletzung erlitten, die das EM-Aus für den Bayern-Star bedeutete. Aus der Ferne sprach Gwinn ihren Teamkolleginnen Mut zu. "Ich glaube an euch!!!", schrieb die 26-Jährige bei Instagram.
In Abwesenheit Gwinns führte Vize-Kapitänin Janina Minge die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf den Platz. Zuvor zeigte das Team das Gwinn-Trikot beim Mannschaftsfoto als Geste an ihre Spielführerin, am Handgelenk trugen alle Spielerinnen ein Tape mit Gwinns Initialen. Gwinns Platz hinten rechts in der Viererkette übernahm wie schon gegen Polen die 21 Jahre alte Carlotta Wamser. Ansonsten setzte Wück auf seine Starterinnen aus dem Polen-Spiel.
"Die Mannschaft hat die richtigen Zeichen schon in den Trainingseinheiten ohne 'Giuli' gesetzt. Wir wollen es als komplettes Team auffangen", sagte der Bundestrainer kurz vor dem Anpfiff in der ARD: "Wir wollen sicheren Ballbesitz in den ersten Minuten. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen".
An der Unterstützung von den Rängen mangelte es jedenfalls nicht. Unter den rund 34.00 Zuschauern im St. Jakob-Park waren über 17.000 Fans aus Deutschland. So viele Anhänger waren zuvor noch nie bei einem Auswärtsspiel der DFB-Frauen dabei. Dazu gehörten auch Ex-Kapitänin Alexandra Popp und DFB-Präsident Bernd Neuendorf.
In den ersten Minuten gingen die Deutschen vor allem in den Zweikämpfen ordentlich zur Sache. Auf echte Torchancen warteten die deutschen Fans aber vergeblich. Die Däninnen um Bayern-Torjägerin Pernille Harder standen gut in der Defensive.
Das änderte sich in der 18. Minute. Auf Vorarbeit von Jule Brand schloss Klara Bühl überlegt ab. Der zunächst anerkannte Treffer zählte allerdings nicht, weil Nüsken im Abseits stehend die dänische Torhüterin irritierte. Der Treffer wenig später auf der Gegenseite war dagegen regulär. Dabei machte die gesamte deutsche Defensive inklusive Torhüterin Ann-Katrin Berger keine gute Figur.
Die Deutschen konnten nicht antworten. Der zweimalige Weltmeister bekam kein Tempo in sein Offensivspiel. Dazu kam erneutes Pech mit dem Videobeweis, ein Handspiel der Däninnen wurde aus dem Strafraum verlegt. Auch das Powerplay in den letzten Minuten der ersten Hälfte brachte keinen Erfolg. Berger verhinderte sogar ein zweites Gegentor (44.).
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Deutschen dann das VAR-Glück auf ihrer Seite. Nach einem Foul an Linda Dallmann verwandelte Nüsken souverän vom Punkt. Schüller brachte den Olympiadritten des Vorjahres mit ihrem 54. Länderspieltor im 77. Spiel in Führung.
F.Müller--BTB