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Vor Rekordkulisse: Bayern-Frauen starten erfolgreich
Gelungener Start auf großer Bühne: Die Fußballerinnen des FC Bayern sind vor einer Rekordkulisse erfolgreich in ihre Mission Titelverteidigung in der Bundesliga gestartet. Die Münchnerinnen setzten sich beim Liga-Debüt ihres neuen Trainers José Barcala in der Allianz Arena mit Mühe 2:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen durch und gewannen damit auch ihr saisonübergreifend 14. Liga-Spiel in Folge.
Neuzugang Vanessa Gilles (76.) und Klara Bühl (77.) trafen für lange Zeit harmlose Münchnerinnen per Doppelschlag zum Sieg – und sorgten für ausgelassenen Jubel auf den Rängen. 57.762 Fans waren am Samstag in die Arena im Münchner Norden gekommen. Damit wurde der bisherige Zuschauerrekord im deutschen Vereinsfußball der Frauen von 57.000 beim Pokal-Halbfinale zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen im vergangenen März übertroffen.
Die Vorfreude auf die im Vorlauf stark beworbene Liga-Premiere in der Allianz Arena war bei den Münchnerinnen riesig gewesen. "Das ist das, was wir uns in Deutschland einfach immer wünschen, dass wir die großen Stadien voll kriegen. Das ist eine Riesenehre", hatte Oberdorf, die am vergangenen Wochenende im Supercup nach ihrer langen Verletzungspause ihr Debüt für die Bayern gegeben hatte, dem SID gesagt.
Wie schon beim Sieg über den VfL Wolfsburg (4:2) verzichtete Trainer Barcala in seiner Anfangsformation jedoch auf Oberdorf. Die 23-Jährige bekam nur von der Bank aus mit, wie die Fans in der Arena nach nicht einmal zwei Minuten schon den ersten Torschrei auf den Lippen hatten. Nach einem Abpraller traf Nationalstürmerin Lea Schüller aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz.
Die erwartete Dominanz strahlten die Münchnerinnen in der Folge jedoch nicht aus. Leverkusen, in der vergangenen Saison Tabellenvierter, hielt gut dagegen, Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic musste in einer Aktion gleich mehrfach retten (20.). Die Bayern selbst kamen trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen kaum noch zu gefährlichen Aktionen.
Barcala reagierte zur Halbzeit und brachte Bühl in die Partie. Mit der Nationalspielerin gelang es den Gastgeberinnen wieder, mehr Druck auszuüben, Leverkusen fand kaum noch Entlastung. Großchancen blieben dennoch selten, die Verkündung der Zuschauerzahl sorgte dann aber doch für großen Jubel. Kurz darauf traf Damnjanovic die Latte, dann erlösten Gilles und Bühl die Bayern.
C.Meier--BTB