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Basketball: OP bei Bundestrainer Mumbrú
Basketball-Bundestrainer Àlex Mumbrú ist nach dem EM-Titel zurück in seine spanische Heimat gereist und wird dort operiert werden. "Es ist richtig, dass er nach der EM nach Hause nach Spanien gefahren ist. Es ist richtig, dass er dort wie geplant untersucht worden ist. Und es ist richtig, dass die Ärzte ihm eine Operation empfohlen haben. Dieser Operation hat er zugestimmt", sagte Präsident Ingo Weiss vom Deutschen Basketball Bund (DBB) dem SID am Dienstag.
Weiss wünschte Mumbrú "selbstverständlich einen guten Verlauf und vollständige Genesung", er geht fest von einer baldigen Rückkehr des erkrankten Bundestrainers aus.
Mumbrú (46) war am 25. August nach der Ankunft seiner Mannschaft im finnischen Tampere ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo er insgesamt sechs Tage verbrachte. Ihn plagte ein "akutes Abdomen", ein medizinischer Notfall im Bauchraum. Wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung fehlte er auch bei den EM-Feierlichkeiten am Montag in Frankfurt/Main.
Die Spiele von Dennis Schröder und Franz Wagner auf dem Weg zum EM-Triumph hatte sein Co-Trainer Alan Ibrahimagic verantwortet, Mumbrú kehrte aber im Laufe des Turniers in die Halle zurück und saß auch beim Finale gegen die Türkei in Riga am Sonntag direkt hinter der deutschen Bande. Sein Einfluss aber blieb begrenzt, das Coaching und die Ansprachen in den Auszeiten übernahm Ibrahimagic. Mumbrú nahm jedoch anschließend seine Goldmedaille entgegen und stemmte auch den EM-Pokal.
I.Meyer--BTB