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Krebserkrankung seiner Tochter: Diekmeier "glaubt an Wunder"
Der ehemalige Bundesliga-Profi Dennis Diekmeier hat mit emotionalen Worten über die Krebserkrankung seiner Tochter Delani gesprochen. "Wir müssen viele Entscheidungen treffen - über Therapien, über Alternativen. Das alles einzuordnen, ist nicht leicht", sagte der 35-Jährige im Sport1-Interview: "Aber wir halten zusammen, und auch unsere Freunde und Familie stützen uns enorm. Der Zusammenhalt ist riesig, und wir glauben alle fest an ein Wunder."
Zu Beginn des Jahres hatte die Familie des langjährigen Spielers des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV die Schockdiagnose erhalten. "Da ist alles zusammengebrochen. Wir saßen mit dem Arzt zusammen und er sagte: Überlebenschance fünf bis zehn Prozent. Wenn nicht, dann maximal ein bis fünf Jahre", sagte Diekmeier, der seine aktive Karriere im Sommer 2024 beim heutigen Regionalligisten SV Sandhausen beendet hatte.
"Du sitzt da, fix und fertig – und deine Tochter sagt nur: 'Ich schaffe das. Ich bin eine der wenigen, die das schaffen'", so Diekmeier, für den Delani "eine unglaubliche Kämpferin" sei. "Mein größter Respekt, wie meine Kleine mit der ganzen Situation umgeht."
Damit Diekmeier seinen Fokus komplett auf seine Tochter legen kann, pausiert er derzeit seine Tätigkeit als Co-Trainer in Sandhausen. "Es war die absolut richtige Entscheidung. Jetzt bei meiner Tochter zu sein, ihr viele Glücksmomente zu schenken – das fühlt sich richtig an", sagte der ehemalige Verteidiger: "Ich habe viele Menschen kennengelernt - Spieler, Trainer, Manager. Aber dass ein 14-jähriges Mädchen so positiv und kämpferisch ist, ist für mich das Allergrößte."
H.Seidel--BTB