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Düsseldorf trennt sich von Anfang - Ende Nachfolger
Fortuna Düsseldorf wechselt zum zweiten Mal in dieser Saison den Trainer. Der Fußball-Zweitligist gab am Sonntag die Trennung von Markus Anfang bekannt. Nachfolger wird Alexander Ende, der erst Mitte März beim Ligarivalen Preußen Münster freigestellt wurde.
Nach der Heimniederlage gegen Holstein Kiel (1:2) beträgt der Vorsprung der Fortuna auf einen direkten Abstiegsplatz fünf Spieltage vor Saisonende nur noch einen Punkt. "Wir haben genau analysiert, welche Impulse unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern. Und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu", wird Sportvorstand Sven Mislintat in einer Vereinsmitteilung zitiert.
Anfang hatte im Oktober erst Daniel Thioune abgelöst und einen Vertrag bis Ende Juni 2027 unterschrieben. Die Verpflichtung war eine der letzten Amtshandlungen des ehemaligen Sportvorstands Klaus Allofs. Nachdem Anfang die Mannschaft zwischenzeitlich etwas stabilisiert hatte, gab es zuletzt vier Niederlagen in Folge.
Ende, der am Samstag beim direkten Konkurrenten 1. FC Magdeburg sein Debüt gibt, erhält einen Vertrag bis 2028. Endes Ansatz passe "auch langfristig sehr gut zu unserer Strategie", sagte Mislintat. "Deshalb ist er der richtige Trainer für diese Situation, aber auch der Coach, mit dem wir zukünftig unsere sportlichen Vorstellungen umsetzen wollen."
Ende wird sein erstes Training am Montag um 15.00 Uhr im Arena-Sportpark leiten. "Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe bei der Fortuna. Die Situation ist herausfordernd, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit allen Fortunen den Klassenerhalt schaffen werden. Und nur darum geht es im Moment", sagte der 46-Jährige, der aus Grevenbroich in der Nähe von Düsseldorf stammt.
I.Meyer--BTB