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WM 2038 oder 2042: Der DFB macht ernst
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) macht offenbar Ernst mit einer Bewerbung um die Austragung der WM 2038 oder 2042. Man befasse sich "insofern mit einer WM-Bewerbung, als dass zukünftige Optionen geprüft und besprochen werden", hatte der Verband im April auf SID-Anfrage mitgeteilt. Nun berichtet Bild, dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf dem Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) diese Vorüberlegungen für ein neues "Sommermärchen" vorgestellt habe.
Die dritte Endrunde in Deutschland nach 1974 und 2006 soll demnach wie vom Weltfußballverband FIFA verlangt in 14 Stadien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 40.000 Plätzen ausgetragen werden. Als Austragungsorte vorgesehen wären demnach Berlin, Leipzig, Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen, Dortmund, Frankfurt, Kaiserslautern, Mönchengladbach, München und Stuttgart. Die Führung der DFL um Präsident Hans-Joachim Watzke soll der geplanten Bewerbung positiv gegenüberstehen.
Die kommende WM in den USA, Mexiko und Kanada beginnt in der kommenden Woche (11. Juni bis 19. Juli). Bei der WM 2030 soll zunächst je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden, danach werden Marokko, Portugal und Spanien als Gastgeber fungieren. Die Endrunde 2034 ist an Saudi-Arabien vergeben. Entsprechend der letzten Entscheidungen der FIFA, wonach ein Kontinent vor einer erneuten WM-Austragung zweimal aussetzen muss, käme Deutschland aber wohl erst 2042 zum Zuge.
B.Shevchenko--BTB