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Sieg gegen Mensik: Zverev im Finale der French Open
Alexander Zverev greift bei den French Open zum wiederholten Male nach seinem ersten Grand-Slam-Titel. Der Hamburger setzte sich im Halbfinale gegen den 20 Jahre alten Tschechen Jakub Mensik 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 durch und zog nach 2024 erneut in das Endspiel von Roland Garros an. Im vierten Major-Finale seiner Karriere trifft der Tokio-Olympiasieger am Sonntag auf den Italiener Flavio Cobolli oder dessen Landsmann Matteo Arnaldi, im 41. Anlauf bei den vier großen Turnieren will Zverev endlich seine Durststrecke beenden.
Mit Zverev erreichte erstmals seit Beginn des Profitennis 1968 ein deutscher Spieler mehrmals das Finale von Roland Garros. Der Weltranglistendritte kann nun auch der erste deutsche French-Open-Sieger seit Henner Henkel 1937 und der erste deutsche Grand-Slam-Champion im Männer-Einzel seit Boris Becker bei den Australian Open 1996 werden.
Schon vor zwei Jahren hatte der 29-Jährige in der französischen Hauptstadt vor dem Titelgewinn gestanden, im Finale verlor er aber in fünf Sätzen gegen den Spanier Carlos Alcaraz. Seine erste Niederlage in einem Grand-Slam-Endspiel kassierte Zverev 2020 bei den US Open gegen Dominic Thiem aus Österreich, zudem unterlag er 2025 bei den Australian Open gegen den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner.
Für Zverev war es das fünfte Halbfinale von Roland Garros in den vergangenen sechs Jahren. Gegner Mensik erreichte als jüngster tschechischer Spieler überhaupt in der Open Era die Vorschlussrunde bei einem Grand Slam.
In einem zunächst ausgeglichenen Spiel stellte Mensik früh sein variantenreiches Spiel unter Beweis, setzte immer wieder auf Stopps. Zverev behielt aber die Ruhe - und schlug bei seinem ersten eigenen Breakball direkt zum 6:5 zu. Nach etwas mehr als einer Stunde sicherte er sich mit einem Ass Durchgang eins.
In Satz zwei machte Zverev kurzen Prozess. Doch nach einer medizinischen Auszeit zu Beginn des dritten Satzes von Mensik, der mit Nackenprobleme zu kämpfen hatte, wurde es plötzlich nochmal spannend. Doch Zverev blieb konzentriert.
O.Bulka--BTB