-
Ermittlern aus Rheinland-Pfalz gelingt Schlag gegen Kokainhandel - neun Festnahmen
-
Weltkriegsbombe in Wiesbaden entschärft
-
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
-
Toter Mann auf Parkplatz in Baden-Württemberg: 41-Jähriger wurde erschossen
-
Prozess gegen Aktivisten wegen Blockade von Leipziger Flughafen eingestellt
-
Kreis spürt keinen besonderen Druck: "Teil des Geschäfts"
-
Grünen-Politiker Özdemir zu neuem Ministerpräsident Baden-Württembergs gewählt
-
Bundeskabinett beschließt Ausschreibung neuer Gaskraftwerke
-
Erneute israelische Angriffswelle im Süden des Libanons: Mindestens acht Tote
-
Ein Ticket für mehrere EU-Länder: Brüssel will lange Zugreisen einfacher machen
-
Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen
-
Bundeskabinett verabschiedet neues Heizungsgesetz
-
Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos
-
"Mogelpackung": Verbraucherschützer gewinnen gegen Milka-Hersteller
-
"Schlicht falsch": Krösche ärgert WM-Ausbootung Larssons
-
Bayern: Arbeiter fällt von umstürzendem Gerüst und stirbt
-
Normalisierungsprozess: Türkei und Armenien nehmen indirekte Handelsbeziehungen wieder auf
-
Bundesregierung beschließt Strafverschärfung bei Vergewaltigung mit K.O.-Tropfen
-
"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin
-
Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland
-
Sieg für Asterix-Verlag: Kein Markenschutz für Waffen namens "Obelix"
-
Studie: Väter kümmern sich bei Kinderbetreuung häufiger um flexible Aufgaben
-
DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben
-
Erstes ESC-Halbfinale mit Favorit Finnland sorgt für gute Einschaltquoten
-
Kopf von Darknetplattform Dreammarket gefasst - Millionenwerte beschlagnahmt
-
Baden-Württemberg: 83-Jähriger tötet Ehefrau in Streit
-
Ministerium: 13 Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanons
-
Sexuelle Handlungen während Massage: Bewährungsstrafe für Physiotherapeut
-
TUI "trotz aller Herausforderungen in der Welt" zuversichtlich
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich vorne - SPD legt leicht zu
-
Grünen-Chef: Koalition ist nur eingeschränkt handlungsfähig
-
Neues Heizungsgesetz im Bundeskabinett
-
Meisterschaft vertagt: Irres Eigentor schockt Ronaldo
-
Koalitionsausschuss beendet - Union und SPD vereinbaren Reform-Arbeitsprozess
-
Proteste in Argentinien gegen Kürzung staatlicher Gelder für Universiäten
-
Zverev nach Rom-Aus: Pause vor Paris "vielleicht ein Segen"
-
Bierhoff rät DFB bei WM zu Zurückhaltung - und übt Kritik
-
Vor Trump-Besuch: China ruft Pakistan zu mehr Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg auf
-
Zeitung: Ausschuss-Abschlussbericht zu Anschlag von Magdeburg kritisiert Behörden
-
Landgericht Bremen gibt Urteil zu Milka-"Mogelpackung" bekannt
-
Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland
-
EU-Kommission will lange Zugreisen einfacher machen
-
104. Deutscher Katholikentag beginnt in bayerischem Würzburg
-
König Charles III. hält inmitten von wachsendem Druck auf Premier Starmer Thronrede
-
Baden-Württemberg: Grünen-Politiker Özdemir stellt sich Ministerpräsidentenwahl
-
China fordert Pakistan zu stärkerer Vermittlertätigkeit im Iran-Krieg auf
-
Selenskyjs früherer Vertrauter Jermak weist Geldwäschevorwürfe zurück
-
"51. Bundesstaat": Trump veröffentlicht Karte Venezuelas in Farben der US-Flagge
-
Schluss mit Vorkasse beim Tierarzt: Deutschlands erste Tierkrankenversicherung mit echter Versichertenkarte ist da!
-
Agnete Kirk Kristiansen wurde zum Chair der LEGO Foundation berufen
Studie: Reststoffe aus Ackerbau und Holzwirtschaft können großen Kimabeitrag leisten
Einen großen Beitrag zum Klimaschutz können nach Angaben der Organisation Atmosfair Reststoffe aus dem Ackerbau oder der Holzwirtschaft leisten. Selbst bei "höchsten Standards für Umwelt- und Sozialverträglichkeit" lasse sich mit Kraftstoffen aus dieser sogenannten Restbiomasse ein Fünftel des gesamten Treibstoffbedarfs der globalen Luftfahrt decken, erklärte Atmosfair am Mittwoch. Helfen könnte dies demnach gleichzeitig auch bei der Verringerung der weltweiten Ungleichheit.
Denn gerade in den Entwicklungsländern des globalen Südens gebe es große Mengen an Abfällen aus der Land- und Forstwirtschaft, die bisher ungenutzt bleiben, erklärte die Klimaschutzorganisation anlässlich der Vorstellung einer mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) erstellten Studie in Berlin. Nutzbar seien diese Abfälle beispielsweise für grünen Strom oder für synthetischen Treibstoff.
"Biomasse für Energie ist oft problematisch", räumte Atmosfair-Chef und Studienmitautor Dietrich Brockhagen ein und verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Diskussion darüber, ob Getreide im Tank oder auf dem Teller landet, sowie eine drohende Verarmung von Böden und Kleinbauern. "Wir wollten wissen, wieviel für den Klimaschutz übrigbleibt, wenn wir all dies ausschließen", fügte er hinzu.
Trotz dieser einschränkenden Kriterien kam die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass von rund 3,4 Milliarden Tonnen Restbiomasse, die in den Ländern des globalen Südens jährlich anfallen, rund 400 Millionen Tonnen genutzt werden können - und das "sozial- und umweltverträglich", wie Atmosfair hervorhob. Mit dieser Menge wiederum ließen sich per Gasifizierung 40 Millionen Tonnen Kerosin herstellen, was zugleich einem anderen Ansatz folge als sogenanntes Biokerosin, für das überwiegend ölhaltige Pflanzen extra angebaut würden.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Reststoffe sind demnach Biomassekraftwerke, die damit rechnerisch 645 Terawattstunden Strom erzeugen könnten, oder die Herstellung von Pflanzenkohle, die große Mengen Treibhausgase langfristig im Boden binden kann. Alle drei Fälle würden laut Atmosfair durch neue Arbeitsplätze und Zugang zu sauberer Energie auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung fördern.
"Viele Ernte- und Holzreste im Globalen Süden verrotten einfach oder werden sogar verbrannt, was die Luft belastet", erläuterte Studienmitautor Wolfdietrich Peiker von Atmosfair. Die Untersuchung zeige, "dass es gerade lokal und regional in Entwicklungsländern große Mengen an Restbiomassen gibt, die für Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt werden können", fügte Brockhagen hinzu. Investitionen in diesen Bereich seien "ein Beitrag zu Technologietransfer und Klimagerechtigkeit".
G.Schulte--BTB