-
Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet
-
Rettungsdienste: Zahl der Todesopfer bei Erdbeben in Indonesien steigt auf 20
-
"War mein Traum": Varfolomeev will nach Mehrkampf-Gold mehr
-
FC Bayern: Tah arbeitet WM-Desaster auf besondere Art auf
-
Große Ziele: Goldjunge Ansah hat noch viel vor
-
Köhler nach EM-Silber: "Am liebsten mit Champagner anstoßen"
-
Jahrestag der Kapitulation: Japans Verteidigungsminister besucht umstrittenen Schrein
-
Schweres Erdbeben in Indonesien - Tausende Menschen fliehen wegen Tsunami-Warnung
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Iran widerspricht
-
Immer mehr Brände in Deutschland: Forstwirtschaftsrat fordert Waldumbau
-
Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen
-
Nach Dialogrunde: Mehr als 130 politische Gefangene in Venezuela freigelassen
-
Bauarbeiter finden in Belgien Gold im Wert von neun Millionen Euro
-
Entwarnung bei Waldbrand in Rheinland-Pfalz: Feuer ist unter Kontrolle
-
Wechsel zu Hornets: 12. NBA-Station für Schröder
-
Silber im Ring: Craft holt nächste Diskus-Medaille
-
19,95 Sekunden: Ansah stürmt zu EM-Gold über 200 Meter
-
Trump: Werde Straße von Hormus "bald" zum US-Territorium erklären
-
Unbestimmte Auszeit: Siegemund verzichtet auf US Open
-
"Das war erst der Anfang": Hürdenläufer Agyekum gewinnt EM-Silber
-
40 Jahre nach Schmid: Hürdenläufer Agyekum gewinnt EM-Silber
-
Trump weist Bedenken wegen Bedingungen auf US-Flugzeugträger zurück
-
RSG-WM: Varfolomeev holt Gold im Mehrkampf
-
Schuldbekenntnis: Luigi Mangione gesteht tödliche Schüsse auf US-Versicherungschef
-
Kiel verdirbt Rapp die Rückkehr mit St. Pauli
-
Masters in Cincinnati: Altmaier und Hanfmann in Runde zwei
-
Gose schwimmt erneut zu Silber - Werner zu Bronze
-
Masters in Cincinnati: Altmaier kämpft sich in Runde zwei
-
Amazon-Gründer Bezos steigt mit Investorengruppe bei FC Liverpool ein
-
Radprofi Tarling stirbt nach Unfall bei Portugal-Rundfahrt
-
Schwimm-EM: Köhler holt Silber über 100 m Schmetterling
-
Mord an US-Versicherungschef: Schütze gesteht tödliche Schüsse
-
Gruppe um Bezos steigt beim FC Liverpool ein
-
Trump ruft im Streit um Ballsaal-Projekt den Obersten Gerichtshof an
-
Reit-WM: Hemmer holt Bronze vor Werth - Fry Weltmeisterin
-
Toter bei Waldbrand in Kroatien - Hunderte Menschen in Griechenland evakuiert
-
Trump zieht in Streit um seinen Ballsaal vor den Supreme Court
-
Urlaubsfotos von Macron auf Jetski lösen unter linken Politikern Empörung aus
-
Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen: Fast 2000 Menschen fliehen vor Flammen
-
SPD-Politikerin Klose für Übergangszeit bei "Rente mit 63" - Widerspruch aus CDU
-
Wind dreht sich: Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle
-
Französischer Verfassungsrat kippt Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige
-
Brände in Ferienregionen in Kroatien und Griechenland: Mehr als 2000 Menschen evakuiert
-
SNC SCANDIC PAY: Betala – över hela världen och utan gränser
-
स्कैंडिक पे: दुनिया में कहीं भी, बिना किसी सीमा के भुगतान करें।
-
斯堪迪克支付:全球無界支付
-
SNC 스칸딕 페이: 전 세계 어디서나, 제한 없이 결제하세요
-
SNCスカンディックペイ):世界中で、制限なくお支払いいただけます
-
SNC SCANDIC PAY: Płatności na całym świecie bez ograniczeń
-
SNC SCANDIC PAY: Platby po celém světě bez omezení
Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie
Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".
Das Festhalten an Öl und Gas bedeute unkalkulierbare Risiken, warnte Schneider mit Blick auf die aktuelle Krise. "Erneuerbare Energien sind Sicherheitsenergien", hob er hingegen hervor. "Sie stärken die Energiesicherheit und die Energiesouveränität. Nachdrücklich forderte er, die Elektrifizierung der Wirtschaft weltweit voranzutreiben.
Der per Video zugeschaltete Guterres forderte in seiner Rede ebenfalls die Abkehr von fossilen Energieträgern, die weltweit "die Wirtschaften als Geiseln halten" würden. Erneuerbare Energien hingegen "bieten nachhaltige Energiesicherheit, was fossile niemals können". Der UN-Generalsekretär rief die Teilnehmenden des Klimadialogs auf, die "richtige Wahl" zu treffen "für Klimasicherheit, Energiesicherheit und eine verlässliche Zukunft".
Der hochrangig besetzte Petersberger Klimadialog dient der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz (COP31) im November im türkischen Antalya, die von der Türkei zusammen mit Australien ausgerichtet wird. "Die Krise zeigt, dass fossile Brennstoffe die Energiesicherheit nicht garantieren können", sagte der türkische Umweltminister und designierte COP-Präsident Murat Kurum. Erneuerbare Energien seien hier "die beste Alternative", sagte auch er - die Türkei investiere daher massiv in deren Ausbau.
Während die Türkei Gastgeber der UN-Klimakonferenz wird, soll Australien, das sich ebenfalls um die Austragung beworben hatte, in Antalya die Verhandlungen leiten. Was es derzeit gebe, sei "eine Krise der fossilen Energien", betonte der per Video zugeschaltete australische Energie- und Klimaschutzminister Chris Bowen. Hingegen könne die Versorgung mit Erneuerbaren auch "durch Krieg oder Sanktionen nicht unterbrochen werden", hob er hervor. Bowen und Kurum lobten ausdrücklich die enge türkisch-australische Zusammenarbeit bei der COP-Vorbereitung.
Weiteres zentrales Thema auf dem Klimadialog war die internationale Klimafinanzierung, die wegen des Rückzugs der USA und Mittelkürzungen weiterer Staaten derzeit massiv gefährdet ist. Deutliche Mahnungen an die Industriestaaten kamen hier von Guterres. Er kritisierte, dass sich "einige Länder von ihren finanziellen Verpflichtungen zurückziehen". Diese Gelder aber seien für viele Menschen im globalen Süden "eine Frage des Überlebens".
Schneider bekannte sich zum deutschen Beitrag für die internationale Klimafinanzierung, ohne sich jedoch auch auf Nachfragen auf eine konkrete Summe festzulegen. Deutschland hat sich bisher zur Zahlung von sechs Milliarden Euro jährlich aus Haushaltsmitteln und eigentlich auch zur Erhöhung des Betrages verpflichtet, jedoch gilt die Umsetzung als ungewiss. Schneider betonte, auch der Anteil privater Mittel müsse erhöht werden.
Der Ausstieg der USA aus dem internationalen Klimaprozess wurde eher am Rande erwähnt. Mehrere Redner, darunter Schneider und Kurum, bekannten sich aber zum multilateralen Verhandlungsprozess im Rahmen der Vereinten Nationen. Kurum kritisierte auch ausdrücklich den Rückzug der USA. Schneider hob hervor, es sei gelungen zu verhindern, dass daraus "ein Domino-Effekt" entstehe.
"Der Umstieg auf saubere Energien ist unumkehrbar", sagte der UN-Klimabeauftragte Simon Stiell. Er drang aber auf eine raschere Senkung der Emissionen. Zudem müsse mehr Geld in die Entwicklungsländer fließen, sagte auch der Leiter der Klimabehörde der Vereinten Nationen (UNFCCC).
Greenpeace und Germanwatch warfen der Bundesregierung anlässlich des Klimadialogs Unglaubwürdigkeit vor. Verwiesen wurde auf ein Festhalten an Öl und Gas bei Gebäudeheizungen sowie die Abkehr vom Aus für neue Pkw mit Verbrennungsmotor.
Am Mittwoch will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.
O.Krause--BTB