-
Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien
-
Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten
-
Merz warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "kein Experimentierfeld für Wutbürger"
-
Gwinn schießt FCB bei Comeback zum Sieg - auch Oberdorf zurück
-
Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen
-
Behörden in Kiew wollen bei Luftalarm nicht mehr alles lahmlegen
-
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste
-
Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen
-
"Zwei Stunden geschlafen": Hockey-Weltmeister in Köln empfangen
-
Sarg von verstorbenem norwegischen König Harald V.in Schlosskapelle gebracht
-
Putin und Xi betonen bei Gipfel in Kirgistan gute Beziehungen zwischen ihren Ländern
-
Messi beendet Nationalmannschaftskarriere
-
G20-Treffen: USA wollen den Iran wirtschaftlich isolieren
-
Frau fährt in Leipzig mit Auto auf Schulhof: Siebenjährige leicht verletzt
-
EU kritisiert von Serbien geplante Beisetzung mit Staatsehren des Kriegsverbrechers Mladic
-
Online-Modehändler Shein vor Börsengang mit 22,6 Milliarden Euro bewertet
-
Union will Grundsicherung für mit Haftbefehl Gesuchte beenden
-
Medien: Juve will Woltemade ausleihen
-
Naomi Watts erhält bei Filmfestival in San Sebastián Preis für Lebenswerk
-
Fiebich beim DBB-Team - Zolper und Hartmann gestrichen
-
Kritik an Israel und Russland: Spanien beklagt Verbreitung von "Falschinformationen" zu Ceuta
-
Cyberattacken auf Behörden und Firmen: Zwei Jugendliche unter Verdächtigen
-
Brandenburg: Dieselspur führt Polizisten zu Treibstoffdieb
-
Gipfel von Shanghai-Organisation: Putin und Xi in Kirgistan zusammengekommen
-
"Alarmstufe Rot": Pflegekassen droht ab Oktober das Geld auszugehen
-
Erstmals seit Wochen wieder Angriffe der USA und des Iran - Teheran meldet zwei Tote
-
Für bis zu 145 Millionen: Liverpool holt PSG-Star Barcola
-
Tödliche Schüsse nach Rave in der Schweiz: 43-jähriger Verdächtiger gefasst
-
Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent - Anstieg lediglich bei Energie
-
Brandenburg: Mann tötet 24-Jährige in Erkner auf offener Straße
-
EU-Kommission zieht die Schrauben an: Strengere Auflagen für ChatGPT
-
Deutschland genehmigt Einreise von Taliban-Vertretern - für "technische Fragen"
-
Leichter Anstieg: Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent
-
Volkswagen: Arbeitnehmer enttäuscht von Vorstand - Gewerkschaft warnt vor Streiks
-
Drohnenvorfall in Leipzig: Reaktion der Bundesregierung lässt auf sich warten
-
Wetterdienst: Womöglich zweitwärmster Sommer seit Messbeginn in Deutschland
-
Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen
-
Mehr als 900 Tote und fast 5000 Vermisste nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Konstantelias-Ersatz? BVB hat "einige Eisen im Feuer"
-
Nach Kritik von Bas: Merz hält an Plänen für Attestpflicht fest
-
Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten
-
Weniger USA, mehr UK: Ausländische Investitionen in Deutschland stark gestiegen
-
Voraussichtlich zweitwärmster Sommer seit Aufzeichnungsbeginn in Deutschland
-
PKK-Mitglied in Baden-Württemberg zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Rekordablöse: Wamser wechselt von Bayer zu ManCity
-
Mindestens ein Toter und rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
-
DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten
-
Alba Berlin besiegt Towers Hamburg mit 89:83
-
EU-Kommission: ChatGPT fällt unter strengere EU-Regeln
-
USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an
Weltenergiebericht: Ziel einer CO2-neutralen Energieversorgung noch "weit entfernt"
Bis Ende dieses Jahrzehnts wird mehr als die Hälfte des auf der Erde produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien kommen - doch vom Ziel einer CO2-neutralen Energieversorgung bis 2050 ist die Welt noch "weit entfernt". Die Internationale Energieagentur (IEA) fordert daher in ihrem aktuellen Weltenergieausblick, den Ausbau der Erneuerbaren zu beschleunigen. Sie warnt vor anhaltenden Risiken für die Energiesicherheit - etwa durch geopolitische Spannungen und den Klimawandel.
"Wir haben das Kohlezeitalter und das Ölzeitalter erlebt und treten nun mit hoher Geschwindigkeit in das Stromzeitalter ein", sagte IEA-Chef Fatih Birol am Mittwoch. Dieser Strom werde zunehmend aus sauberen Quellen kommen. Im Jahr 2023 seien so viele saubere Energieerzeugungsanlagen wie nie installiert worden.
Laut Weltenergieausblick wird die Stromerzeugungskapazität aus Erneuerbaren von derzeit 4250 Gigawatt auf fast 10.000 Gigawatt 2030 steigen. Das Ziel einer Verdreifachung sei damit zwar nicht erreicht - dennoch sei diese Kapazität "mehr als ausreichend", um den steigenden weltweiten Strombedarf zu decken und die Energieproduktion aus Kohle zurückzudrängen, so die IEA. Mit Hilfe der Atomkraft, an der das Interesse in vielen Ländern wieder erwacht sei, der Solar- und Batterietechnik dürften CO2-arme Energiequellen bis 2030 mehr als die Hälfte des weltweiten Stroms erzeugen.
Entsprechend werde der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) "vor 2030" zurückgehen. Doch "ohne einen starken Rückgang danach ist die Welt auf dem besten Weg, bis zum Ende des Jahrhunderts einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen um 2,4 Grad Celsius zu erreichen", warnte die IEA. Das liegt weit über dem ehrgeizigen Ziel des Pariser Klimaabkommens von plus 1,5 Grad.
Denn die Nachfrage nach Strom wächst laut IEA enorm. Industrie, Elektromobilität, Datenverarbeitung, Klimatisierung - überall wird viel Strom gebraucht. Vor allem im globalen Süden habe das dazu geführt, dass auch die Energieerzeugung aus fossilen Quellen im vergangenen Jahr stark zugenommen habe. Zwei Drittel des Anstiegs der Energienachfrage wurden 2023 demnach durch fossile Brennstoffe gedeckt. Das habe dazu geführt, dass die CO2-Emissionen aus der Energieproduktion im vergangenen Jahr so hoch waren wie nie.
Die IEA plädiert dafür, vor allem Schwellenländer mit der Technik zur Erzeugung sauberer Energie zu versorgen. Das würde zu einem deutlichen Rückgang der weltweiten Emissionen führen, hieß es in dem Bericht.
A.Gasser--BTB