-
Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt
-
Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy
-
Frustrierender Abend für Schröder
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen
-
Kritischer Kane: "Hätte noch eine Stunde draußen stehen können"
-
Hamilton beendet Durststrecke: "Erinnert mich an Michael"
-
Stuttgart: Demirovic schwärmt von Vorbereiter Undav
-
Füllkrug trifft immer weiter: "Mannschaft im Vordergrund"
-
BVB: "Leider nur ein Punkt von noch ganz vielen"
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien
-
EU führt Bearbeitungsgebühr für Päckchen aus Drittländern ein
-
Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel
-
Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - insgesamt 565 Festnahmen
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall läutet Warnstreiks in Hildesheim ein
-
Ausschreitungen nach Jugendprotesten in Frankfurt - mehr als 30 Festnahmen
-
FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Berlin: 27 leichtverletzte Polizisten und viele Festnahmen
-
Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen
-
Demonstranten in Israel fordern Zusammenarbeit von Opposition mit arabischen Parteien
-
Mehr als 500 Festnahmen am Rande von Protesten in Frankreich
-
Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen
-
Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"
-
Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten
-
BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern
-
Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt
-
Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option
-
Hunderttausende demonstrieren in Frankreich - erneut gewaltsame Zusammenstöße
-
Zusammenstöße mit der Polizei am Rande von "GenZ"-Protesten in mehreren Städten
-
Matchball vergeben: Struff verpasst erneuten Final-Einzug
-
Zehntausende Menschen nehmen an weitgehend friedlichen "GenZ"-Protesten teil
-
US-Außenminister: Trump hat noch keine Entscheidung über neue Iran-Angriffe getroffen
-
Bundesliga ehrt Kane mit XXL-Projektion
-
Evakuierte aus umkämpfter ukrainischer Stadt Oleschky zurück bei ihren Angehörigen
-
Regierung: 320.000 Teilnehmer bei neuen Protesten in Frankreich
-
Berliner Linke stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD
-
USA warnen Russland vor drohendem Anschlag in Moskau
-
Stuttgart setzt Ausrufezeichen in Leverkusen
-
Torflaute hält an: Schalke steckt unten fest
-
Berliner Linke stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD ran/oer
-
"GenZ"-Proteste: Zahlreiche Menschen gehen in deutschen Städten auf die Straße
-
Überraschung bei Haas: Hirakawa ersetzt Ocon in Mexiko
-
Araghtschi: Iran sieht derzeit "keine Notwendigkeit" für Gespräche mit den USA
-
Zugunglück in Spanien: Verzweiflung bei Trauergottesdienst in Urda
-
Medienbericht: US-Regierung will mehr als 150 Afghanen abschieben
-
Proteste in Frankreich: Studenten rufen zu Blockade von Universitäten auf
-
Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf
-
Neunter Sieg: Hertha gewinnt Spitzenspiel in Kaiserslautern
-
Starker Reese: Wolfsburg untermauert Aufstiegsambitionen
-
US-Regierung genehmigt Patriot-Verkauf an Ukraine - Selenskyj fordert Lösung für Übergang
-
USA, Südkorea und Japan fordern "vollständige Denuklearisierung" Nordkoreas
Studie: Knapp jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet "suchthaft"
Lange Arbeitszeiten, viele Aufgaben gleichzeitig, schlechtes Gewissen im Urlaub: Knapp jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland zeigt laut einer Studie bei der Arbeit ein suchthaftes Verhalten. Insbesondere Führungskräfte und Selbstständige sind demnach betroffen, wie die Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch mitteilte. Auch die Unternehmensgröße und die betriebliche Mitbestimmung haben demnach Einfluss auf das Verhältnis der Beschäftigten zu ihrer Arbeit.
Das Forschungsteam des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der TU Braunschweig führte für die Studie Interviews mit insgesamt 8000 Erwerbstätigen in den Jahren 2017 und 2018. Suchthaftes Arbeiten definierten die Forschenden entlang zweier Dimensionen: Betroffene arbeiteten exzessiv, also lange, schnell und an mehreren Aufgaben gleichzeitig. Der zweite Faktor war die Getriebenheit der Erwerbstätigen, gemeint war damit ein schlechtes Gewissen an freien Tagen, oder die Unfähigkeit, sich am Feierabend zu entspannen.
Laut der Studie arbeiteten zu dieser Zeit 9,8 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland suchthaft, weitere 33 Prozent arbeiteten exzessiv, aber nicht zwanghaft. Gut jeder zweite Erwerbstätige arbeitete hingegen "gelassen". Am häufigsten neigten demnach Erwerbstätige in den Bereichen Land-, Forst-, Tierwirtschaft und Gartenbau zu suchthaftem Arbeiten - der Anteil betrug hier 19 Prozent. Am niedrigsten war der Anteil der Arbeitssüchtigen in den Berufsbereichen Informatik, Naturwissenschaft und Geografie mit lediglich sechs Prozent.
"Insgesamt deutet die Studienlage darauf hin, dass die Verbreitung von suchthaftem Arbeiten unter den Erwerbstätigen - wenn überhaupt - nur schwache Unterschiede bezüglich soziodemografischer Merkmale aufweist", erklärten die Forschenden. So hatten beispielsweise Schulabschluss oder Familienstand keinen signifikanten Einfluss auf das Verhältnis zur Arbeit.
Insgesamt neigten Frauen mit 10,8 Prozent etwas häufiger zu suchthaftem Arbeiten als Männer mit neun Prozent. Deutlichere Unterschiede bestanden zwischen den Altersgruppen: Bei den 15- bis 24-Jährigen arbeiteten 12,6 Prozent suchthaft, bei den 55- bis 64-Jährigen waren es lediglich 7,9 Prozent.
Relevant war laut der Studie der Böckler-Stiftung auch die Position im Unternehmen. Zwischen suchthaftem Arbeiten und Führungsverantwortung bestehe "ein statistisch höchst signifikanter Zusammenhang", erklärten die Forschenden. So betrug die Quote bei Führungskräften 12,4 Prozent, bei anderen Beschäftigten lediglich 8,7 Prozent. Bei Führungskräften in besonders hohen Positionen stieg die Quote auf bis zu 16,6 Prozent. Auch Selbstständige zeigten mit einer Quote von 13,9 Prozent besonders häufig suchthaftes Verhalten bei der Arbeit.
Entscheidend für das Arbeitsverhalten der Erwerbstätigen waren laut der Studie zudem die Größe des Unternehmens und die Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung. So betrug die Quote in Betrieben mit weniger als zehn Angestellten 12,3 Prozent, bei über 250 Beschäftigten waren hingegen lediglich 8,3 Prozent der Belegschaft von suchthaftem Arbeitsverhalten betroffen.
Ähnlich fiel der Unterschied zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat aus: Gab es einen Betriebsrat, so arbeiteten laut der Studie im Schnitt 8,7 Prozent der Mitarbeitenden suchthaft. Ohne Betriebsrat stieg die Quote der Betroffenen auf 11,9 Prozent. "Betriebsräte helfen, Grenzen zu ziehen und könnten Beschäftigte so vor Selbstausbeutung schützen", erläuterte die Hans-Böckler-Stiftung die Studienergebnisse.
O.Krause--BTB