-
Impfstoff-Hersteller Sanofi muss Verunglimpfung von Konkurrenz richtigstellen
-
Niedersachsen: Rechtsanwalt wegen Millionenbetrugs festgenommen
-
38 Organisationen warnen vor Aussetzung des Asylrechts in der EU
-
Portugiesischer Regierungschef: Lufthansa gewinnt Bieterrennen um TAP Air
-
Anklage in Russel Brands Vergewaltigungsprozess: Sexgier des Komikers "unersättlich"
-
Merz verteidigt Unterstützung der Ukraine gegen Kritik von "links und rechts"
-
Sachsen-Anhalt: AfD und BSW setzen gemeinsamen Antrag gegen Ukraine-Hilfen durch
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: Grüne wollen Gespräche fortsetzen
-
Nordrhein-Westfalen: Festnahme nach Brand mit drei Toten in Bochum
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze
-
Neuer Arbeitsminister Schweitzer im Bundestag vereidigt
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: SPD fordert Erklärung von Linkspartei
-
US-Kult-Serie "Girls" kehrt 2027 mit fünf Folgen zurück
-
Rheinland-Pfalz: Polizeieinsatz wegen vermeintlicher Riesenschlange in Schlafzimmer
-
Schutz von Kindern im Netz: Bundesregierung beschließt Maßnahmenpaket
-
Türkei: Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender
-
Tischtennis: Duda/Mittelham sichern Medaille - Doppel auf Kurs
-
Pflegereform: Expertenkommission nimmt Arbeit auf - erste Ergebnisse Ende Januar
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen fahren um Bronze - Männer raus
-
Rechenzentrum von größter russischer Bank von Drohne getroffen
-
JVA Gablingen: Prozess wegen Gefangenenmisshandlung beginnt im Januar in Augsburg
-
Kabinett macht Weg frei für Zuckersteuer
-
Mont-Blanc-Vermesser: Frankreichs höchster Berg zwei Meter höher als 2023
-
Nordrhein-Westfalen: Ermittler finden illegale Cannabisplantage - eine Festnahme
-
Tödliche Messerattacke auf Kind in Bayern: Urteil gegen Jugendlichen abgeändert
-
Polizist aus Baden-Württemberg soll fast 250.000 Euro veruntreut haben - Anklage
-
Urteil zu Porno-Seite Stripchat: Betreiber muss strengere Auflagen erfüllen
-
Bundesverfassungsgericht: Handel mit Flensburger Punkten bleibt verboten
-
Von Schnurbein zur neuen Antisemitismusbeauftragten berufen
-
Bericht: Globale Entwaldung 2025 zurückgegangen - allerdings kein Langfrist-Trend
-
Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines mit Anklageverlesung begonnen
-
CDU bringt sich nach Sondierungsunterbrechung in Berlin in Stellung
-
Zwölf US-Senatoren: Trumps Diesel-Deal mit Putin ist "Verrat" an den Ukrainern
-
Verstöße gegen Geldwäschegesetze: Bank of America muss Milliardenstrafe zahlen
-
Tischtennis-EM: Deutsche Doppel spielen um Medaillen
-
24-Jähriger bei tödlichem Arbeitsunfall in Bremen in Maschine eingeklemmt
-
Regierung setzt Pflegekommission ein - erste Ergebnisse Ende Januar
-
Kabinett gibt grünes Licht für Zuckersteuer
-
Medien: FIFA plant Milliardenausschüttung an Verbände
-
Urteil gegen Ex-Bundestagsabgeordneten wegen Kindesmissbrauchs rechtskräftig
-
AfD-Politiker Moosdorf scheitert mit Antrag gegen Bundestagsfraktion in Karlsruhe
-
Fußfessel statt Haftanstalt: Österreichischer Investor Benko darf in Hausarrest
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen auf Medaillenkurs - Männer raus
-
"Nicht unterschätzen": Freiburg hofft auf guten Europa-Start
-
Google stellt seine KI-Modelle ausgewählten europäischen Forschern zur Verfügung
-
Trump kündigt "massive" Erkundungen von Öl- und Gasvorkommen auf Grönland an
-
"Keine Warnung": Selenskyj kritisiert westliche Partner nach neuen russischen Angriffen
-
Lungenkrebs: Papst Leo XIV. erholt sich von Operation
-
Unterbrochene Sondierungen in Berlin: Evers bringt CDU-geführte Koalition ins Gespräch
-
Grünen-Chef Banaszak: Interne Diskussionen bei Berliner Linkspartei nicht beendet
Knapp 80.000 Menschen fordern bei Aktionstag der IG Metall sichere Arbeitsplätze
Rund 77.000 Menschen haben sich nach Angaben der IG Metall am Samstag in mehreren Städten an einem gewerkschaftlichen Aktionstag für sichere Industriearbeitsplätze beteiligt. Im Rahmen der Aktion "Zukunft statt Kahlschlag" fanden Kundgebungen in Hannover, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Leipzig statt. Diese begannen symbolträchtig jeweils um fünf Minuten vor Zwölf.
"Wir setzen mit unserem Aktionstag ein klares Zeichen für schnelles Handeln, beherzte Investitionen von Politik und Unternehmen und vor allem: Für unsere Zukunft", sagte die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner nach Gewerkschaftsangaben in Hannover. "Ohne Industrie ist Deutschland ein armes Land, das werden wir nicht zulassen", hob Benner weiter hervor. Den Arbeitgebern warf sie vor, sie wollten nur "kürzen und verlagern", machten aber "keine Anstalten, Innovationen oder Zukunft zu gestalten".
Ausdrücklich stellte sich Benner hinter die Pläne von Union und SPD für ein kreditfinanziertes Sondervermögen für mehr Investitionen, die nach Änderungen auch von den Grünen unterstützt werden. "Es ist gut, dass die Politik gezeigt hat, dass sie verstanden haben", sagte sie. Allerdings sei das Sondervermögen noch nicht beschlossen. Daher müssten "jetzt alle politischen Kräfte Verantwortung übernehmen, damit dieses zentrale Vorhaben nicht scheitert", forderte die IG-Metall-Vorsitzende.
Die IG Metall fordert die Arbeitgeber mit ihrem Aktionstag auf, sich zum Standort Deutschland zu bekennen. Mit Arbeitsplatzabbau, Standortschließungen und -verlagerungen müsse Schluss sein, hieß es im Aufruf zum Aktionstag. Die neue Bundesregierung müsse "schnell" die Bedingungen für die Industrie verbessern und "soziale Sicherheit im Wandel" garantieren. Eine starke, zukunftsfähig aufgestellte Industrie sei "Voraussetzung für gute, fair bezahlte Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland insgesamt", betonte die Gewerkschaft.
Mitgetragen wurde die Aktion auch von der Industriegewerkschaft IGBCE. "In den Grundstoffindustrien brennt die Hütte lichterloh. Fast täglich erreichen uns Meldungen über neue Sparprogramme, Stellenabbau, Anlagen- oder sogar Standortschließungen", warnte deren Vorsitzender Michael Vassiliadis. Er wandte sich gegen einen "Abschied auf Raten" von der Industrie in Deutschland.
An der Kundgebung in Hannover beteiligten sich laut IG Metall etwa 9000 Menschen. In Köln gab es demnach etwa 23.000 Teilnehmende. Für Stuttgart wurde die Teilnehmerzahl mit 25.000 angegeben.
Kritisch äußerte sich der Maschinenbau-Branchenverband VDMA. So sei die von der IG Metall geforderte Bevorzugung tarifgebundener Unternehmen "der falsche Weg", hieß es. VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann verlangte zudem Korrekturen an Arbeitszeitregeln.
Union und SPD planen, die geltende tägliche Obergrenze für die Arbeitszeit von normalerweise acht Stunden durch einen wöchentlichen Höchstwert zu ersetzen. Dem erteilte Benner eine klare Absage. "Ich halte davon nichts", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie verwies dabei auf die bereits hohe Arbeitsbelastung für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
H.Seidel--BTB