-
Von Notz fordert entschiedenes Vorgehen gegen russische Schattenflotte
-
Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt
-
Einspruch: Fall Ansah geht vors deutsche Sportschiedsgericht
-
Deine Cousine startet größte Tour und offenbart Beziehung zu Udo Lindenberg
-
Moritz Aisslingers Chronik des Jahres Null
-
Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Terzic nach Fehlstart mit Bilbao: "Trage die Verantwortung"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: ZDF-Umfrage ergibt keine absolute AfD-Mehrheit
-
Transportschäden beim Online-Kauf: Rechte und Pflichten der Verbraucher
-
Überflutungsgefahr: Sucheinsatz im Zentrum von Katastrophengebiet in Tibet ausgesetzt
-
Schröder zur Frauen-WM: "Natürlich drücken wir die Daumen"
-
Frischer Impuls aus der Heimat: Messi kriegt neuen Trainer
-
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut in Nepal steigt auf mindestens 469
-
Bayern wollen "zweimal" nach Madrid - BVB reist 6500 Kilometer
-
Wehrle sieht VfB vor "maximaler Herausforderung"
-
Richterin hebt Pentagon-Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern
-
Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert
-
Union und SPD schließen Fraktionsklausur zu Reformen in Münster ab
-
Dobrindt empfängt Ostsee-Innenminister in Flensburg
-
Für Frühaufsteher: Partielle Mondfinsternis auch in Deutschland zu beobachten
-
Misstrauensvotum gegen Regierungschef Voigt auf AfD-Antrag in Thüringer Landtag
-
Zentralratschef Schuster warnt eindringlich vor AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt
-
Peking: Hohes Risiko für neue Überflutungen in Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal
-
US-Finanzminister will G20-Vorsitz für Durchsetzung von Sanktionen gegen Iran nutzen
-
Syrischer Kurdenführer Abdi nach SDF-Auflösung zum Präsidentenberater ernannt
-
Journalisten von US-Militärzeitung klagen gegen ihre Entlassung durch das Pentagon
-
Noch Absprachebedarf: Länder erwägen weiteres Treffen zur Drohnenabwer
-
Kiesewetter fordert Abwehrmaßnahmen gegen möglichen Angriff Russlands
-
Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand - Familie am Krankenbett
-
Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst
-
Doppelpack: Weltmeister souverän, Frauen verlieren Generalprobe
-
Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden
-
Frankreichs Präsidentschaftskandidaten streiten über Wirtschaftspolitik
-
Warholm abgelöst: Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden
-
Alison dos Santos bricht Weltrekord über 400 Meter Hürden
-
Conference League: Freiburg löst Ticket für die Ligaphase
-
Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"
-
Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um - und will Atlantik umtaufen
-
VfB Stuttgart in der Champions League: Auslosung mit Inter Mailand und Atlético Madrid
-
Streit mit Kanada: Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um
-
"Schlächter von Bosnien": Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist tot
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch aus
-
Zahl der Toten nach Sturzflut am Himalaya erhöht sich auf fast 400
-
Champions League: Bayern am Finalort und gegen Arsenal
-
Beim Doppelpack: DBB-Frauen verpatzen Generalprobe für Heim-WM
-
Medikamente bei Hitze: Welche Arzneimittel das Risiko für Dehydrierung und Kreislaufprobleme erhöhen
-
Zwei Todesopfer an Brandenburger Schule: 19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
-
UEFA gibt Boykott-Drohung auf - und fordert Infantino-Rückzug
-
Aktivisten: Mehr als 500 Menschen seit Jahresbeginn im Iran hingerichtet
Verbraucherstimmung hellt sich auf - Unsicherheit bei Unternehmen nimmt zu
Die Aussicht auf eine neue Bundesregierung hat sich offenbar positiv auf die Verbraucherstimmung in Deutschland ausgewirkt: Der am Dienstag veröffentlichte Konsumklimaindex der Marktforschungsunternehmen GfK und Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) stieg um 3,7 Zähler auf minus 20,6 Punkte. Bei den Unternehmen herrscht allerdings weiter Unsicherheit - der Index des Münchner Ifo-Instituts stieg auf den höchsten Stand seit November 2022. Schuld ist vor allem der Zollkonflikt mit den USA.
Die Einkommenserwartungen der für das Konsumklima Befragten kletterten zum zweiten Mal in Folge: Im April gab es einen kräftigen Anstieg um 7,4 Zähler auf nun 4,3 Punkte. Das ist der höchste Wert seit Oktober des Vorjahres. Auch die Anschaffungsneigung legte zum zweiten Mal hintereinander zu, blieb aber weiter auf niedrigem Niveau. Sie gewann 3,3 Zähler und liegt aktuell bei minus 4,9 Punkten.
Die Sparneigung ging nach zwei Anstiegen in Folge um 5,4 Punkte zurück und steht bei 8,4 Punkten. Ob sich dieser Trend bestätigt, hängt nach Ansicht des NIM-Konsumexperten Rolf Bürkl von der Entwicklung des Zollkonflikts ab. Die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher legten dem Index zufolge zum dritten Mal in Folge zu, allerdings auf niedrigem Niveau. Der Indikator stand im April bei 7,2 Punkten und damit 0,3 Zähler höher als im März.
Bürkl erklärte, die Neuausrichtung der Handelspolitik der US-Regierung, die mit der Ankündigung deutlicher Zollerhöhungen kurz vor Beginn der Befragungen Anfang April einherging, habe die Stimmung der Verbraucher in Deutschland bislang offenbar noch nicht nachhaltig beeinträchtigt. Negative Effekte würden durch den Abschluss der Koalitionsgespräche und der Aussicht auf eine baldige "voll handlungsfähige" Regierung kompensiert.
Bei den Unternehmen zeigte sich eine andere Lage; vor allem der Zollkonflikt mit den USA sorgt für wachsende Unsicherheit. 28,3 Prozent der befragten Firmen gaben in der Umfrage des Ifo-Instituts an, es falle ihnen schwer, ihre Geschäftsentwicklung vorherzusagen. Im März hatten 24,8 Prozent der Firmen angegeben, sie seien unsicher hinsichtlich der Geschäftsentwicklung.
"Immer mehr Unternehmen tappen derzeit im Dunkeln, wenn es um ihre eigene Zukunft geht", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Haupttreiber sei der sich zuspitzende Zollkonflikt mit den USA. Positive Impulse wie das ausgehandelte Koalitionspapier der neuen Regierung hätten das bislang nicht auffangen können.
Außerordentlich stark stieg die Unsicherheit der Umfrage zufolge in der Industrie - hier nahm der Anteil der Firmen, die davon berichteten, um rund elf Prozentpunkte auf 38,7 Prozent zu. Besonders unsicher seien die Elektrobranche und der Automobilbau mit mehr als 45 Prozent, teilte das Ifo mit. Im Handel berichtete demnach rund ein Drittel der Unternehmen von einer schwierigen Situation.
Bei den Dienstleistern ist die Unsicherheit laut Ifo weniger stark ausgeprägt: Der Anteil von 21,6 Prozent sei hier nahezu unverändert geblieben. Einzig im Bauhauptgewerbe ging die Unsicherheit zurück. Während im März noch 26,3 Prozent berichteten, die eigene Geschäftsentwicklung schwer prognostizieren zu können, waren es nun 23,2 Prozent. "Grund dafür könnte das Infrastrukturpaket sein, das am Horizont wartet", erklärte das Ifo.
R.Adler--BTB