-
Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter
-
"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort
-
Allianz-Handelsexperten: Deutsche Exporteure vergleichsweise optimistisch
-
Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit
-
25-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Hessen - Jugendlicher verdächtig
-
Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"
-
Vance: Europäer offenbar nicht sonderlich interessiert an Lösung des Ukraine-Konflikts
-
Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar
-
Zwei Franzosen nach jahrelanger Haft im Iran wieder zuhause
-
Feuerpause im Iran-Krieg: Washington und Teheran verkünden "Sieg" - neue Angriffe
-
Baden-Württemberg: Falke fliegt durch Fenster in fahrenden Transporter und stirbt
-
Unbekannte stehlen Gedenkkranz für von NSU ermordeten Halit Yozgat in Kassel
-
"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter
-
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
-
Airline-Verband: Erholung der Treibstoffversorgung und -preise wird Monate dauern
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz nehmen Koalitionsverhandlungen auf
-
Linken-Politiker Pellmann: Deutschland muss alle US-Stützpunkte schließen
-
Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen 2025 stabil
-
Erleicherung an den Märkten nach Waffenruhe-Einigung von USA und Iran
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Urteil gegen "Ketamin-Queen" erwartet
-
Deutsche Bahn: Bessere Pünktlichkeit im März trotz mehr Baustellen
-
Weltkriegsbombe in Koblenz entschärft: Mehr als 1000 Menschen betroffen
-
KSC und Eichner trennen sich im Sommer
-
Spritpreise: ADAC kritisiert Kartellamt scharf
-
Zwei im Iran freigelassene Franzosen nach Frankreich zurückgekehrt
-
Artemis-Astronauten telefonieren mit Insassen der ISS
-
Haftstrafen für vier Beschuldigte wegen illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf
-
Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"
-
Rubio: Im Irak verschleppte US-Journalistin ist wieder frei
-
NBA: Hartenstein mit Kantersieg im deutschen Duell
-
NHL: Oilers verlieren Overtime-Krimi, Stützle glänzt für Ottawa
-
Vizekanzler Klingbeil lädt Wirtschaft und Gewerkschaften zum Krisengipfel
-
Zahl der von Armut bedrohten Mieter weiter angestiegen
-
Matchwinner Havertz: "Große Wende für uns"
-
Trump: Einigung mit dem Iran ist "totaler und vollständiger Sieg" für die USA
-
Ost-Regierungschefs fordern sofortiges Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin
-
"Haben immer Vertrauen": Real glaubt an Coup in München
-
Israel: Feuerpause im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Elfmeter für Bayern? Experten uneins
-
Nach Äußerungen zu möglichem Nato-Austritt: Rutte trifft Trump in Washington
-
Trump zu zweiwöchiger Feuerpause im Iran bereit
-
Havertz schießt Arsenal zum Sieg in Lissabon
-
Auch Kane trifft: Bayern stürmen das Bernabéu
-
Auch Melsungen und Flensburg im European-League-Viertelfinale
-
Pakistan drängt Trump zu zweiwöchigem Fristaufschub für den Iran
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD schließen Sondierungsgespräche ab
-
Verfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen auf Internet-Router
-
Rumäniens Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Rumänies Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Iran-Drohungen: US-Demokraten nennen Trump "wahnsinnig" und fordern Absetzung
Mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit - Grüne für Klimageld und Neun-Euro-Ticket
Die Grünen setzen auf eine Einheit von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit. Der Leitantrag des Bundesvorstands "Kurs Zukunft - sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit" wurde am Samstag auf dem Bundesparteitag in Hannover in überarbeiteter Fassung mit großer Mehrheit angenommen. Enthalten sind die Forderungen nach einem sozial gestaffelten Klimageld sowie einer Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket.
"Konsequenter Klimaschutz ist die zentrale Aufgabe unserer Zeit", heißt es in dem Beschluss. "Wer Klimaschutz jetzt ausbremst, verspielt nicht nur ökologische Ziele, sondern gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Zukunftsfähigkeit unseres Landes." Klimaschutz müsse aber auch sozial gerecht ausgestaltet werden.
"Wir fordern die Bundesregierung auf, das Klimageld sofort startklar zu machen und 2027 erstmals auszuzahlen", heißt es in dem Text weiter. Auf einen konkreten Betrag legen sich die Grünen nicht fest. Die Auszahlungen sollen aber sozial gestaffelt werden. Der Bundesvorstand hatte sich zudem für höhere Zahlungen in ländlichen Regionen ausgesprochen. Dies wurde aber wegen Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit knapp abgelehnt.
Beim Deutschlandticket setzte sich die Grüne Jugend mit der Forderung nach der Rückkehr des Neun-Euro-Tickets gegen den Bundesvorstand durch. Dieser hatte sich beim Deutschlandticket für eine Rückkehr zu einem Preis von 49 Euro ausgesprochen, ergänzt durch Rabatte für Familien und Menschen mit niedrigen Einkommen. Verlangt werden in dem Beschluss zudem sozial gestaffelte Leasingmodelle für Elektroautos für Haushalte mit geringem Einkommen.
Eine Absage erteilte der Parteitag den geplanten Gasförderungen vor Borkum. Die an Landesregierungen beteiligten Grünen sollen dafür sorgen, das das dafür erforderliche Vertragsgesetz mit den Niederlanden nicht zustandekommt. Entsprechende Ankündigungen wurden begrüßt und weitere Landesregierungen aufgefordert, sich dem anzuschließen.
In den Beschlusstext eingearbeitet wurde zudem die Forderung nach einer Sonderabgabe auf Privat- und Luxusflüge. Verlangt wird eine Abgabe für jeden Passagier im Privatjet von 420 Euro bei innereuropäischen und bis zu 2100 Euro bei internationalen Flügen. Stärker besteuert werden sollen auch First- und Business-Class-Tickets.
Den Anteil von Mieterinnen und Mietern an Abgaben für den CO2-Ausstoß wollen die Grünen verringern. Der CO2-Preis darf demnach nur umgelegt werden, wenn vorher eine "ambitionierte" Sanierung der Wohnung erfolgt ist. Unternehmen mit fossilen Geschäftsmodellen sollen stärker belastet werden.
Unternehmen mit fossilen Geschäftsmodellen wollen die Grünen nach dem Verursacherprinzip stärker für die Kosten des Klimaschutzes heranziehen. "Wer massive ökologische wie ökonomische Schäden verursacht, darf mit diesem Geschäftsmodell keine unverhältnismäßigen Gewinne machen", heißt es in dem Beschluss.
Scharfe Kritik üben die Grünen an einer Zweckentfremdung von Mitteln des Klima- und Transformationsfonds (KTF) durch Union und SPD. Dieses Geld müsse vielmehr konsequent für die ökologische Transformation ausgegeben werden, einschließlich Fördermitteln für Bürgerinnen und Bürger etwa für klimafreundliches Heizen.
I.Meyer--BTB