-
Irans Revolutionsgarden schließen vollständige Öffnung der Straße von Hormus aus
-
Vier Tote nach direktem Einschlag von iranischer Rakete in Wohnhaus in Haifa
-
Bayern-Training mit Kane
-
Kurz vor Wahl in Ungarn: Sprengstofffund in Serbien bei Pipeline ins Nachbarland
-
Baden-Württembergs FDP-Chef fordert Debatte über neuen Parteinamen
-
Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen schürt Debatte um Wehrpflicht
-
Russland überzieht Ukraine mit neuen heftigen Angriffen
-
Terrorstaat Iran ohne Recht auf Existenz
-
Artemis-2-Mission in entscheidender Phase vor Mond-Umrundung
-
Ostermärsche: Friedensdemos in rund 120 Städten
-
Freude bei Wolfsburg, Tränen bei Popp: "Mussten das klarmachen"
-
Zwei Tote nach direktem Einschlag von iranischer Rakete in Wohnhaus in Haifa
-
Mindestens 15 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon
-
NBA: Starkes Comeback von Curry
-
Kapitän Silva verlässt City zum Saisonende
-
"Superstar-Moment": Stützle mit Traumtor bei Senators-Sieg
-
Eindringen von Drohne in Nordkorea: Seoul bestätigt Beteiligung von Regierungsbeamten
-
Punktgewinn bei Wagner-Debüt: "Wird uns viel Kraft geben"
-
NBA: Nächster Sieg für Orlando und Wagner
-
Igel-Schutz: Städtetag fordert bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter
-
Pogacar vor Paris-Roubaix: "Druck niedrig wie der Reifendruck"
-
Vasilj: Nach WM-Quali "voller Fokus" auf Klassenerhalt
-
"Keinen Bock mehr": Pietta kritisiert Münchner hart
-
Die Sport-Höhepunkte am Ostermontag, 6. April
-
Kassenärzte-Chef Gassen warnt bei Kürzungen vor deutlich längeren Wartezeiten
-
Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
EVP-Chef Weber stellt Vetorecht in der EU infrage
-
Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?
-
Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa
-
Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon
-
Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt
-
Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag
-
Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin
-
Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt
-
Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius
-
Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale
-
Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa in Damaskus
-
CDU-Politiker offen für Streichung von Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
-
Opec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion um 206.000 Barrel pro Tag ab Mai
-
St. Pauli vergibt Big Points im Abstiegskampf
-
Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf
-
Dritter Sieg: Überragender Pogacar gewinnt Flandern-Rundfahrt
-
Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich
-
Handball: Füchse mit Kantersieg gegen Leipzig
-
Libanon: Mehrere Tote bei israelischen Angriffen in Beirut und Südlibanon
-
Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef und unterstützt Kubicki
-
Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet
-
Geburtstagsgeschenk für Wagner: SVE holt Punkt im Topspiel
-
Auch ohne Dzeko: Schalke behauptet Tabellenführung
-
Trump: Aus dem Iran geretteter Kampfjet-Pilot ist "schwer verwundet"
Von Netflix bis ZDF: Regierung plant Investitionspflicht in Deutschland
Zur Unterstützung des schwächelnden Filmstandorts Deutschland will die Bundesregierung eine Investitionspflicht für US-Streamingdienste wie Netflix, aber auch heimische TV-Sender einführen. Die gesetzlich festgeschriebene Quote solle acht Prozent des jährlichen Umsatzes auf dem deutschen Markt betragen, teilte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Donnerstag mit. Dabei unterliegen die Anbieter auch Vorgaben etwa beim Anteil von deutschsprachigen Produktionen. Nur wer mehr als zwölf Prozent investiert, ist davon ausgenommen.
Der von Regierung und den Fraktionen von CDU/CSU und SPD vereinbarte "Investitionspakt für den Filmstandort Deutschland" sieht zudem einen "Filmbooster des Bundes" vor, wie Weimers Dienststelle weiter erklärte. Dabei würden die Mittel für die wirtschaftliche Filmförderung "verlässlich und überjährig auf 250 Millionen Euro pro Jahr" erhöht. Dies sei nahezu eine Verdoppelung gegenüber dem bisherigen Niveau.
Weimer erhofft sich durch die Reform "neuen Boom der Film- und Serienproduktion made in Germany". Die Regierung sichere damit "Aufträge für die deutsche Filmwirtschaft, ohne in die Geschäftsmodelle der Streamer und Sender einzugreifen".
Weimer hatte sich in der Vergangenheit für eine rein freiwillige Regelung bei Investitionen stark gemacht. Er hatte in den vergangenen Monaten intensiv insbesondere mit US-Anbietern über freiwillige Investitionen in Deutschland verhandelt. Dabei kamen dem Vernehmen nach Zusagen von rund 15 Milliarden Euro über fünf Jahre zusammen.
Insbesondere die SPD pochte aber auf eine verpflichtende Quote. Diese soll nicht nur für US-Streamingdienste wie Netflix oder Disney gelten, sondern auch für private deutsche TV-Sender und die öffentlich-rechtlichen Anbieter. Grund ist offenbar Kritik, dass auch diese Produktionen aus Kostengründen in den vergangenen Jahren insbesondere ins osteuropäische Ausland verlagert haben.
Bei der vorgesehenen "Basisquote" von acht Prozent Investitionen gibt es eine Reihe von prozentualen Unterquoten, die erfüllt werden müssten. Diese betreffen insbesondere die Produktion von original deutschsprachigen Werken und auch die Frage, welche Rechte an ihnen bei unabhängigen Produzenten bleiben müssen.
Ab mehr als zwölf Prozent Investitionen sollen diese strikten Vorgaben nicht mehr gelten. Anbieter etwa aus den USA könnten dann entscheiden, zwar in Deutschland Filme zu produzieren, aber nicht unbedingt auf Deutsch, sondern zum Beispiel auf Englisch.
Wie genau die Investitionspflicht durchgesetzt werden soll, muss nun noch im geplanten Gesetzentwurf festgelegt werden. Teilweise war eine Ersatzzahlung im Gespräch, die Anbieter leisten müssten, wenn sie die Quote nicht erfüllen. Ziel ist es dem Vernehmen nach, den Gesetzentwurf möglichst noch vor Ostern im Kabinett zu beschließen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) begrüßte die Vereinbarung. "Wir wollen die großartige Filmszene in Deutschland weiter stärken und einen Top-Standort schaffen", erklärte er. "Unmittelbar mit Kabinettsbeschluss zur gesetzlichen Investitionsverpflichtung" würden dann auch die "Filmfördermittel der Branche voll zur Verfügung" stehen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi begrüßte die Investitionspflicht: Angesichts der jahrelangen "Hängepartie" um die Reform der Filmförderung habe die Produktion hierzulande stagniert. "Dass insbesondere Streamingdienste wie Netflix, Amazon und Co. nun gesetzlich verpflichtet werden sollen, in deutsche Filme und Serien zu investieren, ist eine gute Nachricht."
Interessant dürfte jetzt die Reaktion aus den USA werden. Die Regierung von Präsident Donald Trump hat immer wieder Vorgaben für US-Tech-Konzerne in Europa scharf kritisiert und mit Gegenmaßnahmen gedroht.
O.Bulka--BTB