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Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum
Getragen von staatlichen Ausgaben hat die deutsche Wirtschaftsleistung zum Jahresende zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende Januar bestätigte. Die Konsumausgaben des Staates legten demnach um 1,1 Prozent zu - aber auch die Ausgaben privater Haushalte trugen zum Wachstum bei.
Die Konsumausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher stiegen um 0,5 Prozent, wie die Statistiker ausführten. "Aber auch die Bauinvestitionen zogen deutlich an", betonte die Präsidentin des Bundesamtes, Ruth Brand. Im vierten Quartal wurde demnach 1,6 Prozent mehr in den Bau investiert als im Vorquartal. Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge stiegen ebenfalls leicht, nach einem starken Anstieg im dritten Quartal flachte die Entwicklung hier jedoch deutlich ab.
"Vom Außenhandel blieben positive Signale erneut aus", erklärten die Statistiker weiter. Die Warenexporte sanken um 0,4 Prozent und die Ausfuhren von Dienstleistungen um 1,2 Prozent.
Die Zahl der Erwerbstätigen ging im vierten Quartal leicht auf 46,1 Millionen zurück. Damit gab es 58.000 oder 0,1 Prozent weniger Erwerbstätige als im Vorquartal. Allerdings stiegen die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigem nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,7 Prozent.
Das Statistikamt bestätigte auch seine erste Schätzung für das Jahresergebnis: 2025 wuchs die Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren demnach um 0,2 Prozent.
Die vom Bundesamt am Mittwoch veröffentlichten Details zur Entwicklung im vierten Quartal zeigten, "wie die konjunkturelle Erholung in Deutschland zunehmend Fuß fasst", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Besonders erfreulich ist, dass neben den öffentlichen Ausgaben auch die Investitionen und der private Konsum zugelegt haben."
Auf wichtigen Exportmärkten erlebe die deutsche Wirtschaft hingegen "scharfen Gegenwind", führte Dullien aus. "China und die USA versuchen mit aggressiver Industrie- und Handelspolitik unabhängiger von industriellen Importen zu werden", erläuterte er. In dieser Situation sei "mit keinem Konjunkturimpuls vom Außenhandel zu rechnen". Umso wichtiger sei deshalb derzeit die Binnennachfrage.
Beim privaten Konsum gebe es indes noch "Potenzial für weiteres Wachstum", fügte der Konjunkturforscher der gewerkschaftsnahen Stiftung hinzu und warnte zugleich vor einem möglichen "Angstsparen" der Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts politischer Diskussionen über Sozialstaatskürzungen. "Das wäre Gift für die zarte Konjunkturerholung", erklärte Dullien.
Der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Förderbank, Dirk Schumacher, sieht unterdessen ein "solides Fundament" für ein weiteres Wachstum der deutschen Wirtschaft: "Erste Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur sehen wir bereits im stark gestiegenen Auftragseingang in der Industrie", erklärte er. Daraus würden "nach und nach Folgeaufträge für weitere Wirtschaftszweige entstehen", erläuterte Schumacher. "Ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent in diesem Jahr scheint uns daher realistisch."
N.Fournier--BTB