-
Buckelwal lebte nach Freilassung noch mehrere Tage - Todesursache weiter unklar
-
Bundestag untersucht rechte Vorfälle bei Parlaments-Planspiel - AfD erhebt Vorwürfe
-
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
-
"Völlig losgelöst": DFB-Elf jubelt auch bei WM zu "Major Tom"
-
Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform
-
DHB-Abwehrchefin von Pereira beendet ihre Karriere
-
Peking warnt vor "Spionage-Schildkröten" in Chinas Gewässern
-
Belastung: Gündogan prophezeit WM der Joker
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
-
US-Marine stationiert dieses Jahr Atom-U-Boote in Hafen an Australiens Westküste
-
Paritätischer pocht auf mehr Effizienz im Sozialsystem statt Leistungskürzungen
-
Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit
-
Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen
-
Dobrindt würdigt neues EU-Asylsystem als "Meilenstein" und weist Kritik zurück
-
Umweltschützer und Wasserwirtschaft kritisieren geplantes neues Düngegesetz
-
Thailand: Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben
-
Deutsche Flugsicherung plant bundesweites Drohnen-Abwehrnetz
-
Nations League: Deutschland verliert gegen Italien
-
Spiel gedreht: Perfekter Start für Südkorea
-
Bericht: Wadephul warnt vor außenpolitischen Folgen bei AfD-Regierungsbeteiligung
-
Trump und Teheran widersprechen sich bei angeblicher Einigung - Lage vor Ort ruhig
-
WM: DFB-Elf winkt Rekordprämie
-
Drohnenflüge über Nordkorea: Weitere 30 Jahre Haft für Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon
-
Bundesrat entscheidet über Gewaltschutz und Apothekenreform
-
Bundestag berät erstmals über Warkens Entwurf für Gesundheitsreform
-
Börsengang von Musks Raumfahrtkonzern SpaceX erwartet
-
IG Metall demonstriert in Berlin für die Zukunft der Stahlindustrie
-
Taylor Swift als jüngste Frau in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen
-
Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen
-
Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen
-
Vor Bundestagsdebatte über Gesundheitsreform: Warken zu Änderungen bereit
-
Als Anti-Trump-Slogan geltende Zahlen "8647" groß auf National Mall aufgetaucht
-
Unter Druck stehender Starmer ernennt neuen Verteidigungsminister
-
Außenministerium: Iran hat noch nicht über Abkommen mit den USA entschieden
-
Pressestimmen zum WM-Eröffnungsspiel: "Mexiko, wie schön!"
-
"Da geht die Post ab": Mexiko feiert perfekten WM-Auftakt
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
-
Trump stellt baldige Vereinbarung mit dem Iran in Aussicht und sagt Angriffe ab
-
Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet
-
Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsätze in Bosnien und im Kosovo
-
Mexikaner Quinones erzielt erstes WM-Tor
-
Fußball-WM hat mit Eröffnungsfeier und erstem Spiel begonnen
-
Nach Kongressrevolte: Trump nominiert neuen Geheimdienstkoordinator
-
Anstoß in Mexiko: Die XXL-WM beginnt
-
Eröffnungsfeier der Fußball-WM mit Superstar Shakira
-
Eröffnungsfeier: Shakira tanzt, die Fans jubeln
-
Trump sagt Angriffe auf Iran ab und deutet Verhandlungserfolg an
-
Vor WM-Eröffnung in Mexiko: Tausende Fans drängen in Fanzone
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
US-Abgeordnete verweigern Trump Spionagerechte gegen Ausländer
Bundeskabinett beschließt Senkung der Luftverkehrsteuer
Die Bundesregierung hat die Anhebung der Luftverkehrsteuer der Vorgängerregierung wieder rückgängig gemacht. Die von den Fluggesellschaften zu zahlende Abgabe sinkt zum 1. Juli 2026 auf das Niveau von vor Mai 2024, wie das Bundesfinanzministerium am Mittwoch unter Verweis auf einen Kabinettsbeschluss mitteilte. Wirtschaftsverbände begrüßten den Schritt, den Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart hatten.
Die Steuer wird pro verkauftem Ticket erhoben und hängt von der Fluglänge ab. Bei Flügen in Zielländer, die bis zu 2500 Kilometer entfernt liegen, werden nun 13,03 statt 15,53 Euro fällig. Bei 2500 bis 6000 Kilometern Entfernung sind es 33,01 statt 39,34 Euro und bei Langstreckenflügen 59,43 statt 70,83 Euro. Gemessen wird immer vom Frankfurter Flughafen zum größten Verkehrsflughafen des Ziellandes.
"Für das Bundesfinanzministerium ist es wichtig, dass die Senkungen an die Reisenden weitergegeben werden", erklärte das Ministerium von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hatte allerdings in der Vergangenheit geäußert, dass sinkende Ticketpreise nicht Ziel der Maßnahme seien. "Die Absenkung der Luftverkehrsteuer dient dazu, den Standort wettbewerbsfähiger zu machen, um überhaupt wieder ein ernstzunehmender Mitspieler zu werden", sagte er den Funke-Zeitungen.
"Die Senkung der Luftverkehrsteuer ist aus Sicht der Unternehmen längst überfällig", erklärte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK). "Die aktuelle Schwäche des Luftfahrtstandortes Deutschland wird immer mehr zum Standortrisiko." Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft sprach von einem "wichtigen und notwendigen Schritt", es brauche aber weitere Entlastungen. In dieser Richtung äußerte sich auch der tourismuspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Michael Kießling (CSU): "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen", erklärte er.
Allerdings ist noch nicht geklärt, wie die Steuersenkung gegenfinanziert werden soll. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums ist von Steuermindereinnahmen in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr auszugehen. "Der Gesetzentwurf sieht vor, wie im Koalitionsausschuss vereinbart, dass diese Mittel aus dem Haushalt des Bundesverkehrsministerium erwirtschaftet werden müssen", hieß es.
Eine Sprecherin von Verkehrsminister Schnieder sagte dazu der "Rheinischen Post": Die "konkrete Gegenfinanzierung der Steuermindereinnahmen" sei "Gegenstand der laufenden regierungsinternen Haushaltsaufstellung". Der Minister habe sich "von den Kabinettskollegen über den Tisch ziehen" lassen, erklärte dazu Martin Burkert, Chef der Bahn-Gewerkschaft EVG. Im Verkehrsetat klaffe nun ein Loch von 350 Millionen Euro und dieses Geld werde an anderer Stelle dringend gebraucht, etwa der Sanierung der Schiene.
J.Bergmann--BTB