-
ALEX BODI UND BOTSCHAFTER GUM DOMINIC MATIOK DER REPUBLIK SÜDSUDAN BESPRECHEN IN BERLIN DIE MÖGLICHKEIT EINES HONORARKONSULATS IN BUKAREST
-
Nächster Rekord für Kane: England feiert Kantersieg
-
Bühl führt Bayern zum Topspiel-Sieg - Sorgen um Gwinn
-
Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien
-
"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter
-
Rotation vorbei: Klopp setzt auf Urbig
-
Rotation vorbei? Klopp will auf Urbig setzen
-
Eklat vor Israel-Spiel: Irlands Pressekonferenz abgebrochen
-
Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"
-
Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung
-
Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum
-
Grünen-Fraktionschefinnen erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert
-
Im Eiltempo ins Viertelfinale: Zverev fordert Djokovic
-
Bilanz mit pessimistischen Tönen: Steinmeier äußert sich zum Ende seiner Amtszeit
-
Steinmeier mahnt Fortsetzung der Reformpolitik an: "Habt Mut zur Erneuerung"
-
"Unerträgliche politische Demagogie": Steinmeier sieht Gefährdung der Demokratie
-
Flydubai-Copilot plante nach Erkenntnissen von Ermittlern "Terrorakt"
-
Tag der Deutschen Einheit: Bovenschulte fordert Abwehr von Demokratie-Gegnern
-
Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr
-
Verstappen holt Pole Position in Malaysia - Mercedes "ratlos"
-
Formel 1: Verstappen holt die Pole Position in Malaysia
-
Zverev auf dem Weg zur Nummer eins: Sinner sagt für Shanghai ab
-
Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"
-
Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag
-
Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante "Terrorakt"
-
Türkei: Schiedsrichter-Chef in Untersuchungshaft
-
Parlamentswahl in Lettland hat begonnen
-
"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi
-
Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe
-
NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart
-
Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel
-
Rückspiel in Griechenland: Wie viel ändert Klopp?
-
"Erster Rückschlag" - doch Zidane ist "sehr zufrieden"
-
"Darin ist Klopp ein Meister": Wirtz und El Mala schwärmen
-
G7 geben Rohöl- und Diesel-Reserven frei - Trump schließt Diesel-Exportstopp aus
-
Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen
-
Lettland wählt neues Parlament unter Druck russischer Bedrohung
-
Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen
-
Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an
-
Ostbeauftragte Kaiser: Zeit ist reif für Bundespräsidentin aus Ostdeutschland
-
Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl
-
Wiedersehen mit Italien: Zidanes Frankreich lässt Punkte liegen
-
EuroLeague: FC Bayern verliert erstes Heimspiel
-
735 Schulen in Frankreich von Protesten betroffen - Regierung nimmt Eltern in die Pflicht
Schweizer stimmen für höheres Rentenalter von Frauen
Die Schweizerinnen und Schweizer haben mit äußerst knapper Mehrheit für eine umstrittene Rentenreform gestimmt. In einer Volksabstimmung am Sonntag votierten dem amtlichen Ergebnis zufolge 50,6 Prozent dafür, das Renteneintrittsalter für Frauen von 64 auf 65 Jahre zu erhöhen und damit an das der Männer anzupassen. Abgelehnt haben die Wählerinnen und Wähler hingegen strengere Tierschutzmaßnahmen.
Die Erhöhung des Renteneintrittalters war der umstrittenste Teil der Rentenreform. Daneben konnten die Wählerinnen und Wähler in einer separaten Abstimmung entscheiden, ob die Mehrwertsteuer erhöht werden soll, um die Einnahmen des Rentensystems zu erhöhen. Hier lag die Zustimmung mit 55 Prozent etwas höher.
Mit der Reform soll die Rente angesichts einer älter werdenden Bevölkerung gesichert werden. Für eine Umsetzung der Reform war eine Zustimmung zu beiden Vorlagen notwendig. Es ist die erste Rentenreform seit mehr als 25 Jahren. Die Wahlbeteiligung lag bei über 52 Prozent.
Für Bern ist das Abstimmungsergebnis ein Erfolg. Bereits 2004 und 2017 hatten die damaligen Regierungen der Schweiz versucht, eine ähnliche Rentenreform einzuführen, was aber an den Urnen scheiterte.
Das Parlament hatte die wichtigsten Maßnahmen der Rentenreform bereits im vergangenen Jahr gebilligt. Befürworter der Reform hoben hervor, angesichts der wirtschaftlichen und demografischen Situation sei es nicht unvernünftig von Frauen zu verlangen, länger zu arbeiten.
Linke Parteien und Gewerkschaften kritisierten die Pläne hingegen als Reform "auf dem Rücken der Frauen" und erzwangen ein Referendum. Auch bei Frauen stieß das Vorhaben auf Widerstand.
Die Gegner argumentierten, dass es ein deutliches Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in der Schweiz gebe, wodurch Frauen weitaus geringere Renten erhielten als Männer. Es sei ungerecht, das Rentenalter zu erhöhen, ohne diese Probleme vorher anzugehen.
Samuel Bendahan von der sozialdemokratischen Partei (SP) sagte dem öffentlich-rechtlichen Sender RTS, das Ergebnis sei schmerzhaft für die linken Parteien und die Gewerkschaften, vor allem aber für die Betroffenen. Die Frauenorganisation der SP nannte das knappe Ja einen "Schlag ins Gesicht aller Frauen".
Derweil lehnten die Wählerinnen und Wähler mit 63 Prozent ein Verbot der Massentierhaltung mehrheitlich ab. Die hinter der Initiative stehenden Tierschutzorganisationen wollten auch die Würde von Nutztieren in der Verfassung verankern und strengere Mindestanforderungen an die Haltung von Tieren stellen.
Die Regierung und das Parlament hatten die Initiative mit dem Verweis abgelehnt, die Schweiz verfüge bereits über eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt. Sie warnten davor, dass schärfere Vorschriften zudem die Preise deutlich erhöhen würden.
Befürworter der Initiative sagten am Sonntag, sie hätten sich zwar darüber gefreut, wenn die Vorlage eine Mehrheit bekommen hätte. Sie seien aber froh, dass die Kampagne das Bewusstsein für das Thema geschärft habe. Die ganze Schweiz habe über die Probleme im Zusammenhang mit der Massentierhaltung und dem Fleischkonsum diskutiert, sagte Vera Weber, Präsidentin der Fondation Franz Weber.
J.Bergmann--BTB