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Ermittler: Treibstoffzufuhr kurz vor Flugzeugabsturz in Indien unterbrochen
Indische Ermittler haben erste Erkenntnisse zum Absturz der Air India-Maschine veröffentlicht, bei dem vor einem Monat 260 Menschen ums Leben gekommen waren: Demnach wurden die Kontrollschalter für die Treibstoffzufuhr beider Triebwerke kurz vor dem Absturz abgeschaltet und die Treibstoffzufuhr damit unterbrochen. Schlüsse aus dieser Erkenntnis oder gar Schuldzuweisungen veröffentlichte die indische Flugunfall-Untersuchungsbehörde in ihrem Bericht am Samstag nicht.
Sekunden vor dem Absturz der Boeing 787-8 Dreamliner in Ahmedabad am 12. Juni wurden die beiden Schalter für die Kraftstoffzufuhr der zwei Triebwerke laut dem Bericht der indischen Behörde zur Untersuchung von Flugunfällen (AAIB) von "run" (offen) auf die Position "cutoff" (geschlossen) gekippt, wie die Ermittler in ihrem 15-seitigen Zwischenbericht schildern. Aufzeichnungen des Cockpit-Stimmenrecorders zufolge fragte daraufhin einer der beiden Piloten den zweiten, warum er die Treibstoffzufuhr unterbrochen habe. Dieser antwortete, das habe er nicht getan.
Die Maschine verlor rasch an Höhe, kurz darauf wurden die Schalter für die Treibstoffzufuhr wieder angeschaltet. Die Triebwerke nahmen zwar offenbar wieder Fahrt auf, doch kurz darauf setzte einer der Piloten mit "Mayday, Mayday, Mayday" einen Notruf ab. Auf die Nachfrage des Towers, was los sei, gab es schon keine Antwort mehr. Fluglotsen sahen die Maschine abstürzen und alarmierten die Rettungsdienste.
Zivilluftfahrtminister Ram Mohan Naidu Kinjarapu warnte davor, voreilige Schlüsse aus den vorläufigen Untersuchungsergebnissen zu ziehen. Stattdessen solle der Abschlussbericht abgewartet werden.
Laut dem AAIB-Bericht hatte die US-Luftfahrtbehörde bereits im Jahr 2018 auf das Risiko einer "potenziellen Lösung der Verriegelung des Kontrollschalters für die Kraftstoffzufuhr" des betroffenen Flugzeugtyps hingewiesen. Da dies jedoch nicht als "unsicherer Zustand" eingestuft wurde, wurden bei Air India keine entsprechenden Kontrollen vorgenommen. Solche Untersuchungen seien lediglich "empfohlen und nicht verpflichtend" gewesen, teilte die Fluggesellschaft den Ermittlern mit.
Als Konsequenz der ersten Ermittlungen würden keine weiteren Maßnahmen für Betreiber von Flugzeugen des betroffenen Typs oder für die Hersteller und Betreiber von Triebwerken empfohlen, erklärte die AAIB. Dies deutet darauf hin, dass die Ermittler zunächst kein grundlegendes technisches Problem beim Boeing 787-8 Dreamliner sehen.
Die Maschine war am 12. Juni unmittelbar nach dem Start in ein Wohngebiet im westindischen Ahmedabad gestürzt. Nur ein Passagier überlebte den Absturz, 241 weitere Insassen und 19 Menschen am Boden kamen ums Leben.
J.Bergmann--BTB