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Fliegerbombe nahe Kiel kontrolliert gesprengt - Nord-Ostsee-Kanal war gesperrt
Nordwestlich von Kiel ist am Mittwochabend eine Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt worden. Alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben, wie die Polizei am Abend mitteilte.
Betroffene Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Während der Entschärfung waren der Nord-Ostsee-Kanal sowie die Bahnstrecke zwischen Kiel und Flensburg gesperrt.
Die 250-Kilogramm-Bombe britischer Bauart war auf einer landwirtschaftlichen Fläche im schleswig-holsteinischen Kreis Rendsburg-Eckernförde in zwei Metern Tiefe entdeckt worden. Laut Polizei verfügte sie über einen defekten, bereits detonierten Heckzünder und einen noch intakten sogenannten Frontmembranzünder.
Zunächst sollte sie entschärft werden, am Nachmittag entschied sich der Kampfmittelräumdienst dann aber zur Sprengung. Ein erster Versuch schlug allerdings fehl. Es kam nicht zur Umsetzung. In einem weiteren Anlauf gelang den Experten die Sprengung dann am Abend.
C.Kovalenko--BTB