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Illegaler Welpenhandel gestoppt: 75 Hunde in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
Die Behörden in Nordrhein-Westfalen haben einen illegalen Welpenhandel gestoppt und dabei 75 überwiegend junge Hunde beschlagnahmt. Die Tiere seien teils "unter gravierend unzureichenden Bedingungen gehalten" worden, teilte die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund am Freitag mit. Im Fokus der Ermittlungen stehen drei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 24 und 51 Jahren.
Sie sollen Hunde illegal gezüchtet oder aus Drittländern wie Belarus, der Ukraine und Moldawien eingeführt haben. Die Tiere hätten sie anschließend unter falschen Angaben vor allem im Internet verkauft. In vielen Fällen seien schwerwiegend erkrankte und unbehandelte Hunde an Käufer abgegeben worden, hieß es.
Es bestehe der Verdacht, dass die Hunde länger anhaltende oder wiederholte erhebliche Schmerzen erlitten haben. Eines der gefundenen Tiere musste wegen einer bestehenden Fraktur sofort operiert werden.
Die Durchsuchungen fanden am Donnerstag in Dortmund sowie im westfälischen Halle und Stemwede statt. Dabei wurden mehrere Wohnungen und Nebengebäude durchsucht. Beteiligt waren mehrere Polizeibehörden und Kreisveterinärämter. Den Verdächtigen werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, gewerbsmäßiger Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an.
W.Lapointe--BTB