-
Iran-Krieg: Trump erklärt nach nächtlichen Angriffen Waffenruhe für beendet
-
Großbritannien will europäische Initiative für Präzionswaffen mit großer Reichweite anführen
-
Totes Neugeborenes in Berliner Wohnkomplex gefunden: Polizei ermittelt
-
"Sehr verärgert" - Trump feuert auf Gipfel Breitseite gegen Nato-Verbündete
-
Wegen Streit bei der Nato: Trump will Handelsbeziehungen mit Spanien abbrechen
-
Neues Heizungsgesetz soll noch in dieser Woche beschlossen werden
-
SED-Opferbeauftragte lobt Fortschritte bei Hilfe und sieht weiteren Bedarf
-
Männer mit Datingapps in Falle gelockt und überfallen: Festnahme in Berlin
-
Unicredit sichert sich fast die Hälfte der Stimmrechte an der Commerzbank
-
Polizeibeauftragter: Mehr digitale Befugnisse für Ermittler "unerlässlich"
-
Unbekannte stehlen Urne mit Asche von Verstorbener in Erfurt - Polizei appelliert
-
Grünen-Politiker Dahmen reicht in Karlsruhe Eilantrag gegen GKV-Gesetz ein
-
Polizist soll nach Kontrolle Prostituierte vergewaltigt haben - Anklage in Mannheim
-
Mord auf Friedhof in Bremen: Täter rechtskräftig verurteilt
-
Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato"
-
Trump auf Nato-Gipfel: Iran-Feuerpause "ist vorbei"
-
Ukraine meldet mindestens sieben Tote bei neuen russischen Angriffen
-
Urteil: Apple muss sich in der EU an strengere Regeln halten
-
Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten
-
Studie attestiert Bundesbürgern verzerrte Wahrnehmung ihrer Kaufkraft
-
Unicredit sichert sich insgesamt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank
-
Apple scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen strengere Regeln
-
Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Frankfurt am Main erhoben
-
Ausgebüxter Schafbock bedient sich an Gurken: Polizeieinsatz in Thüringen
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne beantragen Abstimmungsstopp im Bundestag
-
KI bei der Deutschen Bahn: Kiana soll Reisende künftig besser informieren
-
Wadephul zeigt Verständnis für neue US-Angriffe auf den Iran
-
Merz: Russland hat "keine Chance" auf Sieg in der Ukraine
-
Jede dritte Lehrkraft ist mindestens 50 Jahre alt
-
Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen
-
Reform der Schuldenbremse: Expertenkommission hat laut Bericht drei Vorschläge
-
Frenzel nach Olympia-Aus der Kombination: "Tut enorm weh"
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg - E-Auto bricht in Flammen aus
-
Sanierung von Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg verzögert sich
-
Rutte sieht "vollständiges Bekenntnis" der USA zur Nato
-
Seit fast 35 Jahren in USA lebender Mexikaner von ICE-Mitarbeiter erschossen
-
Polizei: Fünfter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
"In der Verlängerung": Rohr tippt auf Frankreich
-
"Fundamentale Abkehr": Kritik nach IOC-Entscheid zu Russland
-
Tour-Spitzenreiter Träen: Krebs besiegt, Gelb erobert
-
USA greifen "massiv" den Iran an - Teheran attackiert Bahrain und Kuwait
-
Datenschutzaktivist Schrems will erneut gegen EU-USA-Abkommen klagen
-
US-Armee meldet Angriffe auf mehr als 80 iranische Ziele
-
IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor
-
EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Apple
-
Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin
-
Bundestag berät über digitale Ermittlungsbefugnisse für Polizei
-
Nato-Gipfel in Ankara geht nach Trump-Kritik weiter
-
Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne wollen Abstimmung im Bundestag stoppen
Tausende bei Trauerprozession für getöteten iranischen Führer Chamenei in Nadschaf
Ungeachtet neuerlicher Angriffe der USA und des Irans in der Golfregion haben im irakischen Nadschaf Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, stattgefunden. Der Sarg mit den sterblichen Überresten Chameneis wurde im Beisein Tausender Menschen am Mittwoch in einer Prozession durch die Straßen der Stadt zu einem wichtigen schiitischen Heiligtum gefahren.
Bilder aus Nadschaf zeigten Menschenmassen, die sich um den Lastwagen mit dem Sarg Chameneis drängten, als dieser über eine sechs Kilometer lange Strecke zum Schrein des Imams Ali gebracht wurde. Ali gilt als Schwiegersohn des Propheten Mohammed und wird vor allem von Schiiten verehrt. An dem Schrein standen dutzende Geistliche bereit, um Gebete für Chamenei zu sprechen.
"Diese Gelegenheit darf man sich nicht entgehen lassen", sagte der 30-jährige Mohammed al-Bajati der Nachrichtenagentur AFP, der für die Trauerfeiern eine mehrstündige Reise nach Nadschaf in Kauf genommen hatte. In der Großstadt südlich von Bagdad haben zahlreiche schiitische Geistliche studiert, darunter auch Chameneis Vorgänger Ayatollah Ruhollah Khomeini.
Der Sarg mit Chameneis sterblichen Überresten war in der Nacht auf dem Flughafen von Nadschaf angekommen, begleitet vom iranischen Präsidenten Massud Peseschkian und einem der Söhne Chameneis, Mostafa Chamenei. Auch der irakische Regierungschef Ali al-Saidi war Fernsehbildern zufolge vor Ort. Seine Regierung hatte den Mittwoch wegen der Trauerfeiern zum Feiertag erklärt.
Die Kundgebungen im Irak sind Teil der sechstägigen öffentlichen Trauerfeiern für Chamenei. Am Montag hatten tausende Menschen in der iranischen Hauptstadt Teheran und am Dienstag in der Stadt Ghom Abschied von Chamenei genommen. Von Nadschaf aus soll der Sarg nach Kerbela geflogen werden, wo eine weitere Prozession geplant ist, die zu den Schreinen des Imams Hussein und dessen Halbbruder Abbas führen soll.
Der 86 Jahre alte Chamenei war am 28. Februar, dem ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran, bei einem Angriff auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Er hatte das klerikale System im Iran seit 1989 geführt. Die Beisetzung ist für Donnerstag in Chameneis Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Iran geplant.
Überschattet wurden die Trauerfeierlichkeiten von neuen Angriffen der USA und des Iran. Während die US-Armee nach eigenen Angaben in der Nacht mehr als 80 Ziele im Iran attackierte, griff Teheran als Vergeltungsmaßnahme US-Stützpunkte in anderen Ländern in der Region an. In Kuwait und Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst.
Seit Anfang April gilt in dem Krieg eigentlich eine Waffenruhe. Mitte Juni hatten sich der Iran und die USA auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das weitere Verhandlungen für eine dauerhafte Friedenslösung vorsieht. Seither stocken die Gespräche aber.
E.Schubert--BTB