-
Musk akzeptiert 1,5 Millionen Dollar Bußgeld wegen Twitter-Übernahme
-
NHL: Hurricanes auf Kurs
-
Industrie-Studie: Enormes Potenzial durch Recycling und Wiederverwendung
-
NBA: Knicks dominieren erstes Spiel gegen 76ers
-
Stars präsentieren sich bei Met-Gala in New York in ausgefallenem Stil
-
Guardiola geschockt: "Machen weiter, bis es vorbei ist"
-
Weimer will Digitalabgabe in nächsten Wochen auf Weg bringen
-
Bundeskanzler Merz empfängt portugiesischen Regierungschef
-
Bundesaußenminister Wadephul empfängt isarelischen Kollegen Saar in Berlin
-
Armenien und EU wollen bei Gipfel in Eriwan Beziehungen vertiefen
-
Unionsfraktion wählt Spitze neu - SPD-Fraktion mit Bilanz zu einem Jahr Koalition
-
Iran-Krieg: Britischer Premier Starmer ruft zu Deeskalation auf
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits
-
Pulitzer-Preise: Berichterstattung über Trump-Regierung gewürdigt
-
Verkehrsminister Schnieder verteidigt Tankrabatt - Absage an Tempolimit
-
Russland kündigt Waffenruhe für 8. Mai an - Selenskyj verkündet Feuerpause ab Mittwoch
-
Drama im Snooker-Finale: Wu gewinnt ersten WM-Titel
-
Vorteil Arsenal: ManCity patzt im Titelrennen
-
US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst
-
New York: Hakenkreuz-Schmierereien an Synagoge und Häusern
-
Berauscht am Steuer: Britney Spears entgeht durch Geständnis dem Knast
-
Amokfahrer rast durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte
-
US-Schauspielerin Demi Moore wird Mitglied der Jury beim Filmfestival von Cannes
-
Arsenal: Havertz im Kader für Halbfinal-Rückspiel
-
US-Außenminister Rubio trifft Papst Leo XIV. am Donnerstag in Rom
-
Mindestens neun Tote nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Verdächtiger Autofahrer von Leipzig ist 33-jähriger Deutscher
-
Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"
-
Auto fährt durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte
-
"Schade und nachteilig": Pistorius besorgt wegen US-Rückzieher bei Tomahawks
-
Zwei Tote bei Vorfall mit Auto in Leipziger Fußgängerzone - auch Verletzte
-
Schweden: 23 Unbeteiligte in drei Jahren bei Schießereien zwischen Banden getötet
-
US-Einsatz in Straße von Hormus: Marineschiffe durchfahren Meerenge
-
Polizei: Mehrere Verletzte bei Vorfall mit Auto in Leipziger Innenstadt
-
Gericht: Mangelhaft gehaltene Hunde dürfen von Amts wegen verkauft werden
-
EPG-Gipfel: US-Truppenabzug drängt Europäer zu mehr Unabhängigkeit bei Verteidigung
-
Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß
-
Mädchen jahrelang eingesperrt: Fünf Jahre Haft für Mutter in Siegen
-
Möglicher Hormus-Einsatz: Minenjagdboot "Fulda" unterwegs Richtung Mittelmeer
-
Bundesregierung will Schutz vor Cyberangriffen besser koordinieren
-
Russische Schattenflotte: Schweden nimmt Kapitän von gestopptem Schiff fest
-
Keine US-Marschflugkörper: Bundesregierung will zügig eigene Systeme entwickeln
-
Fast fünf Jahre Haft nach Schlägerei mit tödlichem Ausgang in Trier
-
Meistermacher Aubin verlässt Eisbären: Wechsel nach Bern
-
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
-
Hantavirus: 149 Menschen sitzen auf Kreuzfahrtschiff vor Kapverden fest
-
Saison-Aus für Freiburger Suzuki
-
Gaza-Hilfsflotte: Italienische Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung
-
Auf der Suche nach Hund: Frau durch Selbstschussanlage in Gommern schwer verletzt
-
Studie ergibt sehr hohe Zustimmung zur liberalen Demokratie
Russische Drohnenangriffe in Ukraine: Rumänische und polnische Kampfjets steigen auf
Wenige Tage nach Polen hat mit Rumänien ein weiteres Nato-Land eine Verletzung seines Luftraums durch eine mutmaßlich russische Drohne gemeldet. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest am Samstag mitteilte, flog die Drohne während eines russischen Angriffs auf die Infrastruktur in der benachbarten Ukraine durch den Luftraum des EU-Landes. Zwei F-16-Kampfflugzeuge seien entsandt worden, um die Situation zu überwachen. Auch in Polen stiegen wegen russischer Drohnenangriffe an der Grenze zur Ukraine Hubschrauber und Kampfflugzeuge auf.
In Rumänien verfolgten die Kampfjets die Drohne, bis sie in der Nähe des Dorfes Chilia Veche "vom Radar verschwand", wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Die Drohne flog demnach "nicht über bewohnte Gebiete und stellte keine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung dar".
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine Ende Februar 2022 wurden in Rumänien immer wieder russische Drohnentrümmer gefunden - insbesondere wenn Russland Angriffe auf ukrainische Häfen flog. Im Februar hatte das rumänische Oberhaus ein Gesetz verabschiedet, das es dem Land ermöglicht, Drohnen abzuschießen, die seinen Luftraum verletzen.
In der Nacht zum Mittwoch waren mindestens 19 russische Drohnen in den Luftraum des Nato-Mitglieds Polen eingedrungen, mehrere von ihnen wurden abgeschossen. Polen und seine Verbündeten verurteilten den Vorfall als gezielte Provokation gegen das gesamte westliche Militärbündnis. Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Schweden, kündigten eine Verstärkung ihres Beitrags zur Luftverteidigung Polens entlang seiner östlichen Grenze zur Ukraine und Belarus an.
Am Samstag stiegen in Polen während russischer Drohnenangriffe in der Ukraine Hubschrauber und Kampfflugzeuge Polens und seiner Verbündeten auf. "Aufgrund der Gefahr durch Angriffe von unbemannten Luftfahrzeugen in den ukrainischen Regionen, die an die Republik Polen grenzen (...), operieren polnische und alliierte Flugzeuge in unserem Luftraum", erklärte das Einsatzkommando der polnischen Streitkräfte im Onlinedienst X. "Die bodengestützten Flugabwehrsysteme sowie die Radarerkennung haben das höchste Alarmniveau erreicht."
Der polnische Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk präzisierte, dass auch Hubschrauber im Einsatz seien. Der Luftraum über dem Flughafen von Lublin wurde geschlossen, und mehrere Flüge mussten umgeleitet oder starteten verspätet. Am Samstagabend gab der polnische Regierungschef Donald Tusk dann Entwarnung. Er betonte aber: "Wir bleiben wachsam."
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wertete die jüngsten Drohnen-Vorfälle als "Ausweitung des Kriegs durch Russland". Die russische Armee wisse "genau, wohin sich ihre Drohnen bewegen und wie lange sie in der Luft operieren können".
US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag gesagt, dass die russischen Drohnen am Tag zuvor womöglich versehentlich in den polnischen Luftraum eingedrungen seien. Tusk wies dies umgehend zurück. US-Außenminister Marco Rubio sagte am Samstag, falls sich herausstellen sollte, dass Russland die Drohnen absichtlich nach Polen steuerte, wäre dies "höchst eskalierend".
Trump bekundete derweil seine Bereitschaft zu schärferen Sanktionen gegen Russland. Er machte aber zur Bedingung, dass alle Nato-Verbündeten den Kauf von russischem Öl stoppen. Der US-Präsident bezeichnete es als "schockierend", dass Nato-Staaten weiterhin Erdöl von Russland kaufen, da dies ihre Verhandlungsposition gegenüber Moskau schwäche.
Die Ukraine griff am Samstag nach Angaben der örtlichen Behörden eine der größten Erdölraffinerien in Russland an. Eine Drohne habe ein Feuer in der nahe der zentralrussischen Stadt Ufa gelegenen Anlage ausgelöst, erklärte der Gouverneur der Region Baschkortostan, Radij Chabirow. Niemand sei verletzt worden, die Anlage "leicht beschädigt" worden, fügte er an.
Die zum russischen Mineralölunternehmen Baschneft gehörende Einrichtung liegt rund 870 Kilometer von der Front in der Ukraine entfernt. Ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes erklärte, Kiew sei für den Angriff verantwortlich.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 hat die ukrainische Armee bereits zahlreiche Einrichtungen der russischen Erdölindustrie angegriffen, um so eine wichtige Einnahmequelle für Russland zu schwächen. Infolge mehrerer ukrainischer Angriffe auf Raffinerien waren im Sommer die Benzinpreise an russischen Tankstellen deutlich gestiegen.
R.Adler--BTB