-
Weimer will Digitalabgabe in nächsten Wochen auf Weg bringen
-
Bundeskanzler Merz empfängt portugiesischen Regierungschef
-
Bundesaußenminister Wadephul empfängt isarelischen Kollegen Saar in Berlin
-
Armenien und EU wollen bei Gipfel in Eriwan Beziehungen vertiefen
-
Unionsfraktion wählt Spitze neu - SPD-Fraktion mit Bilanz zu einem Jahr Koalition
-
Iran-Krieg: Britischer Premier Starmer ruft zu Deeskalation auf
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni einigen sich auf Beilegung ihres Rechtsstreits
-
Pulitzer-Preise: Berichterstattung über Trump-Regierung gewürdigt
-
Verkehrsminister Schnieder verteidigt Tankrabatt - Absage an Tempolimit
-
Russland kündigt Waffenruhe für 8. Mai an - Selenskyj verkündet Feuerpause ab Mittwoch
-
Drama im Snooker-Finale: Wu gewinnt ersten WM-Titel
-
Vorteil Arsenal: ManCity patzt im Titelrennen
-
US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst
-
New York: Hakenkreuz-Schmierereien an Synagoge und Häusern
-
Berauscht am Steuer: Britney Spears entgeht durch Geständnis dem Knast
-
Amokfahrer rast durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte
-
US-Schauspielerin Demi Moore wird Mitglied der Jury beim Filmfestival von Cannes
-
Arsenal: Havertz im Kader für Halbfinal-Rückspiel
-
US-Außenminister Rubio trifft Papst Leo XIV. am Donnerstag in Rom
-
Mindestens neun Tote nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Verdächtiger Autofahrer von Leipzig ist 33-jähriger Deutscher
-
Nach Tat in Leipziger Innenstadt: Kretschmer spricht von "mutmaßlicher Amokfahrt"
-
Auto fährt durch Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mehrere Verletzte
-
"Schade und nachteilig": Pistorius besorgt wegen US-Rückzieher bei Tomahawks
-
Zwei Tote bei Vorfall mit Auto in Leipziger Fußgängerzone - auch Verletzte
-
Schweden: 23 Unbeteiligte in drei Jahren bei Schießereien zwischen Banden getötet
-
US-Einsatz in Straße von Hormus: Marineschiffe durchfahren Meerenge
-
Polizei: Mehrere Verletzte bei Vorfall mit Auto in Leipziger Innenstadt
-
Gericht: Mangelhaft gehaltene Hunde dürfen von Amts wegen verkauft werden
-
EPG-Gipfel: US-Truppenabzug drängt Europäer zu mehr Unabhängigkeit bei Verteidigung
-
Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß
-
Mädchen jahrelang eingesperrt: Fünf Jahre Haft für Mutter in Siegen
-
Möglicher Hormus-Einsatz: Minenjagdboot "Fulda" unterwegs Richtung Mittelmeer
-
Bundesregierung will Schutz vor Cyberangriffen besser koordinieren
-
Russische Schattenflotte: Schweden nimmt Kapitän von gestopptem Schiff fest
-
Keine US-Marschflugkörper: Bundesregierung will zügig eigene Systeme entwickeln
-
Fast fünf Jahre Haft nach Schlägerei mit tödlichem Ausgang in Trier
-
Meistermacher Aubin verlässt Eisbären: Wechsel nach Bern
-
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
-
Hantavirus: 149 Menschen sitzen auf Kreuzfahrtschiff vor Kapverden fest
-
Saison-Aus für Freiburger Suzuki
-
Gaza-Hilfsflotte: Italienische Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung
-
Auf der Suche nach Hund: Frau durch Selbstschussanlage in Gommern schwer verletzt
-
Studie ergibt sehr hohe Zustimmung zur liberalen Demokratie
-
Aufrufe zu Anschlägen auf Politiker: Prozess gegen Reichsbürger in Düsseldorf
-
Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen"
-
Iranische Agentur: Raketenangriff des Iran auf US-Militärschiff in Straße von Hormus
-
Auf Kirmes in Wittlich getöteter Mann: US-Justiz laut Oberlandesgericht zuständig
-
Ein Jahr Schwarz-Rot: Union und SPD ringen um besseres Image
-
Unfall bei Zurücksetzen aus Einfahrt: Familienvater überfährt Tochter in Bayern
Trotz Streits um Klimaziele: EU sieht sich weiter in "Führungsrolle"
Trotz des anhaltenden Streits um die europäischen Klimaziele für die kommenden Jahrzehnte sieht sich die EU auf internationaler Bühne weiter als Vorreiterin. "Ich bin überzeugt, dass wir die Führungsrolle, die wir in den vergangenen Jahren gespielt habe, fortsetzen werden", sagte EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra am Rande eines Treffens der EU-Umweltminister am Donnerstag. Anstelle konkreter Zusagen für die nächste UN-Klimakonferenz steht in Brüssel allerdings nur eine mögliche Notlösung auf der Tagesordnung.
Die 27 EU-Staaten konnten sich bislang nicht auf gemeinsame Zusagen für die UN-Konferenz im November in Brasilien einigen. Eine bereits verlängerte Frist der UNO für diese Zusage läuft Ende des Monats aus. Die Umweltministerinnen und -minister beraten am Donnerstag deshalb über eine allgemeine Absichtserklärung, in denen die EU lediglich ihre bereits beschlossenen Klimaziele bekräftigt.
So könnte die EU zusagen, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent im Vergleich zum Stand von 1990 zu senken. Mit dieser Spanne umginge die EU eine Festlegung auf eine konkrete Zahl, was dem Ergebnis der Verhandlungen über ein gesetzlich festgelegtes EU-Klimaziel für 2040 vorgreifen würde. Dieses Ziel ist im Gegensatz zu den UN-Zusagen rechtlich bindend, verlangt den 27 Ländern konkrete Bemühungen für mehr Klimaschutz ab und sorgt deshalb für Streit.
Die Kommission hatte für 2040 vorgeschlagen, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 90 Prozent zu verringern. Für drei Prozentpunkte davon sollen die Mitgliedstaaten CO2-Zertifikate aus dem Ausland anrechnen lassen können. Die Vorschläge entsprechen grundsätzlich der Position der Bundesregierung in Berlin. Ländern wie Italien, Tschechien und Ungarn sind sie zu ambitioniert, Frankreich verlangt Hilfen für die Industrie.
Italiens Umweltminister Gilberto Fratin forderte, die EU-Klimaziele müssten "realistisch" sein. Die EU müsse für niedrigere Energiepreise sorgen, den Mitgliedsländern Spielraum lassen und Hilfen für die Industrie aufsetzen. Ansonsten drohten den Regierungen "Ziele, die sie nicht umsetzen können, und die Kosten werden für die Bürger und unsere Unternehmen zu hoch sein", sagte er während der Sitzung.
Deutschland, Frankreich, Italien und Polen setzen sich dafür ein, das Klimaziel zur Chefsache zu machen und das Thema beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs Ende Oktober auf die Tagesordnung zu setzen. Im Anschluss könnten dann die Umweltminister entscheiden - zu spät für die Klimakonferenz im November, sodass nun eine Notlösung gefunden werden muss.
"Ich hätte mir gewünscht, dass wir ein bisschen schneller gewesen wären", sagte der zuständige Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, in Brüssel. Er rief die EU-Staaten auf, beim Klimaschutz zusammenzuarbeiten: "Wir müssen auch aufpassen, dass wir über den Klimaschutz die Europäische Union nicht weiter spalten."
Klimakommissar Hoekstra zeigte sich am Donnerstag überzeugt, dass die EU trotz des Streits "am Ende des Tages entweder das ehrgeizigste oder eines der ehrgeizigsten" Ziele für die UN-Klimakonferenz vorweisen werde. Das gelte auch, wenn die EU lediglich mit einer Absichtserklärung für 2035 nach Brasilien reise, erklärte Polens Klimastaatssekretär Krzystof Bolesta.
J.Bergmann--BTB