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Altkanzler Scholz will sich wieder häufiger zu Wort melden
Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich wieder häufiger in der Tagespolitik zu Wort melden. "Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig zu publizieren - nicht nur Erinnerungen, sondern auch über die Themen, die mich umtreiben", sagte Scholz in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview mit der "Zeit". Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Mai habe er sich zunächst eine Karenzzeit von einem halben Jahr verordnet, sagte Scholz. Diese sei nun beendet.
Auf die Frage, ob er im Rahmen seiner publizistischen Tätigkeit auch ein Buch schreiben wolle, antwortet Scholz: "Unbedingt! Und es wäre nicht mein erstes." Mit dem Ende seiner Kanzlerschaft ende seine Verantwortung für Deutschland nicht, sagte Scholz. "Es war die Ehre meines Lebens, Deutschland als Kanzler zu dienen."
Er werde sich weiter von den Prinzipien leiten lassen, von denen er sich im Amt habe leiten lassen, sagte Scholz im ersten Interview nach dem vorzeitigen Ende seiner Amtszeit. "Ich bin der Überzeugung, dass man auch noch Verantwortung für das Land hat, wenn man das aktive Amt als Regierungschef nicht mehr ausübt, und sich auch entsprechend verhalten sollte."
J.Horn--BTB