-
Rechtsextremistische Gruppe: Prozess gegen Sächsische Separatisten begonnen
-
Rodeln: Loch übernimmt nach Sieg die Weltcupführung
-
Studie: Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Schulen nicht überall einlösbar
-
Vor Gesprächen in Abu Dhabi: Moskau beharrt auf Rückzug der Ukraine aus Region Donbass
-
Umfrage in EU-Ländern: Jeder zweite sieht in Trump "Feind Europas"
-
Europa will nach Grönland-Einigung Engagement in der Arktis verstärken
-
Odermatt triumphiert in Kitzbühel
-
Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar
-
Star-Auflauf bei Trauerfeier für italienischen Modeschöpfer Valentino in Rom
-
Weißes Haus veröffentlicht manipuliertes Bild von festgenommener Demonstrantin
-
Investitionen in Deutschland 2025 spürbar höher - aber deutlich unter Plänen
-
Ferrari präsentiert SF-26: "Eine neue Ära"
-
Entschlossen gegen Norrie: Zverev im Achtelfinale
-
Deutsch-italienische Regierungskonsultationen mit Merz und Meloni in Rom begonnen
-
US-Verbot umgangen: Tiktok gründet Gemeinschaftsunternehmen mit US-Investoren
-
Frankreichs Regierung übersteht im Haushaltsstreit erstes Misstrauensvotum
-
Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen
-
Nach Schlagabtausch mit Kanadas Premier: Trump zieht Einladung zu "Friedensrat" zurück
-
Ifo-Studie: Reformen für nachhaltige Rente finden wenig Zustimmung in Bevölkerung
-
Deutliches Auftragsplus für die Bauwirtschaft - Branche erwartet Wachstum
-
Verbotene Exporte von Sicherheitstechnik: Anklage in Kaiserslautern erhoben
-
Günstigerer Führerschein: Verkehrsexperten warnen vor Abstrichen bei Sicherheit
-
Bayern auch gegen Augsburg ohne Upamecano
-
Band Bronski Beat half Star-Fotograf Wolfgang Tillmans beim Outing
-
Fünfjähriger bei ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen
-
Trump: "Riesige Flotte" ist unterwegs in Richtung Iran
-
Tödliche Waldbrände in Chile: Vierter mutmaßlicher Brandstifter festgenommen
-
Spekulationen um Bluterguss an Trumps linker Hand: "Habe mich am Tisch gestoßen"
-
Verband: Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Schulen nicht überall einlösbar
-
Ischinger lobt Umgang der Bundesregierung mit Trump
-
Bauunternehmen erhalten im November deutlich mehr Aufträge
-
Unter Vermittlung der USA: Ukrainer und Russen treffen sich zu Gesprächen in Abu Dhabi
-
Bestbezahlte Spielerin? Rodman in neuen Dimensionen
-
Pakistan: Zahl der Todesopfer bei Brand in Einkaufszentrum steigt auf 67
-
NBA: Orlando verliert ohne verletzten Franz Wagner
-
Lichtlein plötzlich Siebenmeter-Schütze: "Hat schon geschluckt"
-
Sabalenka mit Mühe - Sönmez-Reise endet mit Buhrufen
-
Alcaraz locker gegen Zocker Moutet - Medwedew in fünf Sätzen
-
Japans Regierungschefin löst Parlament für Neuwahlen am 8. Februar auf
-
Kreml bestätigt Teilnahme an Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine am Freitag
-
Aus in Runde zwei: Bittere Pleite für Krawietz/Pütz
-
Tiktok gründet Joint Venture mit US-Mehrheitsbeteiligung
-
Merz und mehrere Minister bei deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Rom
-
Neu-Österreicherin Potapowa verlangt Sabalenka alles ab
-
Trump: "Riesige Flotte" ist unterwegs in Richtung des Iran
-
Kreml: Treffen mit Vertretern der USA und der Ukraine über "Sicherheit" am Freitag
-
Tödlicher ICE-Einsatz in Minnesota: Drei Festnahmen nach Protestaktion in Kirche
-
EU atmet nach Grönland-Streit auf - weiter Sorge um US-Beziehungen
-
Costa: EU hat erhebliche Zweifel an Trumps "Friedensrat"
-
Mercosur-Abkommen: Noch keine Entscheidung über vorläufige Anwendung
Tödlicher ICE-Einsatz in Minnesota: Drei Festnahmen nach Protestaktion in Kirche
Inmitten der Proteste gegen das harte Vorgehen der US-Einwanderungspolizei ICE in dem Bundesstaat Minnesota haben weitere Festnahmen für Empörung gesorgt. Nach einer Protestaktion in einer Kirche in St. Paul nahmen die Behörden drei Menschen fest, darunter eine auf Bürgerrechte spezialisierte Anwältin, wie die US-Justizministerin Pam Bondi am Donnerstag im Onlinedienst X mitteilte. ICE nahm zudem mindestens vier Kinder in Gewahrsam, darunter einen fünfjährigen Jungen, wie US-Medien berichteten. US-Vizepräsident JD Vance gab derweil örtlichen Politikern die Schuld an den Unruhen.
Bondi zufolge wurden die beiden schwarzen Frauen Nekima Levy Armstrong und Chauntyll Louisa Allen sowie ein Mann festgenommen. Die US-Justizministerin erklärte auf X: "Hört gut zu: Wir tolerieren keine Angriffe auf Gotteshäuser." Am Sonntag hatten Demonstrierende einen Gottesdienst in einer Kirche in St. Paul, der Hauptstadt von Minnesota, gestört, in der sie den stellvertretenden Leiter des örtlichen ICE‑Büros vermuteten.
In einem Interview mit dem Sender CNN hatte die Anwältin Levy Armstrong am Mittwoch gesagt, die Regierung von US-Präsident Donald Trump "versuche, eine friedliche und gewaltfreie Demonstration in ein Verbrechen zu verwandeln".
Für Aufregung sorgten außerdem die Festnahmen mehrerer Kinder in Minneapolis. Zuletzt hatten eine Reihe von Schulkindern in der Stadt aus Protest gegen das Vorgehen der Einwanderungspolizei den Unterricht verlassen. Daraufhin nahm ICE mindestens vier Kinder fest, darunter einen fünfjährigen Jungen, wie US-Medien unter Berufung auf Behördenangaben am Mittwoch berichteten.
US-Vizepräsident Vance erklärte indes, der Fünfjährige sei "nicht verhaftet" worden. Allerdings sei der Vater des Jungen ein "illegaler Einwanderer", der geflohen sei, als ICE-Beamte ihn festnehmen wollten.
Vance, der das Vorgehen der Einwanderungspolizei immer wieder vehement verteidigt hat, gab bei einem Besuch in Minnesota den örtlichen Politikern der Demokraten und der Polizei die Schuld für die Unruhen in Minneapolis. "Die mangelnde Zusammenarbeit zwischen staatlichen und lokalen Beamten erschwert uns die Arbeit und verschärft die Lage", sagte Vance, flankiert von ICE-Beamten und -Fahrzeugen.
Minneapolis zählt zu den sogenannten Sanctuary Cities, die Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung Schutz gewähren und nur begrenzt mit den Einwanderungsbehörden der Bundesregierung zusammenarbeiten.
Vance mahnte zudem, die US-Behörden würden nur friedliche Proteste tolerieren. "Ja, protestiert. Protestiert gegen mich. Protestiert gegen unsere Einwanderungspolitik, aber tut dies friedlich", sagte Vance an die Demonstranten gewandt. "Wenn Ihr einen Strafverfolgungsbeamten angreift, werden die Trump-Regierung und das Justizministerium Euch strafrechtlich verfolgen", fügte er hinzu.
Die Proteste gegen Trumps Abschiebepolitik und die Einwanderungspolizei ICE hatten sich ausgeweitet, nachdem ein ICE-Polizist am 7. Januar die unbewaffnete Mutter Renee Nicole Good in ihrem Auto mit mehreren Schüssen tötete. Die Trump-Regierung stellt Good als "inländische Terroristin" dar, die von dem Polizisten aus Notwehr getötet worden sei, nachdem sie ihn "überfahren" habe. Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass Good ihr Fahrzeug von dem ICE-Beamten wegsteuerte.
Die US-Regierung hat derweil bereits das nächste Ziel für die Umsetzung ihrer Abschiebepolitik ins Auge gefasst: Der nordöstliche US-Bundesstaat Maine wurde für ein verstärktes Vorgehen der Einwanderungspolizei ausgewählt.
M.Furrer--BTB