-
Französischer Flugzeugträger bringt sich für Hormus-Einsatz in Stellung
-
Studie: Abholzung macht Amazonas deutlich anfälliger für Klimaschäden als gedacht
-
G7-Minister prangern "willkürliche" Beschränkungen für Seltene Erden an
-
Gesetzesänderung soll Schutz vor Diskriminierung verbessern - Aber weiter Kritik
-
Bayern: Mann springt auf Flucht vor Polizei von Brücke und stirbt
-
CNN-Gründer Ted Turner im Alter von 87 Jahren gestorben
-
Selenskyj: Ukraine hat bei Bankmitarbeiter-Festnahme beschlagnahmtes Geld zurückgegeben
-
US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" verlässt Mittelmeer in Richtung Heimathafen
-
Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte vorerst weiter in Gewahrsam - UNO fordert Freilassung
-
Studie: Deutsche sorgen sich ums Klima – Umweltängste in 80ern waren aber größer
-
Gericht: Entzug von Freizügigkeit bei irischer Aktivistin rechtswidrig
-
Nach Tötung von dreifacher Mutter in Augsburg: Früherer Partner festgenommen
-
Weiter keine Daten von Buckelwal - Minister Backhaus kritisiert Rettungsinitiative
-
Wadephul dringt auf EU-Reformen: Mehrheitsprinzip und stufenweiser Beitrittsprozess
-
Zwei Männer sterben bei Unfall auf Landstraße in Niedersachsen
-
Schlag gegen rechtsextremistische Szene: Razzia in zwölf Bundesländern
-
Unter Gabelstapler eingeklemmt: 22-Jähriger in Bayern stirbt bei Arbeitsunfall
-
Ein Jahr Merz: Koalitionsspitzen erteilen Minderheitsregierung klare Absage
-
WM-Aus droht: FIFA weitet Sperre gegen Prestianni aus
-
29-Jährigen vor Berliner Imbiss erschossen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
-
Wadephul schlägt "stufenweise" Aufnahme neuer EU-Mitglieder vor
-
Rheinland-pfälzischer Landtag erhöht Hürden für Einsetzung von Untersuchungsausschüssen
-
"Große Fortschritte" bei Friedensabkommen: Trump pausiert Einsatz in Hormus-Meerenge
-
Indonesien: Regierung erwägt auch Online-Shopping-Verbot für Heranwachsende
-
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
-
Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg: Grüne und CDU legen Fokus auf Wirtschaft
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson evakuiert
-
CDU und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz
-
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
-
Teststrecke in Nordrhein-Westfalen: Gericht bestätigt Lärmgrenze nahe Pflegeheim
-
Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
NHL-Trio dabei: DEB-Team ohne Berliner zur WM-Generalprobe
-
Französische Reederei: Containerschiff in Straße von Hormus angegriffen
-
Polizist stirbt bei Verfolgungsjagd: Zehneinhalb Jahre Haft für 27-Jährigen
-
Ukraine-Krieg: Kiew beschuldigt Moskau des Bruchs einer einseitigen Waffenruhe
-
Reiche warnt for wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
Berufliche Ausbildung: "Angebot geht zurück, Interesse steigt"
-
Hoffenheim: Schicker verlängert und bekommt Hilfe
-
Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf
-
Spritpreise im Wochenvergleich niedriger - aber nicht um Höhe des Tankrabatts
-
Scheidender rheinland-pfälzischer Regierungschef Schweitzer neuer SPD-Fraktionschef
-
Lufthansa für Vorbereitung auf möglichen Kerosinmangel - Lage aber nicht dramatisch
-
Gericht: Ausweiskontrollen und Videoüberwachung in Berliner Freibädern rechtens
-
Behinderte Menschen vergewaltigt: BGH bestätigt Haftstrafe für Pfleger aus Berlin
-
Analyse: Hälfte der Klinikfälle könnte vermieden oder ambulant versorgt werden
-
Hessen: Zehnjähriger fährt eigene Mutter mit Transporter tot
-
Faustschläge in Gesicht von Gefesseltem: 15.000 Euro Geldstrafe für Polizist
-
UNO fordert Freilassung von in Israel inhaftierten Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte
-
Besuch in Italien: Prinzessin Kate reist nach Krebserkrankung erstmals ins Ausland
-
Zahl der Beschwerden oder Anfragen wegen Datenschutz deutlich gestiegen
Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte vorerst weiter in Gewahrsam - UNO fordert Freilassung
Zwei Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte sind vor einem israelischen Berufungsgericht damit gescheitert, ihre Freilassung aus dem verlängerten Gewahrsam zu erreichen. Das Bezirksgericht in Beersheba habe die Entscheidung der unteren Instanz bestätigt, wonach der Spanier Saif Abu Keshek und der Brasilianer Thiago Ávila bis Sonntag festgehalten werden dürften, sagte ihr Anwalt am Mittwoch. Die UNO hatte Israel aufgefordert, die beiden Männer "unverzüglich und bedingungslos" freizulassen.
Das Berufungsgericht habe "praktisch alle Argumente" bestätigt, die die Anklage und die Polizei in dem Fall vor Gericht angeführt hätten, sagte Anwalt Hadeel Abu Salih vor Journalisten. Es habe die Entscheidung des Gerichts aus der unteren Instanz vom Dienstag bestätigt. Demnach wurde der Gewahrsam für den palästinensischstämmigen Spanier Abu Keshek und den Brasilianer Ávila bis Sonntag verlängert, damit sie weiter vernommen werden können. Die beiden Männer erschienen zu dem Gerichtstermin am Mittwoch persönlich; ihre Füße waren laut einem Reporter der Nachrichtenagentur AFP gefesselt.
Die beiden gehören zu Dutzenden Aktivisten, deren Schiffe am vergangenen Donnerstag auf dem Weg zum Gazastreifen vor der Küste Griechenlands von der israelischen Marine abgefangen worden waren. Die Schiffe waren in Spanien, Frankreich und Italien in See gestochen, um die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfsgüter in das Palästinensergebiet zu bringen.
Am Freitag gingen 175 pro-palästinensische Aktivisten auf der griechischen Insel Kreta an Land, wie AFP-Reporter berichteten. Die Organisatoren der Aktion "Global Sumud Flotilla" meldeten ihrerseits 211 Aktivisten, die von Israel "gekidnappt" worden seien. Bis auf Abu Keshek und Ávila wurden alle Aktivisten auf Kreta freigelassen; der Spanier und der Brasilianer wurden nach Israel gebracht und dort den Strafverfolgungsbehörden übergeben.
Der Sprecher des UN-Kommissariats für Menschenrechte, Thameen al-Kheetan, forderte in Genf, die israelischen Behörden müssten "beunruhigende Berichte" untersuchen, wonach Abu Keshek und Ávila in israelischer Haft misshandelt wurden. Weiter führte er aus: "Es ist kein Verbrechen, Solidarität zu zeigen und zu versuchen, der palästinensischen Bevölkerung in Gaza dringend benötigte humanitäre Hilfe zukommen zu lassen". Israel müsse die Blockade beenden und humanitäre Hilfe in das Palästinensergebiet lassen, erklärte er.
Abu Keshek und Ávila werden derzeit in einem Gefängnis in Aschkelon festgehalten und befinden sich im Hungerstreik. Vertreter der beiden Aktivisten haben den israelischen Behörden vorgeworfen, die Männer misshandelt zu haben. Demnach würden beide in hell ausgeleuchteten Zellen in Isolationshaft festgehalten. In Ávilas Zelle herrschten darüber hinaus "extrem kalte Temperaturen".
Die israelischen Behörden müssten diese Anschuldigungen untersuchen, forderte al-Kheetan. Falls sich diese als richtig erwiesen, müssten die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden.
Die Menschenrechtsgruppe Adalah kritisierte erneut die israelischen Behörden. Abu Keshek und Ávila würden "illegal" festgehalten, nachdem sie im Mittelmeer in internationalen Gewässern "gekidnappt" worden seien, sagte Anwalt Abu Salih.
Israel hat die Misshandlungsvorwürfe zurückgewiesen und beschuldigt die Aktivisten unter anderem der "Unterstützung des Feindes in Kriegszeiten". Konkret hätten beide Männer Verbindungen zur islamistischen Palästinenserorganisation Hamas. Bislang wurde keine Anklage gegen die Männer in Israel erhoben.
E.Schubert--BTB