-
Medienbericht: Königsfamilie der Emirate erhielt EU-Agrargelder in Millionenhöhe
-
USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot
-
Sogenannte Hitlergruß-Fotomontage: AfD-Politiker Bystron freigesprochen
-
EU-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Rechtspopulisten Bardella
-
Klage der Wettbewerbszentrale: BGH verhandelt über Ärztesiegel
-
IOC lässt Belarus wieder zu - Russland bleibt ausgeschlossen
-
Tischtennis-WM: Deutsche Männer scheitern im Viertelfinale
-
Altersheim für Dickhäuter: Portugals letzter Zirkuselefant kommt in Schutzgebiet
-
Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen
-
Dirigent Simon Rattle mit Bayerischem Maximiliansorden ausgezeichnet
-
EuGH: Italien darf bestimmte Sozialleistung nicht an zehn Jahre Aufenthalt knüpfen
-
AfD verliert Verfahren um Millionenspende gegen Bundestag vor Verwaltungsgericht
-
Ein Jahr Digitalministerium: Wildberger verspricht "Staat, der besser liefert"
-
Steuerschätzung: Einnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein
-
Neu gekaufte Ware entpuppt sich als kaputt: BGH urteilt zugunsten von Verbrauchern
-
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern - Erreger von Feldspitzmäusen übertragen
-
Nach Finaleinzug: Krawalle und Verletzte in Paris
-
Ministeriumsvertreter: Rubio führt "freundliche und konstruktive Gespräche" mit Papst
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Kontaktpersonen in Deutschland und anderen Ländern gestestet
-
Umweltminister Schneider distanziert sich von Reiche-Energiegesetz
-
17-Jähriger bei Auseinandersetzung in Essen erstochen - eine Festnahme
-
Gericht: Reiseveranstalter muss wegen mit Handtüchern reservierter Liegen zahlen
-
Vor Weltkriegsgedenken: Moskau meldet ukrainische Drohnenangriffe und droht mit "Vergeltungsschlag"
-
Bericht: Wehrdienst-Fragebogen wird vielfach ignoriert - Linke für Straffreiheit
-
Hunderte Cannabispflanzen in Wohnhaus - Verdächtiger zapft Strom illegal ab
-
Senkung der Luftverkehrsteuer: Grüne kritisieren "ökonomische Unvernunft"
-
42 Jahre nach Tat: Mann wegen Tötung von Krankenschwester vor Gericht
-
Berglund übernimmt die Haie: Schwedischer Meistercoach kommt
-
Zulassungen von E-Autos legen im April weiter stark zu
-
Dreijähriger stürzt in München aus viertem Stock und stirbt
-
Rocksängerin Bonnie Tyler erholt sich nach Notoperation am Darm
-
Bahn-Infrastruktur in Deutschland 2025 kaum verbessert - DB-Spitze optimistisch
-
Haftstrafen für Paar in Bayern nach Millionendiebstahl aus Parkautomaten
-
Linke fordert Straffreiheit für Nicht-Beantwortung von Wehrdienst-Fragebögen
-
Industrie im März mit kräftigem Auftragsplus - auch wegen "Lageraufstockungen"
-
Kohfeldt verlängert in Darmstadt
-
Zollbeamte beschlagnahmen in Nordrhein-Westfalen mehr als 600 Kilogramm Kokain
-
Blinde Frau abgewiesen: BGH urteilt Ende Mai zu Diskriminierung im Gesundheitswesen
-
In selbstgegrabenem Sandloch steckengeblieben: Dreijähriger stirbt in Niedersachsen
-
Stiefvater mit Messer getötet: Lange Haftstrafe und Psychiatrie für 29-Jährigen
-
Neuer Anlauf im Bundestag für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Frankreich warnt vor vorzeitiger Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran
-
US-Außenminister Rubio zu Besuch bei Papst Leo XIV. im Vatikan eingetroffen
-
Zwei Tote bei Unfall zwischen Sportwagen auf Landstraße bei Freiburg
-
Widerstand in SPD und Gewerkschaft gegen Elterngeld-Reform
-
IW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt 2026 kaum von der Stelle
-
Niedersachsen: 74-Jähriger soll Lebensgefährtin bei Streit erdrosselt haben
-
Überraschender Deal: KI-Unternehmen Anthropic nutzt Rechenzentrum von SpaceX
-
"Obi-Orange": Baumärkte streiten sich vor Bundesgerichtshof um Farbe
-
Partei: Französischer Rechtspopulist Bardella traf deutschen Botschafter in Paris
Ein Jahr Digitalministerium: Wildberger verspricht "Staat, der besser liefert"
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat ein Jahr nach Gründung seines Ministeriums spürbare Fortschritte bei der Digitalisierung der Verwaltung und dem Bürokratieabbau versprochen. "Wir bauen nicht nur ein Ministerium, wir arbeiten an einem Staat, der besser liefert", sagte Wildberger am Donnerstag im Bundestag. Der Auftrag sei, "dieses Land wieder handlungsfähiger zu machen". Während Wildberger eine positive Jahresbilanz zog, warf die Opposition seinem Ministerium Versäumnisse unter anderem bei der Datensouveränität und bei der Regulierung von Plattformen vor.
Wildberger erinnerte daran, dass sein Ministerium vor einem Jahr mit in einem "leeren Büro" gestartet sei und inzwischen mit 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus sechs Ministerien ein Haus sei, "das arbeitet". 30 Jahre lang habe Deutschland bei den großen technologischen Umbrüchen zugesehen. "In dieser Zeit haben wir immer mehr verwaltet und Komplexität angehäuft."
Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) öffne sich jedoch ein neues Fenster, "vielleicht das letzte, in dem wir wieder zur Weltspitze aufschließen können", sagte der Minister. Wer 30 Jahre Rückstand aufholen wolle, müsse sich an einem höheren Tempo messen lassen, "und dieses Tempo legen wir vor".
Wildberger nannte vier Bereiche, in denen sein Ministerium den Staat schneller und wirksamer" mache. Durch einfachere Regeln würdenGenehmigungsverfahren bechleunigt und durch den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen werde die Digitalisierung bis in die Wohnungen vorangetrieben. In den Verwaltungen von Bund und Ländern solle "der Staat ins Smartphone" kommenDaraus entstünden Anwendungen wie die digitale Brieftasche Eudi Wallet und die Deutschland-App. Schließlich solle durch den Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur mehr Unabhängigkeit insbesondere von US-Anbietern entstehen.
Politiker der Oppositionsfraktionen forderten den Minister zu mehr Einsatz auch in anderen Bereichen auf. So müsse Wildberger etwa bei digitalpolitischen Themen klarer Position beziehen. "Bei der Digitalsteuer von Big Tech, beim Kinder- und Jugendschutz im Netz, Deepfakes, bei all diesen Fragen verweisen Sie auf andere Häuser", sagte die Grünen-Abgeordnete Rebecca Lenhard.
Für die Linksfraktion forderte Donata Vogtschmidt, dass sich das Digitalministerium stärker im Kampf gegen "manipulative Feed-Algorithmen und digitale Gewalt durch Milliardenkonzerne" engagieren und die Förderung von Plattformalternativen vorantreiben müsse.
Die AfD warf Wildberger eine "Strategie der kurzfristigen Schaufenstererfolge" vor. "Alles, was irgendwie kontrovers sein könnte, von der Chatkontrolle zum Social-Media-Verbot, zur Digitalsteuer, da ducken Sie sich weg, Herr Minister", sagte der Abgeordnete Ruben Rupp.
O.Bulka--BTB