-
USA: Goldener Trump-Dollar kommt in Umlauf
-
Frau stirbt nach Attacke mit Messer und Feuer durch Ehemann in Stuttgart
-
Selenskyj bietet Deutschland nach Anschlagsversuch in Leipzig Hilfe an
-
Nach Angriff auf Hochzeitsfeier: Teheran wirft den USA "Kriegsverbrechen" vor
-
Rücksichtslos gefahren: Golf-Star Tiger Woods verliert vorerst Führerschein
-
Ermittlungen nach Angriffen auf Umspannwerke wegen Anschlagsverdachts
-
Nach Autounfall: Woods bekennt sich doch schuldig
-
US-Ölriese Chevron will Ölförderung in Venezuela verdoppeln
-
Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus in Bayern: Haftbefehl gegen Verdächtigen
-
Niederlande verlagern 86 Tonnen ihrer Goldreserven aus USA und Kanada nach London
-
George Clooney: Die USA "werden von den am wenigsten qualifizierten Leuten regiert"
-
"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück
-
Reiche stimmt Reform der Einkommensteuer im Kabinett zu - der Ärger der SPD bleibt
-
EU-Kommission genehmigt Reiches Pläne für neue Gaskraftwerke
-
Filmfestival in Venedig: Jury-Präsidentin kritisiert geringen Frauenanteil im Wettbewerb
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU stützt Deutschlands Vorgehen gegen Russland
-
Stallbrand in Niedersachsen: 120 Schweine verenden
-
Mädchen zu Selbstverletzung genötigt und Männer attackiert: Jugendstrafe in Hamburg
-
Anschlag auf NRW-Umspannwerk: Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik gefunden
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer bescheinigt "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Chinas Präsident Xi kündigt bei Besuch in Ägypten Ausweitung von Investitionen an
-
Taliban-Regierung verteidigt Protestverbot gegen Kritik von Menschenrechtsorganisationen
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer sieht "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen gegen russische Medien umgehen
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. kündigt mehrwöchige Trauerzeit an
-
Trump nominiert Hung Cao dauerhaft zum US-Marine-Staatssekretär
-
Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort
-
Nicaragua: Parlament billigt Ausschluss von Oppositionsparteien von Wahlen
-
IG Metall weist Bericht über beschlossenes Aus von VW-Werken zurück
-
WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten
-
Patientenschützer fordern Zusammenlegung von privaten und gesetzlichen Pflegekassen
-
Klingbeil offen für weitere Steuerentlastung - wenn Union Vorschläge macht
-
Schüsse auf Firmengelände im Zentrum Hamburgs: Zwei Tote und ein Schwerverletzter
-
Dresdner Bischof Timmerevers gibt Amt ab - Zustimmung von Papst Leo XIV.
-
Deutsche Wirtschaft widerstandsfähiger als erwartet: DIW hebt Wachstumsprognose an
-
Doppelmord in Schleswig-Holstein: Bundesgerichtshof bestätigt Kieler Urteil
-
Ausbildungssuche abgebrochen: Behörde kann Kindergeld von Mutter zurückverlangen
-
Festsitzender Penisring verursacht Feuerwehrseinsatz in Dresden
-
Transmensch in Berlin angegriffen und beleidigt
-
Goldene Henne für Lebenswerk: Auszeichnung für Schauspieler Armin Mueller-Stahl
-
Anfangsverdacht "verfassungsfeindlicher Sabotage" an Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen
-
Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus
-
Konflikt mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Abgeordnete verlassen Partei und Fraktion
-
Töchter und Enkel leben im Ausland: Charlotte Knobloch fühlt sich einsam
-
Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken
-
Terrorermittlungen nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg
-
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen russischer Medien umgehen
-
Getöteter US-Influencer Kirk: Mutmaßlicher Attentäter muss wegen Mordes vor Gericht
-
Regierung beschließt Reform der Einkommensteuer
-
Eine Woche nach Sturzflut: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende in Tunneln in Nepal
Uster entzieht Stadträtin Caviezel nach Polizeiaffäre das Sicherheitsdossier
Der Stadtrat von Uster reagiert auf Unregelmäßigkeiten bei der Stadtpolizei: Beatrice Caviezel gibt das Sicherheitsressort vorläufig ab, der zuständige Abteilungsleiter tritt zurück.
Die Stadtregierung von Uster hat nach wochenlangen Auseinandersetzungen um die Stadtpolizei ein Maßnahmenpaket angekündigt. Die für Sicherheit zuständige Stadträtin Beatrice Caviezel von der GLP gibt das Dossier vorläufig ab. Der Leiter der Abteilung Sicherheit legt seine Funktion nieder. Zwei externe Untersuchungen sollen die Finanzen, Abläufe und Regeln im Sicherheitsbereich sowie die Betriebskultur prüfen.
Ausgangspunkt der Affäre sind über Jahre gesplittete Rechnungen. Auf diese Weise wurden Anschaffungen unterhalb der Schwelle gehalten, ab der ein Beschluss des Gesamtstadtrats erforderlich gewesen wäre. Zu den genannten Fällen gehört ein BMW mit 300 PS im Wert von rund 100.000 Franken. Caviezel räumte verspätet ein, einen Teil manipulierter Rechnungen visiert zu haben. Nach Angaben ihrer Partei ist bislang gesichert, dass darunter Rechnungen für Absperrungen beim Stadtfest waren, ohne dass Caviezel die bewusste Aufteilung erkannt habe.
Zusätzlich belastet eine Administrativuntersuchung den inzwischen abgesetzten Polizeikommandanten Andreas Baumgartner. Er soll anonyme Schmähbriefe an Bürger sowie an den damaligen Armeechef Thomas Süssli verschickt haben. Baumgartner weist den Vorwurf entschieden zurück und erklärt, es gebe weder konkrete Beweise noch eine tragfähige Indizienkette.
Als die Stadt im Juni die Trennung von Baumgartner bekannt gab, nannte sie einen beidseitigen Vertrauensverlust. Die finanziellen Unregelmäßigkeiten wurden zunächst nicht öffentlich gemacht und erst nach den Wahlen vom 12. April bekannt. Kritiker werfen der Regierung deshalb unzureichende und verspätete Kommunikation vor. Die Stadt lässt offen, ob sich aus den externen Abklärungen und der parlamentarischen Aufarbeitung auch Erkenntnisse zur Kommunikation des Stadtrats ergeben.
Caviezel verlor im Juni außerdem ihre hauptberufliche Stelle als Geschäftsleiterin der Spitex Stäfa. Nach ihrer Darstellung wurde die Trennung wegen unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung einvernehmlich per Ende September vereinbart. Sie erklärte, sie habe bereits mehrere neue Angebote erhalten und prüfe diese.
Die Mitglieder des Ustermer Stadtrats arbeiten in einem 40-Prozent-Pensum und erhalten dafür 83.557 Franken. Obwohl Caviezel derzeit nur noch die Bereiche Publikumsdienste sowie Recht und Vollstreckung betreut, wird ihre Entschädigung nicht gekürzt. Nach Auskunft der Stadt fehlt dafür eine gesetzliche Grundlage.
Die GLP Uster hält an Caviezel fest. Der bislang bekannte Fehler rechtfertige allein keine Rücktrittsforderung, erklärte der Parteivorstand. Zugleich verlangt die Partei eine lückenlose Aufklärung. Auch der zurückgetretene Abteilungsleiter bleibt in der Stadtverwaltung und arbeitet mit einem 60-Prozent-Pensum als Stadtrichter weiter.
Am Montag soll der Gemeinderat auf Antrag der SVP entscheiden, ob seine Geschäftsleitung einen Vorschlag für eine Parlamentarische Untersuchungskommission ausarbeiten soll. Diese PUK würde die Vorgänge bei der Stadtpolizei und die Verantwortung der politischen Führung untersuchen. Trotz des Maßnahmenpakets wird mit einer Mehrheit für eine solche Untersuchung gerechnet.
T.Bondarenko--BTB