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Hamilton in Monza: "Geschockt" und "motiviert"
Lewis Hamilton hat mit Unverständnis auf seine Startplatzstrafe für den Großen Preis von Italien in Monza reagiert. "Ich war ziemlich geschockt", sagte er am Donnerstag in Monza, die Sanktion sei "ziemlich hardcore. Aber ich lerne daraus, es bringt nichts, sich zu beklagen."
Am vergangenen Sonntag war die Strafe erst vier Stunden nach dem Rennen in Zandvoort ausgesprochen worden, wirksam wird sie nun ausgerechnet beim Heimrennen von Ferrari (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky): In Monza muss er fünf Startplätze zurück. Für Hamilton wird die ohnehin schwierige Lage damit verschärft.
"Es wird herausfordernd", sagte er, "das Qualifying ist sowieso schon so eng. Ins Q3 der besten zehn zu kommen, ist schwer. Unter die besten fünf zu kommen noch schwerer. Dann bei meinem ersten Rennen mit Ferrari in Monza eine solche Strafe zu erhalten, ist nicht toll. Aber ich bin sehr motiviert, die Plätze wieder gut zu machen."
In Zandvoort hatte Hamilton auf zwei Sichtungsrunden vor dem Start unter Gelber Flagge nicht ausreichend verlangsamt, dafür setzte es später die Strafe. Im Rennen schied er dann nach einem Fahrfehler aus. Gewonnen hat der Rekordweltmeister in diesem Jahr nur den Sprint in China, in einem Grand Prix schaffte er es als Ferrari-Fahrer noch nicht aufs Podest.
Im Auto habe er sich zuletzt aber wohler gefühlt, der Trend sei "positiv". Seiner ersten Ausfahrt mit der Scuderia in Monza fiebere er ohnehin entgegen. "Ich denke darüber nach, wie ich als Kind Michael Schumacher dabei zugesehen habe, wie er hier gewinnt", sagte Hamilton: "Wenn ich am Freitag die Garage im Ferrari verlasse, wird das sehr speziell."
O.Bulka--BTB