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IOC führt Arbeitsgruppe zum "Schutz der Frauenkategorie" ein
Die neue Präsidentin Kirsty Coventry setzt den schrittweisen Umbau des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach ihren Vorstellungen fort. Wie die Ringe-Organisation am Freitag mitteilte, hat die im Juni inthronisierte Nachfolgerin von Thomas Bach vier neue Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, darunter eine, die sich mit dem "Schutz der Frauenkategorie" beschäftigt.
Die weiteren drei Arbeitskreise befassen sich dezidiert mit dem Olympischen Programm, dem Auswahlprozess der Gastgeber kommender Olympischer Jugendspiele sowie mit kommerziellen Partnerschaften und Marketing. Letzterer Gruppe, die de facto neue Einnahmequellen für das IOC ausfindig machen soll, gehört der deutsche Sportmanager Michael Mronz (IOC-Mitglied seit 2023) an. Alle vier Gruppen werden ihre Arbeit "so bald wie möglich" aufnehmen, kündigte die Organisation an.
Die Namen der Mitglieder der Gruppe für den Schutz der Frauenkategorie bleiben als einzige "vorerst vertraulich, um die Integrität der Gruppe und ihrer Arbeit zu schützen", zu ihr gehören "Experten und internationale Fachverbände". Das Thema Schutz der Frauenkategorie sorgt derzeit vor allem in den internationalen Verbänden im Boxen und der Leichtathletik, wo kurzfristig vor den jeweiligen Weltmeisterschaften Gentests eingeführt wurden, für Aufsehen und durchaus auch Kritik unter Aktiven und Beobachtern.
W.Lapointe--BTB