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Finn Sonnekalb: Mit "Wut im Bauch" Richtung Olympia 2030
Finn Sonnekalb hatte den Frust über die enttäuschenden Olympischen Winterspiele noch gar nicht verarbeitet, da brannte der deutsche Eisschnellläufer schon auf Revanche. Er werde die vier Jahre bis zu den Winterspielen 2030 in Frankreich "auf jeden Fall mit Wut im Bauch" in Angriff nehmen, versprach der 18-Jährige nach dem mäßigen 13. Platz auf seiner Spezialstrecke 1500 m: "Ich glaube, das ist das, was ich jetzt für die nächsten vier Jahre brauche."
Auch bei seinem zweiten und letzten Auftritt in Mailand hatte Sonnekalb eine Top-10-Platzierung verpasst. In der ersten Olympia-Woche war der Erfurter über die Nebenstrecke 1000 m Zwölfter geworden. Die Folgen des Infekts, der ihn nach der Eröffnungsfeier vor zwei Wochen ausgebremst hatte, spürte Sonnekalb auch am Donnerstag noch. "Ich bin auf jeden Fall noch nicht bei 100 Prozent, sagte er.
Das soll sich bis zum nächsten Zwischenziel ändern. Bereits eine Woche nach den Winterspielen steht in Inzell die Junioren-WM an. Im Februar 2025 hatte er dort drei Titel gewonnen. Das eigentliche Ziel hat Sonnekalb aber bereits im Blick: "Es ist frustrierend, dass man jetzt noch vier Jahre warten muss, um Olympiasieger zu werden."
C.Meier--BTB