-
Nicht deklarierte Spende: Britisches Parlament ermittelt gegen Reform UK-Chef Farage
-
Im Pokalfinale: Popp bereit für die Startelf
-
"Herr der Ringe"-Regisseur Jackson arbeitet an Drehbuch für "Tim und Struppi"
-
Tötungsdelikt in Wassenberg: 37-Jähriger von maskiertem Unbekannten erschossen
-
Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt
-
Lebenslange Haft in Mordprozess um beim Joggen überfahrenen Ehemann in Dresden
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert erneut sieben Jahre Haft
-
EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus
-
Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an
-
Trump zu Besuch in Peking eingetroffen - Gespräch mit Xi am Donnerstag geplant
-
Verbot von islamischem Kulturverein Nuralislam in Nordrhein-Westfalen ist rechtens
-
Zwei Festnahmen nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln
-
Gericht zieht Immobilien im Wert von fast halber Million Euro von 36-Jähriger ein
-
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
-
Nach Schüssen und Erpressungsversuchen: Großrazzia mit 570 Polizisten in Berlin
-
NFL: Patriots im November Lions-Gegner in München
-
Erneute israelische Angriffswelle im Libanon: Mindestens neun Tote
-
ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
-
Korruption: Zweieinhalb Jahre Haft für Regensburger Ex-Oberbürgermeister Wolbergs
-
Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor
-
IEA: Wegen Hormus-Blockade werden Ölreserven im Rekordtempo angezapft
-
Gericht: Beschäftigte von Ryanair-Tochter können in Berlin Betriebsrat gründen
-
Erste Auslandsreise von Prinzessin Kate seit ihrer Krebsdiagnose
-
AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in großem Stil in Berlin
-
Nach 21 Jahren beim SC: "Chicco" Höfler hört auf
-
Altkanzler Scholz fordert Ende der Debatten um Minderheitsregierung
-
Kreuzfahrtschiff in Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden
-
Philippinischer Ex-Polizeichef will sich internationalem Haftbefehl entziehen
-
Grünen-Politiker Özdemir ist neuer Ministerpräsident Baden-Württembergs
-
Neue Regeln für den Heizungskeller: Bundeskabinett beschließt Reform der Reform
-
Managerin: Autohersteller BYD aus China spricht über Kauf von Werken in Europa
-
FC Bayern: Neuer vor Verlängerung
-
Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht
-
Ermittlern aus Rheinland-Pfalz gelingt Schlag gegen Kokainhandel - neun Festnahmen
-
Weltkriegsbombe in Wiesbaden entschärft
-
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
-
Toter Mann auf Parkplatz in Baden-Württemberg: 41-Jähriger wurde erschossen
-
Prozess gegen Aktivisten wegen Blockade von Leipziger Flughafen eingestellt
-
Kreis spürt keinen besonderen Druck: "Teil des Geschäfts"
-
Grünen-Politiker Özdemir zu neuem Ministerpräsident Baden-Württembergs gewählt
-
Bundeskabinett beschließt Ausschreibung neuer Gaskraftwerke
-
Erneute israelische Angriffswelle im Süden des Libanons: Mindestens acht Tote
-
Ein Ticket für mehrere EU-Länder: Brüssel will lange Zugreisen einfacher machen
-
Zehn Jahre Haft für Tötung von Mann mit 22 Messerstichen auf Feier in Hessen
-
Bundeskabinett verabschiedet neues Heizungsgesetz
-
Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos
-
"Mogelpackung": Verbraucherschützer gewinnen gegen Milka-Hersteller
-
"Schlicht falsch": Krösche ärgert WM-Ausbootung Larssons
-
Bayern: Arbeiter fällt von umstürzendem Gerüst und stirbt
Brasilien will ausgemusterten Flugzeugträger im Atlantik versenken
Die brasilianischen Behörden wollen den höchst maroden früheren Flugzeugträger "Foch" im Atlantik versenken. Das sei angesichts seines Zustands die einzige Möglichkeit, das einstige Vorzeigeschiff der französischen Marine gefahrlos loszuwerden, teilten Marine und das Verteidigungsministerium am Mittwoch gemeinsam mit. Die Entscheidung gilt als hochumstritten: Nach Angaben von Umweltorganisationen enthält das 266 Meter lange Schiff tonnenweise Asbest, Farben und andere giftige Abfälle.
Das sechs Jahrzehnte alte Kriegsschiff irrt seit Monaten im Atlantik herum. Ursprünglich sollte es zum Abwracken in die Türkei geschleppt werden, doch dann zogen die türkischen Behörden in der Höhe von Gibraltar die Einlaufgenehmigung für das marode Schiff zurück. Brasilien ließ die "São Paulo" zurückkehren, aber seinerseits in keinen Hafen und nicht einmal in die eigenen Hoheitsgewässer einlaufen.
Das Schiff soll nun laut dem Willen von Marine und Verteidigungsministerium versenkt werden. Das Risiko, dass es sonst unkontrolliert untergehe, sei einfach zu groß. Zuvor war eine Klage der brasilianischen Staatsanwaltschaft gegen die Pläne von einem Gericht des Bundesstaats Pernambouc zurückgewiesen worden.
Umweltorganisationen zeigten sich entsetzt über das "Umweltvergehen". Robin Wood bezeichnete den ehemaligen Flugzeugträger als "30.000 Tonnen schweres Giftpaket".
Die "Foch" stand 37 Jahre lang in den Diensten der französischen Marine. Im Jahr 2000 wurde sie von Brasilien gekauft und in "São Paulo" umbenannt. Das Schiff bereitete bald Probleme, seine Modernisierung wäre jedoch zu teuer gewesen - zumal ein Brand im Jahr 2005 seinen Zustand weiter verschlechterte. Brasilien beschloss, das Schiff loszuwerden.
Im April 2021 kaufte die türkische Werft Sök Denizcilik das riesige Schiff, um das Altmetall auszuschlachten. Seit dem vergangenen Sommer fuhr ein niederländischer Schlepper mit der "São Paulo" auf Kosten der Werft durchs Meer. Da es aber nicht einmal mehr in Brasilien anlegen durfte, drohte Sök Denizcilik schließlich, das Schiff einfach mitten im Atlantik aufzugeben.
Das Schiff befindet sich laut Marine nun 350 Kilometer vor der brasilianischen Küste in einem Gebiet mit einer Meerestiefe von 5000 Metern. Dies sei das "sicherste Gebiet", um es zu versenken. Wann dies geschehen soll, blieb zunächst offen.
L.Janezki--BTB