-
Energie sparen im Alltag oder pure Abzocke?
-
Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa
-
Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon
-
Serbiens Präsident: Sprengstoff nahe Gaspipeline nach Ungarn entdeckt
-
Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag
-
Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin
-
Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt
-
Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen: Wagenknecht fordert Rücktritt von Pistorius
-
Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale
-
Selenskyj trifft syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa in Damaskus
-
CDU-Politiker offen für Streichung von Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
-
Opec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion um 206.000 Barrel pro Tag ab Mai
-
St. Pauli vergibt Big Points im Abstiegskampf
-
Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf
-
Dritter Sieg: Überragender Pogacar gewinnt Flandern-Rundfahrt
-
Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und Brücken - und hält Einigung weiter möglich
-
Handball: Füchse mit Kantersieg gegen Leipzig
-
Libanon: Mehrere Tote bei israelischen Angriffen in Beirut und Südlibanon
-
Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef und unterstützt Kubicki
-
Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet
-
Geburtstagsgeschenk für Wagner: SVE holt Punkt im Topspiel
-
Auch ohne Dzeko: Schalke behauptet Tabellenführung
-
Trump: Aus dem Iran geretteter Kampfjet-Pilot ist "schwer verwundet"
-
Ohne Andrew und seine Familie: Royals bemühen sich zu Ostern um geeintes Auftreten
-
"Bild"-Zeitung: Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur als FDP-Chef
-
Trump verkündet Rettung von zweitem über dem Iran abgeschossenen Piloten
-
Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf
-
Vor Ostseeküste liegender Wal: Wasserproben sollen Aufschluss über Zustand geben
-
Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischem Angriff in Südlibanon
-
Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen
-
Drei im Libanon getötete Blauhelmsoldaten in Indonesien beigesetzt
-
Duell der Superstars: Jokic schlägt Wembanyama
-
Dax-Dividenden steigen auf neues Rekordniveau
-
Curling-WM: Schweden gewinnt Finale gegen Kanada
-
Trump: Zweites Crew-Mitglied von abgeschossenem US-Kampfjet im Iran gerettet
-
Kane geht trotz Verletzung steil: "Wow, wow, wow!"
-
"Alles gut" zwischen Undav und Bundestrainer Nagelsmann
-
Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"
-
Leo XIV. leitet erstmals Ostermesse und spricht Segen "Urbi et Orbi"
-
Emanuell Charis: Warum sich Menschen zurückziehen - obwohl sie Interesse haben
-
Trump: Ultimatum an Iran läuft in 48 Stunden ab - Teheran reagiert mit Drohungen
-
"Schuss in den Ofen": Fan-Krawalle überschatten Dresden-Spiel
-
Eklat in Dresden: Spiel nach Fan-Krawallen unterbrochen
-
Adeyemi und Brandt schießen BVB spät zum Sieg im Topspiel
-
Hunderte Menschen fordern in Tel Aviv ein Ende des Iran-Kriegs
-
Zehntausende Menschen demonstrieren im Irak gegen den Iran-Krieg
-
DEL: Berlin im Halbfinale gegen Köln, München gegen Mannheim
-
Israelischer Soldat bei Gefecht im Süden des Libanon getötet
-
Selenskyj und Erdogan beraten in Istanbul über Ukraine-Krieg und Energiesicherheit
-
Pleite auf Mallorca: Real verpatzt Bayern-Generalprobe
Elektronische Patientenakte findet wenig Anklang - Warken kündigt Besserungen an
Ein Jahr nach Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) können die meisten Versicherten nicht viel damit anfangen. Ein Großteil von ihnen - 71 Prozent - nutzt das digitale Angebot bislang nicht: Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hervor. Verbraucherschützer und Ärzteverbände kritisierten die ePA als zu kompliziert und forderten nutzerfreundliche Verbesserungen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sagte zu, das Angebot attraktiver zu machen.
In der vzbv-Erhebung beklagten viele Befragte fehlende Funktionen, unzureichende Informationen sowie komplizierte Freischaltungsprozesse als Hürden im Umgang mit der ePA. Die Verbraucherzentrale forderte die Politik auf, die Patientenakte zügig weiterzuentwickeln - denn generell sei sie ein vielversprechendes Angebot.
Auch Hausärzte-Vertreter zogen eine kritische Zwischenbilanz. Die allerwenigsten Patienten hätten sich ihre ePA einmal angeschaut, sagte der Chef des Deutschen Hausärtzinnen- und Hausärzteverbands, Markus Beier, den Funke-Zeitungen. "Das liegt vor allem an dem absurd komplizierten Registrierungsprozess, der selbst digital affine Menschen irgendwann frustriert aufgeben lässt."
Die vzbv-Vorständin Ramona Pop kritisierte: "Die elektronische Patientenakte ist noch nicht im Alltag der Menschen angekommen." Dabei könne die ePA "ein echter Gewinn für die Gesundheitsversorgung sein", weil sie diese "transparenter und effizienter" machen könnte. "Aber so, wie sie bislang ausgestaltet ist, bleibt sie deutlich hinter den Erwartungen zurück."
Die Verbandschefin forderte das Bundesgesundheitsministerium auf, einen "verbindlichen Zeitplan" darüber vorzulegen, wie die Patientenakte praxistauglicher gestaltet werden kann. Pop schlug vor, etwa das Zahnbonusheft, den Impfpass und den Mutterpass in die ePA aufzunehmen - und zusätzlich eine Funktion mit Erinnerungen an anstehende Vorsorgetermine einzuführen.
Die Akte könne zudem zu einer Plattform für wissenschaftlich gesicherte Gesundheitsinformationen ausgebaut werden - "für Menschen, die Fragen haben und nicht irgendwelchen obskuren Gesundheits-Influencern auf den Leim gehen" wollten, sagte Pop.
Gesundheitsministerin Warken verteidigte die ePA trotz der bislang geringen Nutzerzahlen. "Wir werden die Nutzbarkeit so weiterentwickeln, dass sie für alle Versicherten einen größeren Mehrwert bringt", kündigte sie an. Der Zugang zur Akte müsse "einfacher werden, deshalb werden wir unter Einhaltung hoher Schutzstandards das Authentifizierungsverfahren vereinfachen".
"Neben dem e-Rezept und der Medikationsliste, die bereits fester Bestandteil der Versorgung sind, werden durch die E-Überweisung, die digitale Ersteinschätzung und eine verankerte Terminvermittlung weitere Anwendungen integriert", sagte Warken. "Dadurch wird die ePA auch für Versicherte attraktiv, die keine lange Krankheitsgeschichte haben."
Auch die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) forderten eine rasche Weiterentwicklung der ePA, die nicht nur eine "reine Dokumentensammlung" sein dürfe. Es müsse darum gehen, "Mehrwerte für Versicherte zu schaffen", sagte Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, der Nachrichtenagentur AFP. "Dazu gehört insbesondere auch die Möglichkeit für die Krankenkassen, individuelle Inhalte und Anwendungen innerhalb der ePA anbieten zu dürfen."
Ähnliche Forderungen kamen von Patientenschützern. "Der Dauerärger mit der E-Akte muss ein Ende haben", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Patientenschutz, AFP. "Die Bundesgesundheitsministerin ist aufgefordert, einen verbindlichen Fahrplan zur Problemlösung vorzulegen."
In der vom vzbv in Auftrag gegebenen Umfrage des Instituts Forsa gaben 94 Prozent an, die ePA zu kennen. 71 Prozent gaben an, sie nicht aktiv zu nutzen. Neun Prozent gaben an, Widerspruch gegen die Anlage der Akte eingelegt zu haben oder sie löschen zu lassen.
Die Gründe, warum Versicherte ihre elektronische Patientenakte nicht aktiv nutzen, sind der Erhebung zufolge vielfältig. 75 Prozent gaben an, dass sie sich noch nicht mit der ePA auseinandergesetzt hätten. Jeder Dritte (33 Prozent) sagte, keinen persönlichen Nutzen in der Akte zu sehen.
Am 15. Januar 2025 ist die ePA offiziell gestartet. Die Krankenkassen mussten bis Mitte Februar 2025 allen Versicherten eine elektronische Patientenakte zur Verfügung gestellt, die nicht widersprochen haben. Seit Oktober 2025 sind Praxen, Krankenhäusern und Apotheken dazu verpflichtet, sie zu nutzen.
S.Keller--BTB