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Studie: Jugendliche blicken blicken pessimistisch auf die Zukunft Deutschlands
Immer weniger Jugendliche in Deutschland blicken einer Studie zufolge sorgenfrei auf die Zukunft des Landes. Nur 44 Prozent äußerten sich bei einer Befragung für die Sinus-Jugendstudie 2025/2026 optimistisch, wie die Krankenkasse Barmer als Auftraggeberin der Studie am Dienstag in Berlin mitteilte. Das waren 18 Prozentpunkte weniger als 2021.
Die Zukunft der Welt wurde von den Jugendlichen sogar noch negativer als jene Deutschlands bewertet. Hier waren nur 36 Prozent optimistisch, 2021 waren es noch 44 Prozent gewesen. Am meisten Sorgen bereitet den Befragten derzeit das Thema Krieg (63 Prozent), gefolgt von den Bereichen Klimawandel (43 Prozent), Populismus und Extremismus beziehungsweise Umweltverschmutzung (je 43 Prozent).
Nur 23 Prozent gaben an, dass ihnen die Arbeitsplatzsuche Sorgen bereitet, 19 Prozent die Ausbildung. Ihre persönliche Zukunft sehen die Jugendlichen zu 80 Prozent positiv, was nur geringfügig vom Wert 2021 (81 Prozent) abweicht.
Für die Sinus-Jugendstudie werden seit 2021 jeweils im Herbst bundesweit 2000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt. Gefragt wird auch nach Themen wie Cybermobbing, Klimawandel oder Künstliche Intelligenz. Die Ergebnisse werden im Jahresverlauf sukzessive veröffentlicht.
M.Ouellet--BTB