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Iranische Behörden: "Normaler" Betrieb auf Öl-Insel Charg trotz US-Angriffen
Trotz der US-Angriffe auf die iranische Öl-Insel Charg läuft der Exportbetrieb dort nach Angaben der regionalen Behörden uneingeschränkt weiter. Die Aktivitäten der Ölfirmen am Export-Terminal Charg "gehen normal weiter", sagte der Vize-Gouverneur der iranischen Provinz Buschehr, Ehsan Dschahanijan, am Samstag der Nachrichtenagentur Irna. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, auf der Insel habe es keine Schäden an der Öl-Infrastruktur gegeben.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor von massiven Angriffen auf militärische Ziele auf Charg gesprochen. Nach seinen Worten handelte es sich um "einen der heftigsten Luftangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens". Alle militärischen Ziele auf der Insel im Persischen Golf seien "vollständig ausradiert".
Die Insel Charg liegt im Norden des Persischen Golfs etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt. Über das dort befindliche Öl-Terminal wird fast der gesamte iranische Rohölexport abgewickelt.
Vize-Gouverneur Dschahanijan betonte, "das alltägliche Leben und die Routine der Bewohner" auf Charg gingen ganz normal weiter. Bei dem US-Angriff seien weder Soldaten noch Bewohner oder Mitarbeiter der Ölfirmen verletzt worden.
Laut der Nachrichtenagentur Fars "versuchte" die US-Armee bei ihrem Angriff, Luftverteidigungsanlagen, einen Marinestützpunkt, den Kontrollturm des örtlichen Flughafens und einen Hubschrauber-Hangar zu beschädigen.
A.Gasser--BTB