-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Behörden holen sechs Tiere aus Gehege
-
Kabinett beschließt Pflichtübungen für Reservisten und Bau-Turbo für Bundeswehr
-
Umstrittenes Geschenk Katars: Trump fliegt erstmals mit neuer Air Force One
-
Betrunkener jugendlicher Autofahrer verursacht in Hessen Unfall mit anderem Wagen
-
Schauspielerin Isabelle Adjani wegen Steuerbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
62-Jährige nach Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt mit zwei Toten untergebracht
-
Korruptionsverdacht: Razzien in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Gericht: Verfassungsschützerin nach Jordanien-Reise von Einsatz ausgeschlossen
-
Syrischer Präsident al-Scharaa ernennt letzte Mitglieder von Übergangsparlament
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,3 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Sechseinhalb Jahre Jugendhaft für Mord bei Party in Rheinland-Pfalz
-
Vier Jahre Haft für Beihilfe zu Anlagebetrug mit Millionenschaden in Bayern
-
Knie verdreht: Williams' Doppelstart in Gefahr
-
USA und Iran führen nach gegenseitigen Angriffen indirekte Gespräche in Katar
-
"Ambitioniert und leidenschaftlich": Krüger legt beim HSV los
-
Kanada nimmt 2027 an Eurovision Song Contest teil
-
Anstieg der Spritpreise schon vor Ende des Tankrabatts
-
Hohe Erwartungen an Koalitionsausschuss - Merz rechnet mit "großem Sprung"
-
Attentäter von Magdeburger Weihnachtsmarkt geht gegen Urteil vor
-
Grüne bekommen Generalsekretärsamt - Partei stimmt für Satzungsänderungen
-
Nach Unterbrechung: Altmaier scheitert in Runde eins
-
RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an
-
Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna
-
Handball-Nationalspieler Uscins wechselt zu PSG
-
Spritpreise mit Auslaufen des Tankrabatts massiv gestiegen - ADAC kritisiert scharf
-
Merz: Europäer wollen beim Nato-Gipfel in Ankara "selbstbewusst" auftreten
-
Merz erwartet von Koalitionsausschuss "großen Sprung nach vorn"
-
Frankreichs nächster Präsident wird am 2. Mai gewählt
-
Bayerische Juristin Angerer wird neue Präsidentin von Bundesgerichtshof
-
Urteil: Nachbarin muss sechs Meter hohe Bambushecke nicht zurückschneiden
-
Kabinett beschließt Gesetze zu Stärkung von Bundeswehr - Pflicht-Reserveübungen
-
Seltenes Kinderglück: Vierlinge in Sachsen geboren
-
Festnahme in Hassen: Verdächtiger soll 25 Morde in Ruanda angeordnet haben
-
Gericht: Für Touristenfahrer gilt auch auf Rennstrecken Tempo 130 als Richtwert
-
Diplomat: USA und Iran führen am Mittwoch indirekte Gespräche in Katar
-
Erneut mehr Kegelrobben in Wattenmeer gezählt
-
Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen
-
Durchsuchungen auch beim DFB: EM 2024 im Visier der Justiz
-
Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse
-
Rekordwert im ersten Halbjahr: Erneuerbare deckten 58 Prozent des Stromverbrauchs
-
Razzien in Deutschland in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau
-
Feuer in Lagerhalle für Holzsärge in Bayern - vier verletzte Einsatzkräfte
-
Nagelsmann zurück in Deutschland - Sky: Klopp bereit
-
AfD-Klage zu Kontrollkommission in Thüringen scheitert aus formalen Gründen
-
Knapp ein Drittel von 25-Jährigen wohnt noch bei Eltern
-
Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten
-
Brandenburg: Sechsjähriger Junge stürzt von Balkon in elftem Stock und stirbt
-
Geburtenrate in Deutschland sinkt mit 1,32 Kindern auf tiefsten Stand seit 1997
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Gebäude in Monschau
Britischer Bestsellerautor und Abenteurer Frederick Forsyth gestorben
Er galt als ein Meister des Spionageromans: Der britische Bestsellerautor Frederick Forsyth ist im Alter von 86 Jahren gestorben. "Wir betrauern den Tod eines der weltgrößten Thriller-Autoren", erklärte sein Literaturagent Jonathan Lloyd am Montag. Forsyth wurde durch Spionageromane wie "Der Schakal" und "Die Akte Odessa" weltberühmt, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erreichten Millionen-Auflagen.
Forsyth starb am Montagmorgen nach kurzer Krankheit und umgeben von seiner Familie in seinem Zuhause, wie seine Literaturagentur weiter mitteilte. "Noch vor ein paar Wochen habe ich mit ihm zusammengesessen und einen neuen und bewegenden Dokumentarfilm über sein Leben angesehen - ein außergewöhnliches und gut gelebtes Leben", schrieb Forsyths Agent Lloyd weiter.
Forsyth war Pilot bei der Royal Air Force, Reporter der britischen Nachrichtenagentur Reuters und der BBC und arbeitete mehr als 20 Jahre lang für den britischen Auslandsgeheimdienst MI6, wie er in seiner Autobiografie "Outsider" schilderte. Als Gegenleistung für seine Spionagetätigkeiten erhielt Forsyth nach eigenen Angaben Unterstützung bei den Recherchen für seine Bücher.
Der Schriftsteller verfasste mehr als 25 Romane, die in mehr als 75 Millionen Exemplaren verkauft wurden.
Nachdem er als einer der jüngsten Piloten aller Zeiten bei der Royal Air Force gedient habe, habe sich Forsyth dem Journalismus zugewandt und sein Sprachtalent in Deutsch, Französisch und Russisch genutzt, um als Auslandskorrespondent in Biafra in Nigeria zu arbeiten, schrieb sein Agent. Abgestoßen von den Ereignissen während des dortigen Bürgerkrieges habe er sein erstes und vermutlich berühmtestes Buch "Der Schakal" geschrieben und aus dem Stand heraus einen Bestseller gelandet.
Forsyth schrieb das Buch vor allem aus Geldnot und um seine Schulden abzahlen zu können, wie er in seiner Autobiografie verriet. Er hatte Glück: Die in nur 35 Tagen niedergeschriebene Geschichte über einen fiktiven Attentatsversuch von Rechtsextremisten auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle hatte bei ihrer Veröffentlichung 1971 sofortigen Erfolg. "Der Schakal" wurde 1973 fürs Kino verfilmt, im vergangenen Jahr kam zudem eine auf dem Buch basierende Fernsehserie mit Schauspieler Eddie Redmayne heraus.
Seine Inspiration fand Forsyth in seinem eigenen Abenteurer-Leben, das ihn unter anderem auf Spionage-Einsätzen in die DDR, nach Südafrika und ins heutige Simbabwe führte. Für seine Spionageromane unternahm er ausgedehnte Recherchereisen - bis seine Frau Sandy Molloy dem einen Riegel vorschob.
Nach seinem letzten Trip nach Somalia 2013 zu Recherchen für den Roman "Die Todesliste" habe sie ihm gesagt: "Du bist viel zu alt, diese Orte sind verdammt gefährlich und du rennst nicht mehr so eifrig und flink wie früher", schilderte Forsyth 2016 der Nachrichtenagentur AFP.
Im Spätsommer soll laut Forsyths Verleger Bill Scott-Kerr eine Fortsetzung von "Die Akte Odessa" erscheinen. Für "Revenge of Odessa" arbeitete er demnach mit Thriller-Autor Tony Kent zusammen.
O.Bulka--BTB