-
Gold im Skiathlon: Kläbo startet Rekordjagd nach Maß
-
Unionsfraktion fordert Änderungen an Hubigs Plänen für Reform des Mietrechts
-
Aicher gewinnt erste deutsche Medaille bei Drama um Vonn
-
Ganz neuer Ioniq 3 kommt schon 2026
-
ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen
-
Nach Atomgesprächen: Teheran verschärft Ton gegenüber den USA und pocht auf Urananreicherung
-
Neuer Twingo e‑tech ist an der Startlinie
-
Olympia-Traum geplatzt: Vonn stürzt bei Abfahrt
-
Neuer Ypsilon und Ypsilon hf
-
Der Cupra Raval startet 2026
-
Neuer iD.Polo kommt elektrisch
-
Mehr Schutz für Mieterinnen und Mieter: Justizministerin plant Mietrechtsreform
-
Forderung von neuem Ministerpräsidenten: Gemeinnützige Arbeit für Bürgergeldempfänger
-
Tödlicher Unfall auf Autobahn: Gestürzter Motorradfahrer von Lastwagen überrollt
-
"One Battle After Another" mit Top-Preis des Verbands der US-Regisseure ausgezeichnet
-
Sicherheitskosten belasten Karnvalsvereine: Verband fordert staatliche Hilfen
-
Klingbeil mit Klartext: Boykott-Debatte ist "Quatsch"
-
Übergangsrat im Krisenstaat Haiti übergibt Regierungsmandat an Ministerpräsident Fils-Aimé
-
Stichwahl in Portugal hat begonnen: Sieg des Sozialisten Seguro erwartet
-
SPD schlägt Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten vor
-
Mercedes-Chef Källenius warnt vor politischem Rechtsruck
-
75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht
-
Thailands Regierungschef Anutin hofft auf Vertrauen der Wähler in seine Partei
-
Außenminister: Iran wird Uran-Anreicherung selbst im Kriegsfall nicht aufgeben
-
Japaner wählen neues Parlament - Sieg der Partei von Regierungschefin Takaichi erwartet
-
Eine Woche nach Trade: Schröder siegt beim Ex-Team
-
Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"
-
Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"
-
"An den Weg glauben": Thioune hofft auf die Werder-Wende
-
Preuß über geklärte Zukunft: "Hat schon gutgetan"
-
BVB macht Druck: "Meister werden will von uns jeder"
-
Portugal bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten
-
Wiederholungswahl in serbischer Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina
-
Nach Kahlschlag bei "Washington Post": Herausgeber Will Lewis nimmt seinen Hut
-
Wahl in Thailand hat begonnen - Konservativer Regierungschef hofft auf Bestätigung
-
Vorgezogene Wahl in Japan begonnen - Sieg für Regierungschefin Takaichi erwartet
-
Neuer Tabellenführer: Darmstadt überrollt Kaiserslautern
-
Skispringerin Ström holt Gold vor Prevc - Freitag Siebte
-
Nur 1:1 in Gladbach: Bayer lässt Punkte liegen
-
Tausende demonstrieren in Mailand gegen Olympische Spiele - Zusammenstöße mit Polizei
-
Gold für Loch schon in weiter Ferne - Langenhan führt
-
BMW iX3 neuer Style und Design
-
Neuer Skoda Epiq modern mit Reichweite
-
"Werden unser blaues Wunder erleben": Thiounes Debüt misslingt
-
Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai
-
Patzer am Start: Gold für Loch schon in weiter Ferne
-
Fall auf Platz 16: Thioune-Debüt misslingt trotz langer Überzahl
-
Matchwinner Guirassy: BVB macht Druck auf Bayern
-
Davis Cup: Krawietz/Pütz machen deutsches Weiterkommen klar
-
Energiekrise in Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Notfallmaßnahmen
König Charles III. verspricht lebenslangen Dienst nach dem Vorbild der Queen
Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. hat der neue britische König Charles III. versprochen, seinem Land nach dem Vorbild seiner Mutter sein ganzes Leben lang zu dienen. "Dieses Versprechen eines lebenslangen Dienstes erneuere ich heute für Sie alle", sagte er am Freitag in seiner ersten Fernsehansprache als König. Zuvor hatte Charles am Buckingham-Palast die Hände zahlreicher Menschen geschüttelt und Premierministerin Liz Truss zu einer ersten Audienz empfangen.
Nach einer Nacht auf Schloss Balmoral in Schottland, wo Elizabeth II. am Donnerstag im Alter von 96 Jahren gestorben war, war der 73-jährige Charles am Nachmittag als König nach London zurückgekehrt. Bei der Ankunft am Buckingham-Palast wurde er von tausenden Menschen begrüßt. Eine Frau küsste seine Hand, eine andere sogar seine Wange. An der Seite von Königsgemahlin Camilla ging Charles an Bergen von Blumensträußen vorbei, die trauernde Menschen vor dem Palast niedergelegt hatten.
In Großbritannien hatte am Freitagmorgen eine tagelange Staatstrauer begonnen. Kultur- und Sportveranstaltungen wurden abgesagt, Kaufhäuser blieben geschlossen, selbst die Mitarbeiter von Bahn und Post sagten ihre Streiks ab. Auch die Spiele der Fußball-Liga Premier League am Wochenende wurden verschoben.
An der Londoner St. Paul's-Kathedrale, an der Westminster Abbey und an Kirchen im ganzen Land erklang zum Gedenken an die Queen Glockengeläut. Am Londoner Tower und weiteren Orten im Vereinigten Königreich wurden 96 Salutschüsse abgefeuert, einer für jedes Lebensjahr der Königin.
In einer Parlamentssitzung zu Ehren der Queen würdigte Premierministerin Truss Königin Elizabeth II. als "eine der größten Anführerinnen, die die Welt je erlebt hat". Bei einem Gedenkgottesdienst in der St. Paul's-Kathedrale, an dem auch Truss teilnahm, wurde die britische Nationalhymne zum ersten Mal offiziell mit dem an den neuen König angepassten Titel "God Save the King" gesungen. Am Samstag wird Charles offiziell zum König ausgerufen.
In seiner Ansprache sagte Charles, er werde sich bemühen, allen Menschen im Vereinigten Königreich und in den Commonwealth-Ländern "mit Loyalität, Respekt und Liebe zu dienen". Er kündigte zudem an, dem neuen Thronfolger Prinz William und dessen Frau Catherine die Titel Prince und Princess of Wales zu verleihen. Es sei ihm selbst eine "große Ehre" gewesen, diesen Titel jahrzehntelang zu tragen.
Charles erwähnte in der Ansprache aber auch seine "Liebe" zu seinem jüngeren Sohn Harry und dessen Frau Meghan, die sich im April 2020 von ihren royalen Pflichten im Königshaus zurückgezogen hatten und in die USA ausgewandert waren.
Zum Abschluss richtete der König noch einige persönliche Worte an seine verstorbene Mutter: Er bedankte sich bei seiner "lieben Mama" für "Ihre Liebe und Hingabe an unsere Familie und an die Familie der Nationen, denen Sie all die Jahre so fleißig gedient haben".
Wie der Buckingham-Palast mitteilte, gilt für den König und die königliche Familie nun eine ausgedehnte Trauerzeit, die erst eine Woche nach der Beisetzung der Queen endet. Das Datum wurde noch nicht bekannt gegeben. Beobachter gehen davon aus, dass die Beisetzung am 19. September stattfindet.
Zu der Trauerfeier in der Westminster Abbey werden Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter von Königshäusern aus der ganzen Welt erwartet. Am Freitag kündigte bereits US-Präsident Joe Biden seine Teilnahme an. Anschließend wird die Queen in der King George VI.-Kapelle auf Schloss Windsor beigesetzt, wo bereits ihr im vergangenen Jahr verstorbener Mann Prinz Philip bestattet ist.
Nach einer Aufbahrung im Holyrood-Palast in Edingburgh sollen die sterblichen Überreste der Königin am Dienstag nach London überführt werden, wo der Sarg anschließend in Westminster Hall aufgebahrt wird. Die Behörden erwarten, dass mehr als eine Million Menschen am Sarg der Queen vorbei defilieren werden.
H.Seidel--BTB