-
EU-Parlament stimmt für Verbot von KI-Systemen für Porno-Deepfakes
-
EU-Parlament stimmt für Abschiebezentren in Ländern außerhalb der EU
-
Einzelhandel erwartet schlechteres Ostergeschäft als im Vorjahr
-
Panikkäufe und Milliardenhilfen: Asiatische Staaten kämpfen mit Folgen des Krieges
-
DFB-Elf: Abschlusstraining mit komplettem Kader
-
Wirtschaftsministerin Reiche offen für mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale
-
Siebeneinhalb Jahre Haft für Mord an demenzkrankem Vater in Bayern
-
Beschwerden nach Zeitumstellung: Frauen laut Umfrage deutlich häufiger betroffen
-
Lebensmittelvergiftung: Sängerin Rosalía muss Konzert in Italien abbrechen
-
Chemiekonzern BASF eröffnet riesiges neues Werk in China
-
Klagen von russischen Geschäftsleuten gegen Sanktionen scheitern vor EuGH
-
Nur eine Erhöhung am Tag: Bundestag bringt neue Regeln für Tankstellen auf den Weg
-
Ausgaben von Hochschulen steigen 2024 um fünf Prozent - Einnahmen halten Schritt
-
Ministerpräsidenten drängen auf schärfere Maßnahmen gegen hohe Spritpreise
-
Zahl der Empfänger der Grundsicherung im Alter gestiegen
-
Bundesgerichtshof verbietet Werbung für Behandlung mit medizinischem Cannabis
-
IMK-Ökonomen senken Prognose: Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent 2026 möglich
-
Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden
-
Ifo-Umfrage: Deutsche Exportwirtschaft erwartet sinkende Ausfuhren
-
Iran-Krieg trübt Verbraucherstimmung - Einkommenserwartung sinkt deutlich
-
EU-Chemiebehörde empfiehlt Verbot von PFAS-Chemikalien mit Ausnahmen
-
Gegen die Schweiz: Vorschau auf die WM-Elf
-
Teheran lehnt Gespräche mit den USA weiter ab - Weißes Haus droht mit "Hölle"
-
Weltmeister Norris optimistisch: "Können das beste Auto haben"
-
Iran-Krieg: Pistorius besorgt über Vorgehen der USA und Israels
-
NHL: Sturms Bruins nach Overtime-Sieg auf Playoff-Kurs
-
NBA: Schröder verliert - Druck auf Wagner-Brüder wächst
-
Mineralölverband warnt vor Versorgungsproblemen bei langem Iran-Krieg
-
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 26. März
-
"La Monumental" steht: Formel-1-Kurs in Madrid nimmt Form an
-
IG BAU-Chef: Wohnungsbau in Deutschland erreicht neuen Tiefpunkt
-
Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang
-
European Sleeper nimmt neuen Nachtzug zwischen Berlin und Paris in Betrieb
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz starten Sondierungsgespräche zu Regierungsbildung
-
Nato-Generalsekretär Rutte stellt Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses vor
-
G7-Außenminister beraten über Iran- und Ukraine-Krieg
-
Bundestag verabschiedet Spritpreis-Gesetz
-
EU-Parlament stimmt über Verbot von KI für Porno-Deepfakes ab
-
Allianz gegen Rechtsextremismus: AfD-Klage gegen Nürnberg vor Bundesverwaltungsgericht
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Online-Diagnosen aus Irland
-
EU-Parlament stimmt über Umsetzung von US-Handelsdeal ab
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Cannabis auf Rezept
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro soll in New York vor Gericht erscheinen
-
Fall Fernandes: Bundesjustizministerin Hubig lehnt Klarnamenpflicht im Netz ab
-
Britische Regierung erlaubt Armee Beschlagnahmung von Schiffen russischer Schattenflotte
-
Trump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch "eigene Leute"
-
In den USA abgebaute und raffinierte Metalle sowie Seltenerdelemente sollen im Rahmen einer historischen Vereinbarung zwischen American Strategic Minerals und Datavault AI tokenisiert werden
-
Trump nimmt erstmals seit 2016 nicht an konservativer Konferenz CPAC teil
-
Irans Außenminister lehnt Gespräche mit den USA ab
-
Trotz starker Schüller: Bayern nach Sieg auf Halbfinalkurs
US-Regierungsbericht: Hunderte Kinder starben in Internaten für Indigene
In Internaten für Kinder von Indigenen in den USA sind im Verlauf der Geschichte hunderte Minderjährige gestorben. In einem am Mittwoch vom US-Innenministerium veröffentlichten Bericht über die Zustände in solchen Schulen im 19. und 20. Jahrhundert heißt es, allein in 19 Internaten sei es zu mehr als 500 Todesfällen gekommen.
Die wahre Zahl liege wohl viel höher: Die weiteren Untersuchungen dürften zeigen, dass "tausende oder zehntausende" Kinder in durch Missbrauch geprägten Internaten für Ureinwohner starben, schreiben die Autoren in dem Bericht. Viele dieser Kinder seien in "nicht markierten oder schlecht unterhaltenen Grabstätten" weit entfernt von ihren Familien bestattet worden.
Demnach gab es zwischen 1819 und 1969 in den USA mehr als 400 Internate, in die Kinder von Indigenen zwangsweise geschickt wurden. An mehr als 50 Orten wurden markierte oder anonyme Grabstätten gefunden. Auch diese Zahl dürfte noch steigen, heben die Autoren hervor.
Der rund 100-seitige Bericht schildert schwerwiegenden Missbrauch: Die Kinder seien häufig körperlich gezüchtigt worden, sie seien geschlagen und ausgepeitscht worden, außerdem sei ihnen Essen vorenthalten worden. Es habe auch sexuellen und emotionalen Missbrauch gegeben. Eine direkte Verbindung zwischen den Misshandlungen und den Todesfällen wird in dem Bericht allerdings nicht gezogen.
Die Internate hätten das "doppelte Ziel der kulturellen Assimilation und territorialen Enteignung von Ureinwohnern durch die erzwungene (...) Umsiedlung ihrer Kinder" verfolgt, heißt es in dem Bericht. Die von der Regierung geführten oder beaufsichtigten Schulen wurden in 37 Bundesstaaten oder US-Territorien betrieben, darunter auch Alaska und Hawaii.
Innenministerin Deb Haaland - die erste indigene Ministerin der US-Geschichte - zeigte sich erschüttert über die Ergebnisse der Untersuchung. "Die Auswirkungen der Ureinwohner-Internat-Politik - einschließlich des intergenerationalen Traumas als Folge der Trennung von Familien und der kulturellen Vernichtung, die Generationen von Kindern ab einem Alter von vier Jahren auferlegt wurden - sind herzzerbrechend und nicht zu leugnen."
Im vergangenen Jahr hatte der Fund zahlreicher anonymer Gräber in ehemaligen Internaten für Kinder von Ureinwohnern in Kanada für Entsetzen gesorgt. Dies veranlasste Haaland zu einer Untersuchung in den USA.
In Kanada waren ab 1874 rund 150.000 Kinder von Ureinwohnern und gemischten Paaren von ihren Familien und ihrer Kultur getrennt und in kirchliche Heime gesteckt worden, um sie so zur Anpassung an die weiße Mehrheitsgesellschaft zu zwingen. Viele von ihnen wurden in den Heimen misshandelt oder sexuell missbraucht.
Nach bisherigen Angaben starben mindestens 3200 dieser Kinder, die meisten an Tuberkulose, Vernachlässigung oder Mangelernährung. Papst Franziskus bat Anfang April deswegen um Entschuldigung. "Ich bitte Gott um Vergebung für das erbärmliche Verhalten dieser Mitglieder der katholischen Kirche" und "bitte Sie gemeinsam mit meinen kanadischen Bischofsbrüdern um Entschuldigung", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Treffen mit Vertretern verschiedener indigener Gruppen in Rom.
T.Bondarenko--BTB