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ADAC-Präsident: Mitgliedsbeiträge bleiben 2025 und 2026 stabil
Der ADAC plant vorerst keine Erhöhung der Beiträge für seine rund 22 Millionen Mitglieder. "In diesem Jahr wird es keine Beitragserhöhungen geben und im nächsten Jahr auch nicht", sagte ADAC-Präsident Christian Reinicke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zuletzt waren den Angaben zufolge die Beiträge 2020 erhöht worden, im Schnitt um zehn Prozent. Die Mitgliedschaft kostet nun zwischen 54 und 139 Euro pro Jahr.
Der ADAC hatte im Sommer 2024 mitgeteilt, dass die Zahl der Mitglieder die Marke von 22 Millionen übersprungen habe. In den vergangenen fünf Jahren waren demnach eine Million neue Mitglieder hinzugekommen.
"Das Älterwerden des Pkw-Bestands ist für uns einer der Erklärungsgründe dafür, dass unsere Mitgliederzahlen weiter so rasant steigen", sagte Reinicke den Funke-Zeitungen. "Die Menschen wollen an der Stelle eben die Sicherheit haben, dass der ADAC zu Stelle ist, wenn sie mit ihrem, möglicherweise in die Jahre gekommenen, Fahrzeug eine Panne haben."
Der ADAC wurde 1903 zunächst als Motorradvereinigung gegründet. Mittlerweile sieht er sich selbst als Mobilitätsclub, "der über hohe Kompetenzen auch jenseits des Pkw verfügt".
J.Horn--BTB