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Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich
Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen milliardenschweren Vergleich zur Beilegung der Klagen um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen. Im Rahmen des Sammelvergleichs würde Monsanto - nach Genehmigung durch ein US-Gericht - über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar (6,13 Milliarden Euro) auszahlen, teilte Bayer am Dienstag mit. Dafür sollten "sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen" wegen des möglichen Krebs-Risikos durch das Mittel beigelegt werden.
In den USA sind mehrere zehntausend Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen mutmaßlicher Gesundheitsschäden anhängig. Das Unternehmen verspricht sich durch den nun mit den Klägern vereinbarten Vergleich eine Entlastung und mehr Planungssicherheit - ein "Schuldeingeständnis" sei damit nicht verbunden, betonte Bayer.
Die Zahlungen sollen laut Unternehmensangaben jährlich abnehmen, und sie wären gedeckelt. Durch diese langfristige Zahlungsvereinbarung hätte das Unternehmen "mehr finanzielle Sicherheit und Kontrolle über die Kosten für die Rechtsstreitigkeiten sowohl für aktuelle als auch mögliche künftige Klagen", erklärte Bayer.
Kanzleien der Klägerseite hatten nach Unternehmensangaben dazu am Dienstag einen Antrag auf vorläufige Genehmigung des Sammelvergleichs beim zuständigen Gericht in St. Louis im Bundesstaat Missouri eingereicht.
Glyphosat kann die Umwelt beeinträchtigen und steht im Verdacht, krebserregend zu wirken. Verbraucher- und Umweltorganisationen protestieren deshalb seit Jahren gegen den Einsatz des Unkrautvernichters. Weltweit ist Glyphosat der am meisten verwendete Inhaltsstoff in Pestiziden und steckt vor allem in Unkrautbekämpfungsmitteln wie dem Mittel Roundup des Herstellers Monsanto.
In mehreren Fällen wurde das Unternehmen bereits zu Schadenersatz verurteilt, in anderen Verfahren aber freigesprochen. In vielen Fällen wurden bereits Vergleiche geschlossen, für die das Unternehmen bereits mehr als zehn Milliarden Dollar zahlte.
Die Vereinbarung zum Sammelvergleich schaffe "einen klaren Weg aus den Unsicherheiten durch die Rechtsstreitigkeiten", erklärte Bayer-Chef Bill Anderson am Dienstag. Ziel sei es nun, die "Rechtsstreitigkeiten möglichst umfassend, möglichst sicher und möglichst schnell einzudämmen".
Der Chemie-Konzern stellte zugleich klar, dass er die von den Klägern geäußerten Verdachtsmomente gegen Glyphosat weiterhin nicht teile. "Die Glyphosat-Vergleiche geht Monsanto nur ein, um die Rechtsstreitigkeiten einzudämmen, und sie enthalten keinerlei Schuldeingeständnis", hieß es in der Erklärung.
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (Iarc) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Roundup-Inhaltsstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen ein. Bayer hält dem Studien und behördliche Genehmigungen entgegen, die bewiesen, dass das Unkrautvernichtungsmittel sicher sei.
Der Sammelvergleich muss nach Angaben von Bayer von einem Gericht genehmigt werden. Teil des Genehmigungsverfahrens sei auch die Unterrichtung der Kläger, die dann die Möglichkeit hätten, die Vergleichsvereinbarung abzulehnen. Monsanto hat nach eigenen Angaben das Recht, die Vergleichsvereinbarung ohne Zahlungen an die Kläger zu kündigen, wenn nicht eine ausreichende Zahl von ihnen daran teilnimmt.
L.Dubois--BTB