-
Nexperia-Skandal: Amsterdamer Gericht ordnet Ermittlungen wegen Misswirtschaft an
-
Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold
-
Prozess um tödliche Schüsse auf saarländischen Polizisten begonnen
-
Mit Kindern nach Syrien gereist: IS-Rückkehrerin in München vor Gericht
-
Studie: Klimawandel trug zu Bedingungen für Waldbrände in Argentinien und Chile bei
-
Epstein-Kontakte: Europarat hebt Immunität von Ex-Chef Jagland auf
-
SPD-Politikerin Möller: Kampfjetsystem FCAS wird nicht "als Gesamprojekt scheitern"
-
5000 Polizisten schützen Sicherheitskonferenz: Großdemonstration zu Iran erwartet
-
Google-Mutter beschafft sich KI-Kapital mit hundertjähriger Anleihe
-
Helm-Causa: IOC gewährt im Fall Heraskewytsch keine Ausnahme
-
Deutsche Filme bescheren Kinos Umsatzplus
-
Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny
-
Kabinettsbeschluss: Bundesregierung treibt Barrierefreiheit voran
-
Französischer Staat steigt mit 50 Millionen Euro bei Lithium-Minenprojekt ein
-
SPD kritisiert teilweisen Stopp von Integrationskursen scharf
-
Gut zweieinhalb Jahre Haft für US-Bürger wegen Spionage für China in Rheinland-Pfalz
-
TÜV-Verband: Zahl der Führerscheinprüfungen auf Rekord gestiegen
-
"Nervt schon": Ricken zur BVB-Kritik
-
Keine schnelle Einigung in dritter Ländertarifrunde zu erwarten
-
Kombination: Geiger nach gutem Sprung im Medaillenrennen
-
Empörung über Entfernung von Regenbogenflagge von Stonewell-Monument in New York
-
21-Järiger soll nach Axtangriff in ICE in Bayern dauerhaft in Psychiatrie
-
Deutsche Unternehmen fordern wirtschaftspolitischen "Kurswechsel" der EU
-
Wegen Corona-Infektion isoliert: Kreuzfahrtpassagier bekommt Geld nicht zurück
-
Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hadert mit junger Berühmtheit
-
Mutter mit Harpune und Messer getötet: Bundesgerichtshof verwirft Revision
-
Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern bleiben auf Niveau vom Vorjahr
-
Merz "tief bestützt" über Schusswaffenangriff in Schule in Kanada
-
Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant
-
Sport Bild: Schlotterbeck-Entscheidung im März
-
Von der Leyen ruft EU-Länder vor Gipfel zu Wirtschaftsreformen auf
-
Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von Machtwechsel in Heimatland
-
Tödlicher Messerangriff in Neumünster: Sieben Jahre Haft für 39-Jährigen
-
Kolumbien: Senatorin und indigene Aktivistin kurzzeitig entführt
-
Offenbar rassistischer Angriff: 23-Jähriger in Erfurt schwer verletzt
-
TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch
-
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf
-
Statistik: Zahl der Klinikaufenthalte wegen Alkoholmissbrauchs deutlich gesunken
-
Mann bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
-
Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete
-
Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6000 Stellen in den kommenden zwei Jahren
-
Ohne James und Doncic: Kleber verliert mit den Lakers
-
Polizei: Neun Tote bei Schusswaffenvorfall an Schule und Wohngebäude in Kanada
-
Staffel im Hinterkopf: "Partymaus" Taubitz gibt nur "Halbgas"
-
"Extrem bitter" und "sehr stolz": Gefühlschaos bei der Hertha
-
EU und Australien schließen offenbar Verteidigungspakt
-
Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"
-
Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"
-
"Völlig falsch": Lägreid-Geständnis überlagert Botn-Sieg
-
Albanien: Mehrere Verletzte bei regierungskritischen Protesten
Rosenmontagszüge rollen mit viel Spott für Politik durch Karnevalshochburgen
Mit viel Spott für die Politik hat der Straßenkarneval in den rheinischen Karnevalshochburgen zum Rosenmontag seinen Höhepunkt gefeiert. Deutschlands größter Rosenmontagszug setzte sich in Köln um 10.00 Uhr in Bewegung, später starteten auch die Züge in Düsseldorf und Mainz. Viele tausende Feiernde waren in den Karnevalsmetropolen bei meist sonnigem Wetter auf den Straßen. Traditionell wurden wieder zahlreiche Politiker aufs Korn genommen.
Der Kölner Zug startete bei gutem Wetter und ausgelassener Stimmung an der Severinstorburg und zog mit der Karnevalsgesellschaft der Blauen Funken an der Spitze über eine Strecke von achteinhalb Kilometern durch die Kölner Innenstadt. Die ersten Wagen sollten nach fast vier Stunden das Ende der Zugstrecke erreichen. Für die Feiernden gab es rund 300 Tonnen Süßigkeiten und 300.000 Blumensträußchen.
Wegen jüngster Gewalttaten und der angespannten Sicherheitslage findet der Straßenkarneval überall unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Sicherheitskonzept sei noch einmal mit Stadt und Polizei "überprüft" worden, sagte Zugleiter Marc Michelske im Westdeutschen Rundfunk. Demnach wurde ein "Maximum an Sicherheit" erreicht.
Die Mottowagen der Züge setzten sich auch in diesem Jahr kritisch mit der Politik auseinander. Unter den Persiflagewagen zeigte einer den US-Präsident Donald Trump unter dem Motto "Freak Show" als Zirkusdirektor, der mit einer Hand die kniende Justitia und die Freiheitsstatue an einer Leine führt und mit der anderen Hand den Erdball auf seinem ausgestreckten Mittelfinger trägt.
Ein umstrittener Wagen zum Missbrauch in der katholischen Kirche zeigte, wie ein Priester aus einem Beichtstuhl heraus mit den Worten "Jesus liebt dich" einen Messdiener anlockt. Auch die scheidende Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wurde auf die Schippe genommen. Darüber sei sie nicht "pikiert", sagte sie im WDR. Der Karneval fühle sich "jedes Jahr gleich schön an", ergänzte Reker.
Vor allem in Düsseldorf gab es traditionell viele politische Motive, die Künstler Jacques Tilly gestaltet hatte. Ein Wagen zeigte, wie Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zerquetschen.
Der Wagen wurde nach dem Eklat in Washington noch einmal überarbeitet und um die Aufschrift "Hitler-Stalin-Pakt 2.0" ergänzt. "Da haben wir nochmal extra einen drauf gelegt", um "die Situation zu verdeutlichen", sagte Tilly der "Rheinischen Post". Ein anderer Düsseldorfer Wagen verspottete AfD-Chefin Alice Weidel als Hexe, die Lebkuchen mit Hakenkreuzen darauf an Erstwähler verteilt.
Weitere Themen der Motivwagen in den Rheinmetropolen waren die Schlappe der SPD bei der Bundestagswahl, der Nahostkonflikt oder Personalmangel im Gesundheitswesen. Ein Wagen in Mainz machte sich über CDU-Chef Friedrich Merz und mögliche Koalitionsgespräche mit den Sozialdemokraten lustig. Die Aufschrift: "Sind sie auch eklig anzugucken, eine Kröte muss er schlucken."
Wegen Drohungen im Internet gegen Karnevalsveranstaltungen gab es in diesem Jahr mancherorts Sorge vor Anschlägen. So wurde in Nürnberg ein Kinderfaschingszug zum Rosenmontag wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Es gab aber zunächst keine Berichte über Zwischenfälle.
D.Schneider--BTB